Dr. Angelika Seppi

Kurzvita

Angelika Seppi ist Gastprofessorin für Philosophische Ästhetik, Kunstphilosophie, Kulturtheorie und Kunsttheorie an der Universität der Künste Berlin und wissenschaftliche Koordinatorin am ICI Berlin. Zuvor war sie Vertretungsprofessorin für Philosophie an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Gastprofessorin für Geschichte und Theorie der Kulturtechniken an der Bauhaus-Universität Weimar sowie langjährige wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunst- und Bildgeschichte und im Exzellenzcluster Bild Wissen Gestaltung der Humboldt-Universität zu Berlin. Als promovierte Philosophin umfassen ihre Forschung und Lehre die Geschichte und Kritik der Metaphysik, die Geschichte und Theorie der Kulturtechniken, Ästhetik, Kunst- und Bildgeschichte der Moderne und Gegenwart. Sie hat intensiv zum Verhältnis von Schrift und Gerechtigkeit, zur Figur der Falte, zur Geschichte der Formalisierung, zur Ökologisierung der Kulturtechniken und zur Technologisierung der Ökologie gearbeitet. Ihre aktuelle Arbeit konzentriert sich auf Behältertechniken, Fragen der Domestikation, (indigene) Bildsysteme und dekoloniale Perspektiven auf die Wissensgeschichte.

Zu ihren Publikationen zählen: Andere Kulturtechniken (hg. mit Moritz Hiller, Baden-Baden: Rombach Wissenschaft, 2026); Grenzen der Formalisierung. Von Leibniz bis Lacan (gemeinsam mit Michael Friedman, Leipzig: Spector Books, 2022); Milieu Fragmente. Technologische und ästhetische Perspektiven (hg. gemeinsam mit Rebekka Ladewig, Leipzig: Spector Books, 2020); Schrift und Gerechtigkeit. Kritisches zur Metaphysik (Wien: Passagen Verlag, 2018).