Symposium: Theater und Digitalität
Why Theatre and Digitality?
Die Felder Theater und Performance Art erforschen schon seit mehreren Jahren intensiv Darstellungsmöglichkeiten, Dramaturgien, Narrationen und Ästhetiken im Kontext von Digitalität. Die Corona-Pandemie hat die Wichtigkeit dieser Arbeiten in dem Moment gezeigt, als Liveness und Konstituens von Theater und Performance ausfielen. Schon vor der Krise waren die Verbindungen von Darstellenden Künsten und digitalen Möglichkeiten relevant; und sie werden es in einer Zeit nach der Pandemie erst recht sein. Es steht nämlich in Frage, wie sich Theater und Performance in einer Kultur verändern, in der menschliche und technische Agierende eine Handlungsgemeinschaft bilden.
Dokumentation
Die Veranstaltung bestand aus dem Symposium „Why Theatre and Digitality?“, aus vier 5-tägigen Werkstätten zu „Theater und Digitalität“ sowie der Präsentation von deren Ergebnissen. (12.10 – 16.10.2020)
Die Dokumentation umfasst Mitschnitte des Symposiums und der Präsentation der Werkstätten. Sie dokumentieren aktuelle Ästhetiken und Methoden in der Auseinandersetzung mit Theater und Digitalität. In einem Gespräch werden zum einen Stoßrichtung und Bedeutung von Theater und Digitalität für digitale Kulturen sowie zum anderen die Herausforderungen und Chancen von Digitalisierung und Digitalität für theaterpädagogisches Arbeiten und Ausbilden erörtert.
Es diskutieren: Sabine Köstler-Kilian (StDin Sabine Köstler-Kilian, Studienfachkoordinatorin und Dozentin im Studiengang, Universität Erlangen/Nürnberg) und Martina Leeker (Theater- und Medienwissenschaftlerin sowie Wissens-Performances und Speculation-Labs).
Symposium: Kay Voges, Marcel Karnapke, Björn Lengers, Janne Nora Kummer, Yana Eva Thönnes, Marco Donnarumma
Werkstätten: Marcel Karnapke, Björn Lengers, Janne Nora Kummer, Yana Eva Thönnes, Marco Donnarumma
Konzept und Kuratierung: Martina Leeker
Dokumentation: Martina Leeker & Daniel Sonntag
technische Unterstützung: Steven Warembourg