Designing Togetherness - Human Connection Beyond Screens
Franziska Schreiber & Prof. Valeska Schmidt-Thomsen & Prof. Christian Blümelhuber
Designing Togetherness - Human Connection Beyond Screens
In Kooperation mit Deutsche Telekom (Brand Experience Team)
Workshop & Wettbewerb, Deutsch/English, 2 SWS, 2 ECTS
Start: Mittwoch, 15.4.2026, 14-16 Uhr (Raum tba, ausnahmsweise einmalig am Mittwoch)
Kolloquien: Dienstags, 14-16 Uhr, i.d.R.14tägig (konkrete Termine tba); zusätzliche flexible individuelle Konsultationen
Anmeldung auf Moodle beginnt ab sofort:https://moodle.udk-berlin.de/moodle/course/view.php?id=3061
Einschreibeschlüssel: together
Nach dem Auftakt im Rahmen der Kollisionen 2026 wird das Projekt „Designing Togetherness – Human Connections beyond Screens“ im Sommersemester 2026 fortgeführt und erneut für Teilnehmer*innen geöffnet. In Kooperation mit dem Brand Experience Team der Deutsche Telekom gibt es die Möglichkeit für Teilnehmende interessante Konzepte, Prototypen oder Erfahrungen zu entwickeln, die soziale Interaktion und Zugehörigkeit jenseits digitaler Kommunikation stärken. Alle teilnehmenden Projekte nehmen an einem Wettbewerb mit Projektgeldern zur Realisierung und Preisgeldern im Gesamtwert von 15.000 € teil.
WORUM GEHT’S?
In einer zunehmend digital vernetzten Gesellschaft erleben viele Menschen dennoch Einsamkeit und ein mangelndes Gefühl von Zugehörigkeit. Während digitale Plattformen Kommunikation erleichtern, bleibt reale soziale Verbundenheit — das physische, verkörperte Miteinander, durch das Beziehungen zwischen Menschen, Gemeinschaften und Systemen entstehen — von zentraler Bedeutung. Historisch existierten vielfältige kulturelle Signale, die Offenheit für soziale Kontaktaufnahme vermittelten (z. B. symbolische Accessoires oder Gesten). Das Projekt „Designing Togetherness“ lädt dazu ein, solche Signale für das 21. Jahrhundert neu zu denken und zu erforschen, wie echte, physische Verbindungen zwischen Menschen durch gestalterische und technologische Ansätze gefördert werden können.
WER KANN TEILNEHMEN?
Das Angebot richtet sich bevorzugt (aber nicht ausschließlich) an Studierende der Fakultät Gestaltung. Die Bewerbung kann als Einzelperson oder im Team erfolgen. Interdisziplinäre Kooperationen sind ausdrücklich erwünscht. Die Teilnehmer*innenanzahl ist begrenzt.
WIE KANN MAN TEILNEHMEN?
Die Teilnahme setzt voraus:
1. Anmeldung auf Moodle!
2. die Bewerbung mit einer Projektidee (kurze Konzeptskizze als Onepager) über die UdK-Cloud (Link unten) bis zum 23. März 2026 abends.
Eine Jury aus Lehrenden und Expert*innen der Telekom wählt bis zum 27.3.2026 aus den fristgerecht eingereichten Vorschlägen Projekte aus, die im Rahmen des Sommersemesters begleitet umgesetzt werden können und am Wettbewerb teilnehmen.
Als Projektskizze im pdf-Format einzureichen sind:
• eine kurze schriftliche Konzeptskizze
• erste visuelle Materialien (erste Skizzen oder Referenzen)
• Angaben zu den Teilnehmer*innen, Teamkonstellation (Name, Studienjahr, Studiengang, E-Mail, ggfs. Links zu externen Portfolios)
Die Projektskizze ist folgendermaßen zu beschriften: Nachname1, Nachname2 (etc)_Designing Togetherness.
Die Unterlagen sind bis spätestens 23. März 2026 abends auf der Cloud unter folgendem Link hochzuladen: https://cloud.udk-berlin.de/s/MZswYEmZ8D8P6sL
Die Jury bewertet die Vorschläge insbesondere nach folgenden Kriterien:
• Inhaltliche Qualität und Klarheit des Konzepts
• Originalität und Innovations- und Entwicklungspotenzial
• Relevanz für das Projektthema
• Gestalterischer Ansatz
• Realisierbarkeit im Projektzeitraum
Die Teilnehmer*innenanzahl ist begrenzt. Nicht alle Bewerbungen können berücksichtigt werden. Ein Anspruch auf Teilnahme besteht nicht.
Bei Fragen zum Projekt oder zur Bewerbung gern Mail an: schreiber@udk-berlin.de
Franziska Schreiber ist Modedesignerin und seit vielen Jahren in verschiedenen Engagements vorwiegend an der Universität der Künste Berlin, aber auch an der Burg Giebichenstein Halle/Saale, der Hochschule Hannover oder der AMD Berlin in der Modedesignlehre tätig. Nach ihrem Studium war sie zunächst selbstständig im Designkollektiv „Pulver“ und arbeitet international als Designerin und Art Direktorin für statische und performative Modepräsentationen in Konzeption und Produktion. Sie ist Co-Organisatorin der Konferenzreihe „THE DIGITAL MULTILOGUE ON FASHION EDUCATION“ und Gründerin von „FASHION IS A GREAT TEACHER - the fashion education podcast“. Ihre Forschungsinteressen sind Modebildung und der Einfluss neuer Technologien auf die Modedesignpraxis.
Valeska Schmidt-Thomsen studierte Modedesign an der Royal Academy of Fine Arts Antwerpen. Unmittelbar nach ihrem Diplom 1994 übernahm sie für Zamasport S.p.A. in Italien die Verantwortung für die Produktentwicklung der hauseigenen Kollektion Callaghan und in den Jahren darauf die der Lizenzproduktionen Chanel und Helmut Lang. Später managte Valeska Schmidt-Thomsen für den Gucci Konzern die Kollektionen Stella McCartney und Balenciaga. 2002 wechselte sie als Head of Designstudio zum Mailänder Label Costume National für das sie auch als freie Designerin mehrere Jahre tätig war. 2004 wurde sie Gastprofessorin für Entwurf im Bekleidungsdesign im Studiengang Design an der Universität der Künste Berlin, dann Professorin für Entwurf im Bekleidungsdesign an der Universität der Künste Berlin. Seit 2021 engagiert sie sich als Prodekanin der Fakultät Gestaltung. Schmidt-Thomsen schreibt: "Mein Studium an der Royal Academy of Fine Arts hinterließ wichtige Spuren in meinem Denken und Handeln als Modedesignerin. Leidenschaft, Neugier, Konzeption, Organisation und Respekt dem Handwerk gegenüber wurden zu Keywörtern, die mir bis heute in meinem Beruf ebenso wichtig sind wie Teamarbeit in einem respektvollen und offenen Verhältnis Arbeitsumfeld, interdisziplinäres Arbeiten und das vernetzen mit anderen kulturellen Realitäten. Ich lehre im Projektformat in allen Semestern vom Bachelor bis zum Master und betreue Abschlussarbeiten. Neben dem Modedesign und der Lehre bin ich fasziniert von holistischen Prinzipien."
Christian Bluemelhuber ist seit 2013 Professor für strategische Organisationskommunikation an der Universität der Künste Berlin und seit 2021 Dekan der Fakultät Gestaltung. Er hat (jeweils mit Partnern) mehrere Forschungsmethoden entwickelt, Sportarten erfunden (SoccaFive und J-Tennis), Spiele / Werkstätten gestaltet, zum Lobbying, zu Marken und zur Ästhetischen Verantwortung geforscht. Christian Blümelhuber arbeitet an den Schnittstellen zwischen Gestaltung, Kunst, Organisation und Strategie.
Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Brand Experience Team der Telekom durchgeführt. Seit 2016 betreibt die Telekom das Programm Fashion Fusion, das Mode und Technologie zusammenbringt, um innovative Produkte mit zusätzlichem sozialen und emotionalen Wert zu schaffen. Fashion Fusion hat sich zum Ziel gesetzt, junge Talente bei der Entwicklung von Ideen zu unterstützen, die Erfahrungen und unseren Ausdruck von Konnektivität im Alltag prägen.