Sound Studies and Sonic Arts
Sound Studies and Sonic Arts
Irene Trejo ist eine vielseitige Dichterin, Performerin und Soundartist, die derzeit ihren Master in Sound Studies and Sonic Arts an der Universität der Künste in Berlin, Deutschland, absolviert. In ihrer künstlerischen Praxis versucht sie, die verschiedenen Schichten zu durchschreiten, die die Wirklichkeit verweben, um die lebendigen Beziehungsdynamiken in uns selbst und in unseren Umgebungen zu beachten und zu transformieren. Ihr Fokus liegt auf Storytelling und kollektiver Befreiung, gestützt auf Praktiken des Tiefenhörens, der Wahrsagerei, ihr Interesse an Psychoakustik und Somatik. Außerdem interessiert sie sich sehr für die Erforschung des romantischen Mythos durch Klang und traditionelle Musik.
Im klanglichen Bereich hat sie zwei Alben mit experimenteller Musik veröffentlicht, „siento“ (L-KW, 2025) und „merma suelo“ (auch, 2023), sowie kollektive Klangarbeiten, „Ladridos“ und „Period Music“ (Other People).
Ihre Texte sind in Medien wie Arts of the Working Class, Paper, Terremoto, Heartbeat, diSONARE, CTM und anderen erschienen. Irene ist Autorin des Gedichtbandes Rendirse to Resist (Aire editorial, 2021).
Sie ist Gründerin von Fluid Ecotonalism, einem kollaborativen, poetischen und transversalen Ansatz, der durch den Körper die Beziehung und das Fühlen zwischen flüssigen Ökotonen synthetisiert und klangliche Driften als Rückstände und/oder Erweiterungen hinterlässt.
Irene ist Teil von Radical Sounds Latin America, Soydivision und Black Communion, Gemeinschaften/Projekten der Diaspora in Berlin, wo sie derzeit lebt.