Geförderte Projekte

Projekte von Studierenden

  • Musica inaudita ist eine studentische Initiative, die sich mit der Diversifizierung der „klassischen” Musikszene beschäftigt. Teil ihrer Arbeit ist, eine fortlaufende Konzertreihe zu organisieren, bei der nur Musik marginalisierter Komponist*innen gespielt wird, die auf Grund ihres Geschlechts, ihrer sozialen oder nationalen Herkunft, der Hautfarbe, Religion, sexuellen Identität, Sprache, politischer oder sonstiger Anschauung nie in den Kanon aufgenommen wurden, oder nachträglich aus ihm entfernt wurden. Seit der Gründung von Musica Inaudita fördert die Feministische Projektförderung Konzerte, Materialbeschaffungen, Reisekosten uvm.

    Hier geht es zu deren Website.

  • Entstanden ist das Kollektiv im Herbst 2024. Es möchte junge FLINTA*Musiker:innen fördern und ermutigen. Das BuFli*JazzO soll einen sicheren Raum bieten, in dem sich Musiker*innen fernab von dominanten (meist cis-männlichen) Verhaltensweisen musikalisch ausprobieren, austauschen und ihr volles Potential entfalten können. Gefördert wurde das Kick-Off Wochenende des BuFliJazzos. Dabei wurden Tools für Arrangements und Ensembleleading erworben und daran gearbeitet eine spielfähige Besetzung aufzubauen. Auch mit Streichinstrumenten!

    Hier gibt es YouTube Video zu deren Projekt.

  • „Cigggy Break“ ist eine monatlich stattfindende und öffentliche Jamsession für FLINTA (Frauen, Lesben, inter-, nicht-binäre, trans und agender Personen) in Berlin. Hierbei dient die Durchmischung von UdK Studierenden und Externen zusätzlich der Vernetzung und soll allen die Möglichkeit geben, ihre musikalischen Fähigkeiten in einem unterstützenden und sicheren Raum auszuprobieren.

    Hier gibt es weitere Informationen.

Veranstaltungen der AG Feministische Projektförderung

  • Die Symptome der Wechseljahre können den Alltag und das Berufsleben erheblich beeinflussen. Methoden der angewandten Musikphysiologie ermöglichen einen konstruktiven, individuell ausgerichteten und selbstbestimmten Umgang mit diesen Herausforderungen. Im Mittelpunkt des Workshops stehen der erlebte Stress und Strategien zur bewussten Regulation. Auch in Zeiten des Wandels sollen Wohlbefinden und Balance bewahrt werden können. Von Dr. Isabel Fernholz und Heike Sheratte.

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  • Am 27. November 2025 setzten die staatlichen Musikhochschulen in Deutschland ein Zeichen gegen Diskriminierung und Machtmissbrauch mit dem gemeinsamen Ziel, sich als Orte des respektvollen Umgangs miteinander und des gegenseitigen Vertrauens zu stärken. Die Hochschule für Musik Hanns Eisler und der Fachbereich Musik an der Universität der Künste Berlin gestalteten diesen Aktionstag für ihre Hochschulmitglieder gemeinsam.

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  • Workshop zum Thema Beruf und Care-Verpflichtung an Theatern und in der freien Szene mit Bühnenmütter* e.V. Anlässlich des Equal Pay Day und des Feministischen Kampftages am 8. März wurden in diesem Workshop Fragen, Probleme und Herausforderungen, mit denen Eltern und Care-Arbeitende in Bühnenberufen konfrontiert sind, auf persönlicher und systemischer Ebene behandelt.

    Hier gibt es weitere Informationen.

  • Ein regelmäßiges Workshopangebot zum Erfahrungs- Strategieaustausch im Umgang mit zyklusbedingten Phänomenen. Der Fokus liegt auf den Auswirkungen des Menstruationszyklus auf Haltung und Bewegung während des Musizierens. Von Verena Richter und Sophie Engel-Bansac.

    Zudem gab es zwei Podiumsgespräche:

  • Am 11. Mai 2023 fand ein Aktionstag zum Thema Nähe und Distanz bei musikalisch-künstlerischen Arbeiten an Universitäten und Hochschulen statt. Das Programm umfasste informierende Impulsvorträge, Workshops, die Studierenden und Lehrenden separat mit praktischen Übungen erfahrungsbasierte Zugänge ermöglichten, eine Podiumsdiskussion und die sinnliche Auseinandersetzung durch künstlerische Beiträge. In Kürze finden Sie hier einen ausführlichen Bericht.

wissenschaftlich / künstlerische Projektförderungen

  • Das Projekt ist eine Kooperation der künstlerischen Pädagogiken an der Universität der Künste Berlin und wurde initiiert von Ursula Jaenni (Theaterpädagogik) und Johann Honnens (Musikpädagogik). Ziel der Website ist es, künstlerisch-pädagogische Theorien, Konzepte und Praxisformate, die sich mit Fragen kritischer Diversität befassen, für die schulische Praxis in den künstlerischen Fächern aufzubereiten und zugänglich zu machen. Tina Tepper erarbeitet über die Dauer eines Semesters den inhaltlichen Aufbau der Website. Der Schwerpunkt liegt auf dem Empowerment von FLINTA-Personen in Musikvideos. Der Arbeitsaufwand wird am Lohn für studentische Beschäftigte ermittelt und gefördert.

  • Übernommen wurden die Reise- und Übernachtungskosten für den Aufenthalt in Weimar, anlässlich der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung (GfM). Marie-Antonia Schwebe hielt den eröffnenden Vortrag im Rahmen des von Matthias Pasdzierny und Anita Jóri organisierten und kuratierten freien Symposiums – der einzige von der UdK gestellte Programmpunkt - Mehr als nur der „Sound der Wiedervereinigung“: Techno und die Transformationsgesellschaften der Nachwendezeit.

  • Die Komponistin Sara Glojnaric wurde zu einer 120-minütigen Präsentation ihrer Arbeit im Rahmen des Kompositionsseminars von Prof. Elena Mendoza eingeladen. Gefördert wurde ein Honorarsatz für die Komponistin und ihre Reisekosten.

  • Die EAS ist eine der größten internationalen musikpädagogischen Tagungen im Bereich der Schulmusik. Gemeinsam mit Professor Johann Honnens der UdK Berlin und Professorin Carmen Heß der Hochschule für Musik und Tanz Köln hat Tina Tepper einen Konferenzbeitrag gehalten. Gefördert wurden die Reise- und Unterbringungskosten von Tina Tepper.

  • Im Rahmen des Dissertationsvorhabens zu historischen Konzerten im 19. Jahrhundert im Kontext von internationalen Ausstellungen hat Dörthe Günther eine dreiwöchige Forschungsreise nach London unternommen. Gefördert wurden Reise- als auch Unterkunftskosten.