Der Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2026: Eine Woche voller Klavierklänge und Kammermusik mit Blasinstrumenten

Pressemitteilung

Berlin, 11. Dezember 2025

7. bis 11. Januar 2026
Der Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2026: Eine Woche voller Klavierklänge und Kammermusik mit Blasinstrumenten


Vom 7. bis zum 11. Januar 2026 tragen die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die deutschen Musikhochschulen und die Universität der Künste Berlin den Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb aus. Der älteste deutsche Nachwuchswettbewerb wird 2026 in den Fächern Klavier und Kammermusik mit Blasinstrumenten durchgeführt. Die künstlerische Leitung des Wettbewerbs hat Ulf Werner, ehem. Orchesterdirektor des Konzerthausorchesters Berlin, inne. Den Jury-Vorsitz im Fach Klavier übernimmt der Pianist und Präsident der Musikhochschule Mannheim Prof. Rudolf Meister, während im Fach Kammermusik mit Blasinstrumenten der Fagottprofessor und Dekan der Fakultät Musik der UdK Berlin Prof. Eckart Hübner die Jury leitet. Schirmherr des Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbs ist der Gewandhauskapellmeister Andris Nelsons.

Wieder dabei: Kammermusik mit Blasinstrumenten
Das Fach Kammermusik mit Blasinstrumenten wurde wieder aufgenommen und trägt damit der Breite der musikalischen Ausbildung an den deutschen Musikhochschulen Rechnung. Dazu Ulf Werner: „Durch die Einführung des Fachs wird der großen Zahl der Studierenden im Bereich der Holz- und Blechblasinstrumente ein wichtiges Forum geboten. Wir freuen uns sehr auf die jungen Musiker*innen und erwarten erneut einen spannenden, hochklassigen und inspirierenden Musikwettbewerb, der durch die Wiederaufnahme dieser Kategorie auch seit langem nicht erklungenes Repertoire zu Gehör bringt.“

Seit fast 150 Jahren: Die Geschichte des Wettbewerbs 
Die Historie des Wettbewerbs reicht weit zurück: 1878 gründete der preußische Staat die Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung als Gegenleistung für die Schenkung wertvoller Manuskripte des Komponisten, die Stipendien an begabte Nachwuchsmusiker*innen vergab. Ab 1963 nahm die Stiftung Preußischer Kulturbesitz die von den Nationalsozialisten unterbrochene Förderung der Nachwuchsmusiker*innen wieder auf und rief den Felix Mendelssohn Bartholdy-Preis ins Leben. Einen zweiten Traditionsstrang bildet der seit den 1950er-Jahren jährlich durchgeführte Hochschulwettbewerb der deutschen Musikhochschulen. Mit der Zusammenführung beider traditionsreicher Wettbewerbe zum Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb im Jahr 2013 avancierte dieser zum bedeutendsten Nachwuchs-Musikwettbewerb in Deutschland, der mit seiner bald 150-jährigen Geschichte auf eine Vielzahl bedeutender Preisträger*innen und Stipendiat*innen zurückblicken kann, u. a. Engelbert Humperdinck, Wilhelm Kempf, Ethel Smyth, Marie Soldat und Kurt Weill.

Der Wettbewerb heute
Der Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb wird jedes Jahr in zwei Fächern ausgetragen, die sich im Turnus von vier Jahren wiederholen (Klavier & Kammermusik mit Blasinstrumenten, Violoncello & Komposition, Gesang & Orgel, Violine & Streichquartett/Klaviertrio). Er umfasst Auszeichnungen und Preisgelder in einer Gesamthöhe von über 30.000 Euro, eine CD-Produktion und anschließende Konzertmöglichkeiten. Ausgelobt wird u. a. der „Preis des Bundespräsidenten“. Feierliche Höhepunkte sind das Finalkonzert und das Konzert der Preisträger*innen, das seit 2017 im Konzerthaus stattfindet. Beide Veranstaltungen werden vom Konzerthausorchester Berlin begleitet. 2026 leitet Gregor A. Mayrhofer das Orchester für die beiden Konzerte am 10. und 11. Januar. 

2026: Teilnehmende und Auftragskomponistin 
Mit 38 angemeldeten Pianist*innen und 19 Bläserensembles von insgesamt 23 Musikhochschulen spiegelt die Zahl der Bewerbungen für den kommenden Wettbewerb die ungebrochene Bedeutung des Wettbewerbs für die deutsche Musikhochschullandschaft. 
Wie jedes Jahr prägen das Programm neben Werken des Namensgebers auch zeitgenössische Werke, deren beste Interpretation mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wird. Die iranische Komponistin Elnaz Seyedi verfasste das Stück „frames (to shift / break out)“ für Klavier solo. Ihre Komposition wurde durch die Mendelssohn-Gesellschaft e. V. Berlin finanziert. Diese Förderung wird unter dem Titel „Fanny Hensel-Preis“ an eine renommierte Komponistin vergeben. 

Ausblick
2026 verspricht einen abwechslungsreichen Wettbewerb mit vielen neuen Eindrücken und einem musikalischen Kräftemessen der Studierenden der deutschen Musikhochschulen. Informationen zu den Wertungsrunden und Konzerten können Sie dem beiliegenden Terminblatt entnehmen.

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY HOCHSCHULWETTBEWERB 2026

Öffentliche Wertungsspiele: 
Wertungsspiele im Fach Klavier
1. Runde: 07. und 08. Januar 2026, ab 10 Uhr 
2. Runde: 09. Januar 2026, ab 10 Uhr 
Konzertsaal der Universität der Künste Berlin, Hardenbergstraße/
Ecke Fasanenstraße, 10623, Zugang für Publikum über den Seiteneingang

Wertungsspiele im Fach Kammermusik mit Blasinstrumenten
1. Runde: 07., ab 10.30 Uhr und 08. Januar 2026, ab 10 Uhr 
2. Runde: 09. Januar 2026, ab 10 Uhr 
Joseph-Joachim-Konzertsaal der UdK Berlin, Bundesallee 1–12, 10719 Berlin

Finalkonzert im Fach Klavier
10. Januar 2026, 16 Uhr 
Finalist*innen im Fach Klavier
Konzerthausorchester Berlin
Gregor A. Mayrhofer, Leitung
Konzertsaal der UdK Berlin, Hardenbergstraße/Ecke Fasanenstraße, 10623 Berlin
Eintritt: 14,- Euro, ermäßigt 10,- Euro*
Tickets 

Konzert der Preisträger*innen 
In den Fächern Klavier und Kammermusik mit Blasinstrumenten
11. Januar 2026, 19 Uhr 
Konzerthausorchester Berlin
Gregor A. Mayrhofer, Leitung
Das Programm wird am 10. Januar veröffentlicht. 
Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt, 10117 Berlin
Eintritt: 14,- Euro, ermäßigt 10,- Euro* 
Tickets

Alle Wertungsspiele und das Finale werden im Livestream zu sehen sein, die Videos werden zum Teil später auch auf der Website hochgeladen. Informationen zum Wettbewerb, den Konzerten, den Jurys, allen Teilnehmenden und den Preisen unter www.fmb-hochschulwettbewerb.de.


*zzgl. System- und Vorverkaufsgebühren

 

Pressekontakt: 

Claudia Assmann
Leitung Presse / Kommunikation
Universität der Künste Berlin
Tel. 030 3185-2456
claudia.assmann@intra.udk-berlin.de
www.udk-berlin.de