Laborwochenende "Theater - Pädagogik - Ökologie"

Quelle: Ute Schlegel Pinkert

Wir erleben gegenwärtig eine Zerstörung unserer planetaren Lebensgrundlagen in einem ungeheuren Ausmaß und in unerwartetem Tempo. »Der Planet schwebt in Lebensgefahr und mit ihm seine Bewohner«, so die Bundesumweltministerin Svenja Schulze im August. Die Kunst, insbesondere die Kunst des Theaters bleibt angesichts dieser Situation merkwürdig stumm. Ist die Klimakrise kein Gegenstand fürs Theater? Oder versagen der Darstellenden Kunst angesichts des Übertretens des Menschen ins Zeitalter des Anthropozän die theatralen Mittel, um die - wie auch immer geartete Beziehungen - zwischen menschlichen und nicht menschlichen Spezies und Phänomenen in den Blick nehmen, darstellen und in Szene setzen zu können? Die Theaterpädagogik als auf die Theaterkunst bezogene künstlerisch pädagogische Praxis ist durch ihre Ausrichtung besonders auf Kinder und Jugendliche noch einmal dringender mit den Wirkungen der Klimakatastrophe konfrontiert. Welchen Beitrag kann unser Fach in der gegenwärtigen Situation leisten? Geht es darum, mit bewährten Verfahren Kinder und Jugendliche zu unterstützen ihre Ängste und Forderungen zu artikulieren und in den politischen Diskurs einzubringen? Oder geht es darüber hinaus auch um die Suche nach anderen Weisen ästhetischen Erfahrens und Gestaltens? Welche Prämissen ändern sich, wenn wir eine Theaterpädagogik im Anthropozän entwerfen wollen? Das Laborwochenende Theater-Pädagogik-Ökologie wird diesen Fragen in theoretischer wie praktischer Weise nachgehen.

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