Eberhard Köhler

Kurzvita

Eberhard Köhler wurde in Gießen geboren und ist in Wuppertal aufgewachsen, hat dort Abitur und Zivildienst gemacht. An der Schauspiel Akademie Zürich studierte er Regie und Schauspiel und ist nach drei Jahre Anfängerzeit am Staatstheater Saarbrücken seit 1994 freischaffender Regisseur.

Er inszenierte mehr als 100 Inszenierungen an Staats-, Stadt-, Landes und freien Theatern: im Inland (Saarbrücken, Dortmund, Stuttgart, Krefeld/Mönchengladbach, Frankfurt (Oder), Hamburg (Docks), Nordhausen, Berlin (Gorki, TuD, h.a.u. & Parkaue), Neuss, Stendal, Tübingen, Göttingen, Neustrelitz, Celle, Koblenz) und im Ausland (Schweiz, USA, Österreich, Liechtenstein, Luxembourg, Südkorea, Nordmazedonien, Schweden, Russland, Kyrgistan und Rumänien).
Seit 2005 arbeitet er kontinuierliche mit dem Theater der Generationen in St. Petersburg/Russland zusammen.

Nebenher gibt er Schauspiel- und Regieunterricht, zunächst an der HMT des Saarlandes, seit 2010 an der UdK Berlin, außerdem an der Uni Potsdam, der HBK Braunschweig, der Hochschule in Lingen und seit 2022 an der Theater Akademie Sachsen; ausserdem als Gast in Bergen (Norwegen) und Hanoi (Vietnam).
Er leitete master classes in St. Petersburg (Russland), Ankara (Türkei), Pomona/CA und Las Vegas (U.S.A.), Linz (Österreich) und der HK Utrecht (Niederlande).

Preise/Festivals

  • Pittsburgh top 3 directors
  • NRW Theatertreffen, Preis für die beiden Darstellerinnen in meiner Inszenierung von Lars Norén „Krieg“ (Preis für Beste Nachwuchsschauspielerin Nordrhein-Westfalens)
  • Inszenierung „Grachi prileteli“ auf der Manifesta X in St Petersburg
  • Inszenierung „67/871“ (Elena Gremina) auf der Long List des Festivals Goldene Maske/Moskau
  • Festival Einladungen nach Stralsund (Theater Hanse) und Heidelberg (Theatertage) und nach Skopje, Woronesch, Velikiy Novgorod, Moskau und Incheon
  • Dokumentarfilm über meine Arbeit als Regisseur: «театральный мир Эберхарда Кёлера», St. Petersburg 2020 (https://vimeo.com/manage/videos/624261615)
  • Kurt Nylander Theaterpreis in Jävle/Schweden 2022
  • 2023 mit „Glaube, Liebe, Hoffnung“ / Ödön von Horvarth in den Charts von Nachtkritik