Romily Alice Walden

weiße Kabel
Quelle: Romily Alice Walden

Foregrounding the Sick Woman

Foregrounding the Sick Woman: Narratives of Disability and Embodiment in Western post-Internet Culture ist ein forschungsorientiertes und praxisbasiertes Projekt, das die Überschneidungsbereiche zwischen Krankheit, Geschlecht und Technologie untersucht: Welche Verbindungen gibt es, welche Formen des Handelns, Protestes und Erarbeitens von Zukunftsentwüfen sind möglich? Zur Auseinandersetzung mit diesen Fragen wählt Walden verschiedene Medien: autoethnografisches Schreiben, offen angelegte Interviews, bildende Kunst und die Entwicklung von barrierefreihen öffentlichen Veranstaltungen. Ihr Projekt artikultiert Lebenserfahrung im Zeichen von Geschlecht und Behinderung; Walden setzt sich dafür ein, Krankheit und Behinderung aus dem Privaten in die Öffentlichkeit zu bringen.

Romily Alice Walden ist eine transdisziplinär arbeitende Künstlerin. Vor dem Hintergrund der Kritik an Ableismus eröffnet Waldens Praxis eine queere Sicht auf die Zerbrechlichkeit des Körpers. Zu den Medien von Waldens Kunst zählen Skulpturen, Installationen, Videos, Kurationen und Drucke, deren praktische Umsetzung stets soziales Engagement und forschungsgeleitete Arbeitsmethoden in sich vereint. Romilys neuste Arbeiten wurden im BALTIC- Centre for Contemporary Art (Newcastle), Hebel Am Ufer (Berlin), SOHO20 (New York) und Tate Exchange: Tate Modern (London) gezeigt. 2019 war Walden Teil des Künstlerresidenzprogramm von Shandaken Storm King, und wird 2020 am Residenzprogramm des Wysing Arts Centre teilnehmen. Walden arbeitet sowohl individuell als auch im Kollektiv als Mitglied der Sickness Affinity Group, einer Gruppe von Künstler*innen und Aktivist*innen, die sich mit dem Thema sickness/ disability beschäftigen.

www.romilyalicewalden.com