Kunst im Kontext

Quelle: Privat

Masha Pryven (*1988 in Luhansk, Ukraine)

Nach ihrem Studium in Kyiw ging Pryven als Fulbright-Stipendiatin an die Washington University in St. Louis, wo sie von 2009 bis 2011 Vergleichende Literaturwissenschaft studierte. Seit 2014 lebt sie in Berlin, wo sie derzeit den Master Art in Context an der Universität der Künste absolviert. Ihre künstlerische Praxis, vorrangig fotografisch, untersucht die Schnittmenge von Öffentlichem und Privatem. Pryven arbeitet kollaborativ und lädt verschiedene Gruppen zur Mitautor*innenschaft ein. Derzeit arbeitet sie an einem Langzeitprojekt, This crime is not worth poetry, was sich mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine und der Zeugenschaft beschäftigt. Dafür geht sie regelmäßig in die Ukraine.

Ihre Interventionen und Ausstellungen realisiert sie sowohl in institutionellen als auch im öffentlichen Raum – u. a. im Kunstverein Grafschaft Bentheim (2023), im Humboldt-Forum (2025), am EU-Grenzposten Narva und im Rathaus Lichtenberg (2024). Teil von Gruppenausstellungen waren ihre Arbeiten u. a. im Kunsthaus Bethanien, der GlogauAir Gallery, Berlin, der Roots Gallery Pisa sowie in der Wozownia Art Gallery beim Vintage Photofestival in Toruń, Polen (2025).

Für ihr Projekt Alphabet of War erhielt sie einen Förderpreis; das daraus entstandene Fotobuch wurde 2025 u. a. auf der Leipziger Buchmesse präsentiert. Ihr kollaboratives Fotoprojekt See What I See erschien 2024 in „Collaboration: A Potential History of Photography“ (Thames & Hudson).

mashapryven.com