geöffnete Lehrveranstaltungen Fakultät Musik (F3)

Wendelin Bitzan
Höranalyse – Musikalische Strukturen hörend erschließen

Seminar, 2 SWS, 2 LP, 2 Plätze
Dienstags, 12-14 Uhr, wöchentlich ab 25.04.2017, Fasanenstr. 1b, Raum 212
Um Anmeldung bis zum 22.4. an wendelin.bitzan@udk-berlin.de wird gebeten.
Achtung: Für Studierende der Fakultät Musik nicht als Studium-Generale-Leistung anrechenbar!

Erschließen höranalytischer Zugänge zu den musikalischen Parametern Form und Syntax (elementarer Themenbau, Lied- und Reprisenformen, Proportionen längerer Abläufe), Harmonik (Gestaltung von Einschnitten durch Kadenzen, Akkordfortschreitungen, Stufen und Funktionen, mehrstimmige Satzmodelle), Melodik  und Rhythmik (motivisch-thematische Arbeit, Taktarten, metrische Idealtypen) sowie Instrumentation. Beispiele aus Musik des 17. bis frühen 20. Jahrhunderts.


Ulrike Feld
Auftritts- und Entspannungstraining

Praktisches Seminar, 2 SWS, 2 LP, 5 Plätze (von 15)
Dienstags, 16-18 Uhr, wöchentlich vom 25.4.-20.6.2017, zzgl. Blockwochenende am 13./14.5.2017, 10-18 Uhr, Lietzenburger Str. 45, Raum 102
Um Anmeldung bis zum 17.4.2017 an feld@uf-berlin.de wird gebeten.
Achtung: Für Studierende der Fakultät Musik nicht als Studium-Generale-Leistung anrechenbar!

In diesem Seminar werden in Gruppen- und Einzelübungen praktische und theoretische Einheiten zu folgenden Fragen vermittelt: Mentales Training: Wie ist mit der Anspannung vor einem Auftritt umzugehen? Wie lassen sich Auftrittsängste bändigen oder wie können sie sogar in freudige Erwartung verwandelt werden? Auftrittsvorbereitung: Wie kann ich mich auf Vorspiel- und Vorsingesituationen vorbereiten und diese konkret üben? Wie kann ich dem Prüfungsstress begegnen? Wie optimiere ich meine Bühnenpräsenz? Wie bewerbe ich mich erfolgreich als Musiker/in im Orchester oder Theater? Ziel des Seminars ist es, Methoden zu erlernen, mit Stressspitzen und Problemfeldern die speziell im Umfeld der Musik auftreten individuell und positiv umzugehen. In diesem Semester wird ein großer Schwerpunkt das Auftreten vor der Kamera sein. Alle Studierenden werden beim Auftritt in Konzertkleidung gefilmt und in dafür vorgesehenen Analysesitzungen werden die Aufnahmen besprochen.

Für die Aufnahmen am 13. und 14.5.2017 wird ein Extratermin am Wochenende angesetzt. Der Ort wird noch bekannt gegeben. Während des Seminars wird ein Portfolio angefertigt. Bitte bringen Sie einen Seminarhefter, Schreibzeug sowie warme Socken mit.

Literaturempfehlungen unter folgendem Link: www.coaching-musikwelt.de/empfehlungen/literatur.html
Studium-Generale-Zielgruppe: Gesang, Jazz, Musical, Schauspiel, Tanz
Leistungsanforderung: regelmäßige Teilnahme, Vorspiel, Erstellung eines Portfolios.


Dr. Irene Kletschke / Matthias Hinke
Art of the MOOC (Massiv Open Online Course): Akustische Aspekte von Kunst und sozialen Praktiken im öffentlichen Raum / Aufbau eines Online Kurses

Praktisches Seminar, Deutsch/English, 2 SWS, 2 LP, 5 Plätze
Donnerstags, 10-12 Uhr, wöchentlich ab 20.4.2017, Bundesallee 1-12, Raum 310

„The Art of the Mooc“ ist ein experimenteller Online-Kurs der Duke University, der seit 2015 besteht und sich mit Kunst und sozialen Praktiken im öffentlichen Raum beschäftigt. Das Seminar hat zum Ziel, die zweite Folge des Kurses zum Thema „Akustische Aspekte von Kunst und sozialen Praktiken im öffentlichen Raum“ aufzubauen, die im November 2017 online gehen soll.

Im Mittelpunkt stehen folgende drei Themen:
1.     Implizite Klanglichkeit / Shadow-Sound:  Klang als Neben- oder Abfallprodukt sozialer Praktiken, als Mittel der Identifikation und Abgrenzung von Gruppen im öffentlichen Raum, als unausgesprochene Übereinkunft kollektiver Ästhetik, wie z.B. im Gesang von Fußballfans, der Intonation ländlicher Bands in Nordmexiko usw.
2.     Auditive Architektur: Welche Bedeutung hat die Akustik in der Planung öffentlicher Räume und Gebäude? Welche Kriterien spielen im Entscheidungsprozess eine Rolle und wie verändern diese Entscheidungen das urbane Leben? Welchen Unterschied würde es machen, wenn in erster Linie ästhetische und nicht funktionale Kriterien zugrunde gelegt würden?
3.     Eigenklang des Digitalen: Welcher Klang wohnt eigentlich dem Internet inne? Wie klingen unsere Online-Medien mit all den Störungen, Glitches, Verzerrungen und Zufallsgeräuschen, die sich bei der Aufnahme, Speicherung, Übertragung und Wiedergabe digitaler Daten ergeben? Was sind generell die Möglichkeiten und Grenzen für Ton/Klang/Sound, wenn man einen MOOC als künstlerische Plattform nutzen will, die es nur online gibt? Wie kann man über eine reine Archivierungsfunktion hinausgehen?

Das Seminar richtet sich an Studierende, die sich für Soundscaping, Field-Recordings und der Klanglichkeit von sozialen bzw. politischen Bewegungen interessieren und die gerne mit dem Format MOOC experimentieren wollen.
Die Studierenden beteiligen sich an der Recherche und der Gestaltung von Skripten und von Videomaterial, die in die Produktion des Online Kurses einfließen werden. Sie werden Mitarbeiter einer universitären Kooperation zwischen der UdK Berlin und der Duke Universtity (USA). Der Kurs wird in deutscher und englischer Sprache sein.


Prof. Wolfgang Loos
Musikübertragung Ton zum Bild

Vorlesung, 2 SWS, 2 LP, 5 Plätze
Mittwochs, 19-21 Uhr s.t., wöchentlich ab 26.4.2017, Traumton Studio, Grunewaldstr. 9, 13597 Berlin
Achtung: Für Studierende des Studiengangs Tonmeister nicht als Studium-Generale-Leistung anrechenbar!

Themen sind Kenntnis und die Fähigkeit zur Beurteilung von Technik und 
Ästhetik des Tons bei bildbezogenen Medien. Schwerpunkt dieser dreisemestrigen Vorlesung ist Werk- und Stilkunde, Rezeption und Produktion von Filmmusik und Sound Design.


Tobias Müller-Kopp
Experimentelle Musik I, Gruppenarbeit

Praktisches Seminar, 2 SWS, 2 LP, 5 Plätze
Donnerstags, 18-20 Uhr, wöchentlich ab 20.4.2017, Fasanenstr. 1B, Raum 302
Achtung: Für Studierende der Fakultät Musik nicht als Studium-Generale-Leistung anrechenbar!

Anhand praktischer Gruppenarbeit werden Werke/Konzepte der EXPERIMENTELLEN MUSIK kennengelernt und erprobt (u. a. Cage, Schnebel, Wüthrich, Cardew, Knowles).
Das Einführungstreffen findet am Donnerstag, 20.4.2017 um 18 Uhr (s.t.) statt und ist Voraussetzung zur Teilnahme, anschließend erster Unterricht. Eine zusätzliche Anmeldung ist nicht erforderlich. Fragen bitte an tobias@mueller-kopp.de.


Tobias Müller-Kopp
"VoiceEvents"
Workshop, 2 SWS, 2 LP, 5 Plätze
verbindliches Vorbereitungstreffen: 22.6.2017, 20 Uhr, Fasanenstr. 1B, Raum 302
Blockseminar 23.6.2017, 16 Uhr bis 25.6.2017, 13 Uhr, Gutshof Sauen
Eine Anmeldung bis spätestens zum 12.5. an tobias@mueller-kopp.de ist verpflichtend!

Stimme, Atem, Sprache, Affekt. Wie kann (Opern-) Gesang heute erweitert werden unter Berücksichtigung z.B. von Flamenco-Singen, Dhrupad-Singen, der Virtuosität von Bobby McFerrin oder der Emotion von Ella Fitzgerald? Wie lässt sich der Einfluß von G. Aperghis, H. Lachenmann, H. Goebbels, Beat Box, Rap, Slam Poetry integrieren?
Die Teilnehmenden dieses Workshops unter der Leitung des Komponisten Ondrej Adamek und des Sängers Tobias Müller-Kopp sollen ihren eigenen „VoiceEvents“ kreieren – in Form von Kurzkompositionen, Szenen, Raumkonzepten oder Improvisationen. Neben den neu zu schaffenden Stücken wird auf bestehende Kompositionen und Konzepte eingegangen, die einen affektreichen und experimentellen Umgang mit der Stimme verlangen und Sängern/ Schauspielern und anderen Stimmschaffenden den Zugang zu diesem Repertoire erleichtern sollen.

Spoken word, intimate voice, whispering, scanding speach, voice inspired by techniques of traditional cultures, decomposing text to single phonemes, fast pronounced text, breath noise..... How can be today’s opera singing extended reflecting to experience of for example flamenco singing, Dhrupad singing, Eskimo breath competition, virtuosity of Bobby McFerrin, emotion of Ella Fitzgerald, decomposing phonemes by George Aperghis, work on noise of consonants by Helmut Lachenmann, connecting spoken word to the groove in music by Heiner Goebbels, Beat Box, RAP, electronic music effects, Slam Poetry... The participants of the workshop leaded by composer Ondrej Adamek and singer Tobias Müller-Kopp will write/create/propose their own VoiceEvents - in the form of short compositions, graphic score, stageform, spatial concepts or improvisations. In addition to the new pieces created during the workshop, we will discover interpretation of existing compositions and concepts which require an experimental treatment of voice and lead the singers, actors and other voice performers in a smooth way to access experimental vocal repertoire.
The workshop is open to singers and composition students as well as actors, performers and vocalists from all international music highschools. Students from other disciplines are also welcome!



Prof. Daniel Ott / Manos Tsangaris / Carola Bauckholt /Caspar Johannes Walter
KOMPOSITION - Intensivwoche

Blockseminar, 2 SWS, 2 LP, 4 Plätze
Montag, 3.7., 17 Uhr bis Freitag 7.7.2017, 10 Uhr, Begegnungsstätte Sauen
Anmeldung bis 10.5. an Faidra Chafta Douka, Tutorin, iddiono@hotmail.com.
Achtung: Für Studierende des Studiengangs Komposition nicht als Studium-Generale-Leistung anrechenbar!

Blockseminar in Sauen für Kompositions-Studierende. INSTANT COMPOSING. Entwickeln von musikalischen, intermedialen und musiktheatralischen Ideen. Gemeinsame Realisation & Reflexion von Kürzest-Kompositionen. Intensive Arbeitsphasen für individuelle und kollektive Kompositions-Projekte. Bitte Instrumente mitbringen!
Eine Kooperation von klangzeitort mit der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, der Hochschule für Musik Basel sowie der Anton Bruckner Privatuniversität Linz.


Prof. Kirsten Reese
Elektroakustische Komposition – Dokumentarisches Komponieren

Seminar/Workshop, 2 SWS, 2 LP, 3 Plätze
Montags, 12-14 Uhr, quasi wöchentlich ab 24.4.2017, insgesamt 10 Sitzungen (die genauen Termine werden noch bekannt gegeben), TU Studio, EN 324, Einsteinufer 17
Anmeldung an kireese@udk-berlin.de.
Achtung: Für Studierende der Fakultät Musik nicht als Studium-Generale-Leistung anrechenbar!

Komposition mit „found sound“, Medienmaterial, Klangmaterial aus Archiven, ortsspezifischen field recordings, Musikzitate, Stimmen – man spricht von Dokumentarfilm und Dokumentartheater, aber was kann Komponieren mit dokumentarischem Material bedeuten? Das Abstrakte an Klang und Musik bewirkt einerseits, dass im auditiven Medium möglicherweise Verwandlung und Transformation des Realen eine besondere Rolle spielen, wenn „Anklänge“ (im Wortsinn), Assoziationen, andere Formen des Verstehens und Wissens über Klang und Musik vermittelt werden. Andererseits gibt es im Gegensatz zu Textdokumenten im Audiodokument eine spezifische Form von Verkörperung, von "auratischer Anwesenheit", wenn etwa ausdrucksstarke Stimmen in einem Audiodokument tatsächlich erklingen und die Atmosphäre einer Klang-Umgebung hörbar werden.
Technische, gestalterische, ästhetische Aspekte werden in der Beschäftigung mit historischen und aktuellen elektroakustischen Kompositionen und Klangarbeiten sowie mit Übungen und eigenen Arbeiten der Studierenden im Mittelpunkt stehen. Gäste werden ihre Werke vorstellen.

Leistungsanforderung: Erwartet wird die Bereitschaft zur kontinuierlichen praktischen Arbeit!


Prof. Kirsten Reese
ENTER: SOUND – Klanggestaltung mit elektronischen Medien in Projekten aller Kunstsparten

Offene Sprechstunde/Kolloquium für alle Studiengänge, ca. 1 SWS, 1 LP, 5 Plätze
Montags, 10-12 Uhr, aber nur nach Vereinbarung!
TU Studio, EN 324, Einsteinufer 17, oder UNI.K Studio, Fasanenstr. 1B, Raum 314
Achtung: die offene Sprechstunde findet nur nach Anmeldung an kireese@udk-berlin.de statt!
Achtung: Für Studierende der Fakultät Musik nicht als Studium-Generale-Leistung anrechenbar!

Eine offene Sprechstunde für Studierende aus allen Studiengängen und Fakultäten, um Aspekte von Sound, elektronischer Klanggestaltung und Komposition in ihren künstlerischen Vorhaben zu besprechen. Bei den interdisziplinären oder intermedialen Projekten kann es sich zum Beispiel um Klanginstallationen, Videos/Filme, Performances, Radiostücke usw. handeln.

Leistungsanforderung: Aktive Teilnahme, Vorstellung eigener Projekte.