Andrea Pichl
Kurzvita
Andrea Pichl macht in ihren Arbeiten den Bedeutungswandel von öffentlichem und privatem Lebens vor und nach der deutschen Wiedervereinigung erfahrbar. Den Begriff „Skulptur“ bezieht sie dabei im erweiterten Sinn auf alle wirtschaftlichen, kulturellen und psychischen Aspekte des gesellschaftlichen Zusammenlebens“, Sie setzt sich mich sich in ihrer künstlerischen Arbeit vorwiegend mit Architektur, Gestaltungen, Stadtplanung und sozialen Räumen auseinander. Andrea Pichl untersucht und kommentiert dabei manchmal fragwürdige Ästhetiken und den ihnen innewohnenden Ideologien. Architektonische Baukörper, in Kombination mit Fotografien und Zeichnungen, spüren die Widersprüche von Geschichte und Geschichten auf und beleuchten zugleich wirtschaftliche, kulturelle und soziale Dimensionen im Verhältnis zwischen Ost und West. So rücken oft höchst fragwürdige Verwerfungen in den Fokus und spielen auf das der Allgemeinheit verborgen Gebliebene und explizit Verschwiegene an. Dieses gesellschaftskritische Interesse spiegelt sich auch in ihrer kuratorischen Arbeit wider.
Andrea Pichl studierte Bildende Kunst an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und machte ihren Master am Chelsea College of Art in London mit einem DAAD-Stipendium.
Ihre Arbeiten wurden u.a. in Einzelausstellungen im Hamburger Bahnhof - Nationalgalerie der Gegenwart, in der Kunsthalle Rostock oder im Bundesfinanzministerium gezeigt. Sie wird von der Galerie Nagel Draxler vertreten. Sie ist mit ihren Arbeiten ua. in den Kunstsammlungen Hamburger Bahnhof - Nationalgalerie der Gegenwart, im Museum Ludwig in Köln, der Kunststiftung DZ-Bank, der Deutschen Bank und der Kai Arthena Foundation vertreten.
Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. ein Arbeitsstipendium der Senatsverwaltung für Kultur, ein Arbeitsstipendium des Kunstfonds Bonn, eine Reisestipendien der Senatsverwaltung für Kultur nach Paris(Cité des Arts), New York (ISCP). 2026 wird ihr der Ernst Franz Vogelmann-Preis für Skulptur verliehen, verbunden mit einer Einzelausstellung in der Kunsthalle Vogelmann in Heilbronn.
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