Lilly + Mies im Kunstgewerbemuseum Berlin

Haus Lemke – Die Möbel von Mies van der Rohe und Lilly Reich

Kooperationsprojekt mit Dr. Sibylle Hoiman, KGM Berlin, zur Vorbereitung einer Ausstellung im KGM, WS 2023-2024 sowie SS 2024, Eröffnung im Dezember 2025

Quelle: Matthias Noell
Quelle: Matthias Noell
Quelle: Matthias Noell
Quelle: Matthias Noell

In unseren Museen und öffentlichen Sammlungseinrichtungen befindet sich eine Vielzahl von Dingen, selten ausgestellt, häufiger magaziniert. Dekontextualisiert, also aus ihren ehemaligen räumlichen, sozialen und inhaltlichen Zusammenhängen gerissen, fristen sie ein trauriges Dasein, es sei denn, sie werden in Ausstellungen, Dokumentationsvorhaben und Vermittlungsangeboten re-kontextualisiert, erklärt, durch Kontrastierung und Analogiebildung befragt und zu neuem Leben erweckt. 

Zwei Seminare des Fachgebiets Architekturgeschichte + Architekturtheprie zielten auf eine bessere Rekontextualisierung und  Vermittlung von Wohnensembles im Berliner KGM (Kunstgewerbemuseum), das zu den größten Einrichtungen seiner Art in Deutschland zählt.  "Fehlstellen, oder: Traurige Dinge.Auf der Suche nach Ausstellungskonzepten für ehemalige Wohnensembles" wurde als studiengangsübergreifende Veranstaltung durchgeführt, "Modellbau als Rekonstruktion und Kommunikation – Mies und Lilly im kgm" untersuchte die Möglichkeiten des Modellbaus in der Kommunikation komplexer Zusammenhänge. 

Die Ergebnisse wurden dem KGM übergeben, das Ende 2025 daraus eine Neupräsentation seines Möbelbestands aus Haus Lemke von Ludwig Mies van der Rohe und Lilly Reich erarbeitet und eingerichtet hat.

 

Beteiligte

Sibylle Hoiman, Achim Stiegel (KGM) und Matthias Noell, Lilith Unverzagt, Sophia Branz (UdK Berlin), 2024-2025

Diese Kooperation wurde geleitet von Prof. Dr. Matthias Noell des Fachgebiets Architekturgeschichte und Architekturtheorie.