crescendo26: GegenTöne

Fête de Fauré Quartett – Kammermusik gegen Langeweile – crescendo

Ben Wolff

Das Fauré Quartett spielt Kammermusik gegen Langeweile und es gibt einiges zu feiern...

Franz Schubert: Adagio und Rondo D 487 | Antonín Dvořák: Klavierquartett D-Dur op. 23 | Modest Mussorgski: Bilder einer Ausstellung (Bearbeitung für Klavierquartett von D. Mommertz/G. Gruzman)

Fauré Quartett: Erika Geldsetzer, Violine / Sascha Frömbling, Viola / Konstantin Heidrich, Violoncello / Dirk Mommertz, Klavier

 

Das Fauré Quartett ist eines der führenden Klavierquintette der aktuellen Zeit, zahlreich mit Preisen dekoriert (u. a. ECHO und Preis der deutschen Schallplattenkritik), bei der Deutschen Grammophon und Berlin Classics mit Alben klassischer und romantischer Repertoires verlegt und hat ein heutzutage fast unglaubliches Alleinstellungsmerkmal: Es musiziert seit seiner Gründung 1996 in derselben Besetzung. Das 30-jährige Bestehen des Ensembles gegen alle Hindernisse wird an diesem Abend gefeiert: Mit Schubert, einem eher unbekannten aber unglaublich leichten und frischen Klavierquartett von Dvořák und einer Bearbeitung der Bilder einer Ausstellung von Mussorgski für Klavierquartett. Diese schrieb der russische Komponist zur Verarbeitung des Todes seines engen Freundes und Malers Viktor Hartmann und in ihr drückt die Musik lautmalerisch die einzelnen Szenerien von Hartmanns Bildern aus.

 

Neben dem Jubiläum gibt es einen zweiten Grund zur Feier: Dirk Mommertz, Pianist des Quartetts, begeht mit diesem Konzert seinen Ruf an die UdK Berlin als neuer Professor für Kammermusik. Wir sagen: herzlich willkommen und auf die nächsten 30 Jahre!

 

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Info

crescendo – Künstlerisches Betriebsbüro der Fakultät Musik
crescendo_ @udk-berlin.de