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Bascha Mika erhält die Hedwig-Dohm-Urkunde

Bascha Mika (zweite von rechts) bei der Preisverleihung.

Quelle: Carsten Großeholz

Der Journalistinnenbund verleiht unserer früheren Studiengangsleiterin Bascha Mika den Preis für ihr Lebenswerk.

Seit 1991 zeichnet der Journalistinnenbund jedes Jahr eine Journalistin für ihre publizistische Leistung und ihr frauenpolitisches Engagement mit der Hedwig-Dohm-Urkunde aus. Die Urkunde erinnert an die Publizistin und Frauenrechtlerin Hedwig Dohm (1831-1919).

Dieses Jahr ging der Preis an unsere Professorin Bascha Mika. Von 1998 bis 2010 war sie Chefredakteurin der tageszeitung (taz) in Berlin. Sieben Jahre lang, von 2007 bis 2014, leitete sie unseren Studiengang. Seit April 2014 ist sie Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau.

„Streitlustig hat sie Debatten über eingefahrene Rollenmodelle angeregt und das Selbstverständnis von Männern und Frauen hinterfragt. Für viele junge Journalistinnen hat Bascha Mika, die lange Zeit die einzige weibliche Chefredakteurin einer überregionalen Zeitung war, eine Vorbildfunktion. Nonkonformistisch, mutig und voller Elan geht sie keiner journalistischen Herausforderung aus dem Weg“, heißt es in der Begründung.

Die Urkunde wird ihr am Samstag, 1. Juli, während der Tagung des Journalistinnenbundes in Frankfurt am Main überreicht.

Quelle: Frankfurter Rundschau