Research Ecologies Call 2026
Research Ecologies 2026: Call for Participation
für künstlerisch und wissenschaftlich Promovierende und Forschende im 3. Zyklus
encounters. disruptions. common grounds.
Steckst Du mitten in einem messy middle Deines Forschungsprojekts? Suchst Du nach einem Raum, in dem Dein Forschungsprozess atmen und Deine methodischen Ansätze konstruktiv hinterfragt werden können?
Nach den inspirierenden und produktiven Begegnungen in 2025 werden die Research Ecologies vom Berlin Centre for Advanced Studies in Arts and Science (BAS) der UdK Berlin 2026 fortgeführt. Wir verstehen die Kolloquiumsreihe als eine kuratierte Ökologie des Zusammenseins – als geteilten Raum, in dem sich wissenschaftlich und künstlerisch Forschende begegnen, um sich über Schnittstellen und Irritationen ihrer am entstehenden Arbeiten und Untersuchungen austauschen zu können.
Forschung verläuft selten geradlinig. Daher möchten wir in diesem Jahr ganz besonders Umwege und Ungelöstes würdigen. Wir suchen nach künstlerisch und wissenschaftlich offenen Ansätzen in Dissertationsvorhaben und Projekten, die sich derzeit im Werden befinden – vielleicht in viele Richtungen denkend, noch unentschieden oder im produktiven Chaos.
Wir wollen Euch dazu einladen, nicht etwas „Fertiges“ zu präsentieren, sondern offene Fragen und experimentelle Formate mitzubringen, aktiv zuzuhören, mitzudenken und miteinander zu lernen. Durch kuratierten peer-to-peer Austausch möchten wir kollektiv Wissensaustausch fördern und Euch in Euren individuellen Forschungspraktiken stärken.
Bewirb Dich bis zum 22. Februar 2026
Die Research Ecologies 2026 finden im Sommer- und Wintersemester 2026/27 an mehreren Terminen im BAS am Einsteinufer statt.
5. Mai 2026, 17-19 Uhr
9. Juni 2026, 17-19 Uhr
2. Juli 2026, 10-17/18 Uhr (summer intense)
29. September 2026, 17-19 Uhr
Um möglichst fruchtbare Begegnungen zu fördern, wird die Reihe 2026 erneut von unserem Team kuratiert. Wir sichten alle Einreichungen und führen Projekte und Themen auf der Grundlage gemeinsamer Fragen, sich ergänzender Spannungen oder sich überschneidender Methoden zusammen. Unser Ziel ist es, die einzelnen Beiträge in einen übergreifenden Dialog zu bringen. Für experimentelle Formate sind wir dabei sehr offen.
Diese können von Euch mit- bzw. selbst gestaltet und mit Unterstützung der Organisator*innen umgesetzt werden.
Mögliche Beispiele:
- Impuls & Resonanz: ein Element aus der aktuellen Forschung als gemeinsame Arbeitsgrundlage – zum Beispiel ein Objekt, Text oder Bild als konkreter Ausgangspunkt für kollektives Weiterdenken
- lecture performance mit Forschungsergebnissen in einer performativen oder narrativen Struktur
- Kollaboratives Schreiben oder gemeinsames Verfassen von Fragmenten, Manifesten oder Protokollen
- Methodischer Workshop oder „Thinking-through-doing”-Übung
- Präsentation mit kuratierter Q&A
- Collective Reading Session
Der Call for Participation richtet sich primär an Forschende aus der UdK sowie aus allen künstlerischen und wissenschaftlichen Disziplinen der Berliner Hochschullandschaft, die derzeit mitten in ihren Projekten stehen. Bewerbungen von anderen Kunsthochschulen und Universitäten werden auch berücksichtigt; leider können jedoch keine Reisekosten übernommen werden.
Für eine Teilnahme bitte folgende Unterlagen bis zum 22. Februar 2026 an bas3@intra.udk-berlin.de als eine PDF-Datei einreichen:
- Persönliche Angaben: vollständiger Name, sowie ggf. Künstler*innen-Name, Kontaktdaten sowie institutionelle Anbindung
- Abstract zum Projekt sowie mögliche Ideen und Wünsche zum Format, max. 1-2 DIN A4 Seiten
- Kurzer CV, Portfolio und/oder Publikationsliste
- Angabe der zeitlichen Verfügbarkeit (s. Kolloquium-Termine oben)
- ggf. Angabe individueller Bedarfe für eine barrierefreie Teilnahme
Nachfragen bitte an bas3@intra.udk-berlin.de
Das kuratorische Team besteht aus Mitgliedern des BAS: Dr. Jenny Fuhr, Lena Loose und Marie Aline Klinger sowie externen Mitgliedern: Dr. Anne Kurr, HBK Braunschweig; Catherine Rose Evans, Künstlerin Berlin.