Prof. Dr. Caitlin Hulcup

Kurzvita

Caitlin Hulcup ist eine international tätige Mezzosopranistin mit einem breit gefächerten Repertoire von Barock bis zur Moderne. Sie hat an führenden Opernhäusern und Konzertbühnen weltweit gesungen, darunter die Wiener Staatsoper, das Royal Opera House Covent Garden, die Händel-Festspiele Halle, die Bayerische Staatsoper München, die Staatsoper Stuttgart, Staatsoper Unter den Linden Berlin, das Staatstheater Braunschweig, das Bolschoi-Theater Moskau und das Sydney Opera House, und interpretiert zentrale Partien des Mezzo-Fachs in Werken von Händel, Mozart, Rossini, Gluck, Strauss und Wagner. Ihre künstlerische Arbeit umfasst zudem Auftritte mit renommierten Orchestern und Dirigenten sowie eine rege Konzert- und Liedtätigkeit.

Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit arbeitet Caitlin Hulcup mit ausgewählten Nachwuchstalenten und Berufssänger:innen und wird als Jurorin zu internationalen Wettbewerben eingeladen. Sie gibt regelmäßig Meisterkurse und Workshops auch an nationalen und internationalen Hochschulen, unter anderem an der University of Western Australia, der Yong Siew Toh Conservatory of Music in Singapur sowie der University of Melbourne u.a.

Im Rahmen ihrer akademischen Tätigkeit war sie zudem an kollaborativen Projekten der Universität der Künste Berlin beteiligt, darunter das UdK–Berlin/Oxford–UdK Collaborative Arts-and-Humanities Program. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer künstlerisch-pädagogischen Arbeit liegt auf vokaler Gesundheit und nachhaltigem Stimmeinsatz professioneller Sänger:innen. Zu diesem Themenfeld gibt sie Vorträge und nimmt an internationalen Symposien und Fachkonferenzen teil (u.a. Performing Wellness Symposium der Melbourne Conservatorium of Music, British Voice Association).

Nach ihrer Promotion an der University of Melbourne lehrte sie an der Royal Academy of Music in London. Ihre Schüler werden regelmäßig in Opernstudios aufgenommen, unter anderem in München, Münster, Chemnitz, Lübeck, Stuttgart und Weimar. Seit 2021 ist sie Professorin für Gesang an der Universität der Künste Berlin.