Les Ateliers de bricolage und Fachgebiet Architekturgeschichte + Architekturtheorie
Was wäre, wenn Berlin … keine UdK hätte, 2025/2026
Im Sommersemester 2025, kurz nach Bekanntgabe der Kürzungen auch an der UdK Berlin, hat sich das Fachgebiet für Architekturgeschichte + Architekturtheorie des Studiengangs Architektur (Fakultät Gestaltung) auf die Suche nach der Geschichte und den Spuren der Absolvent:innen und Lehrenden in unserer Stadt gemacht. Wo finden sich die Spuren der UdK-Architektur in der Stadt? Wie sähe ein städtisches Leben eine Stadt Berlin ohne unsere Universität und ohne den Studiengang Architektur mit seinen Studierenden und Lehrenden heute aus, betrachtet man die dauerhaften und ephemeren Werke in ihrem städtischen Kontext? Wollen wir in einer solchen löchrigen Stadt noch leben? Wollen wir uns weiter alles wegnehmen lassen, wofür Berlin bekannt ist und wofür es geschätzt und geliebt wird? Berlin ohne die UdK wäre: Nichts. Anhand einer Visualisierung ausgewählter Bauwerke unserer Vorgänger:innen an der HfBK, HdK, UdK wird diese Aussage mehr als deutlich.
Biografie
Les ateliers de bricolage sind ein lose zusammenarbeitendes Kollektiv. Die Mitglieder arbeiten in unterschiedlichen Bereichen der Gestaltung und sind an der Entdeckung, Neubetrachtung und Inwertsetzung alltäglicher Situationen, Überreste und Fundsachen interessiert. Meistens bedienen sie sich dabei einer eingeschränkten Menge von Elementen – Materialien, Werkzeugen, Techniken und Methoden –, die nicht professionell angewendet werden. Stattdessen bedienen sie sich dieser Elemente in eigener Logik und unter Zuhilfenahme des beschränkten eigenen Wissens und Könnens, und verwandeln sie zugunsten einer neuen Bedeutung der jeweiligen Aufgabe entsprechend an.