Cellist Ettore Pagano gewinnt den Queen-Elisabeth-Cello-Wettbewerb 2026 / Yo Kitamura erhält den 5. Preis

Quelle: © Daniele Barraco Photography 2025
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Cellist Ettore Pagano gewinnt den Queen-Elisabeth-Cello-Wettbewerb 2026

Erfolg beim renommierten Musikwettbewerb

Ettore Pagano triumphiert in Brüssel und gewinnt den Queen-Elisabeth-Cello-Wettbewerb 2026

Der 23-jährige römische Cellist Ettore Pagano aus der Klasse von Prof. Jens Peter Maintz ist der erste Italiener, der den renommierten Königin-Elisabeth-Wettbewerb gewonnen hat, der auf eine 75-jährige Geschichte zurückblickt und 2026 dem Cello gewidmet war. Seine herausragende Interpretation der Sinfonia Concertante op. 125 von Sergej Prokofjew und des zeitgenössischen Werks „Four Odes to the Tidings of Flowers“ von Fang Man wurde im Beisein von König Philippe und Königin Mathilde von Belgien im Finale im Centre for Fine Arts BOZAR in Brüssel mit Standing Ovations gefeiert. 

Neben dem Königin-Mathilde-Preis im Wert von 25.000 Euro erhält Ettore Pagano für vier Jahre das Goffriller-Cello „Casals“ von 1710 als Leihgabe von der Pau-Casals-Stiftung. 


Die QUEEN ELISABETH CELLO COMPETITION 2026 war eine besondere Ausgabe, die von drei bedeutenden Jubiläen geprägt war: dem 150. Geburtstag von Königin Elisabeth, dem 75. Jubiläum der Queen Elisabeth Competition und dem 150. Geburtstag des großen Cellisten Pablo Casals.
Dem Wettbewerb folgen zahlreiche Auftritte von Ettore Pagano in Belgien und auf internationaler Ebene.

Mit nur 22 Jahren gewann Ettore Pagano den renommierten Premio Abbiati 2025 als „bester Solist“, verliehen von der italienischen Musikkritik, sowie den angesehenen ICMA Classik Award, den Preis „Una vita nella Musica – Giovani“ des Teatro La Fenice in Venedig und den STARS VON MORGEN vom Brucknerhaus Linz. Ettore Pagano begann im Alter von neun Jahren in Rom mit dem Cellostudium. Er wurde unter der Leitung von Antonio Meneses und David Geringas an der Accademia Chigiana in Siena und der Accademia W. Stauffer in Cremona ausgebildet und schloss sein Studium am Konservatorium Santa Cecilia in Rom mit der Bestnote, Auszeichnung und lobender Erwähnung ab. Derzeit vertieft er seine Ausbildung bei Jens Peter Maintz an der Universität der Künste in Berlin.

Seit 2013 wurde ihm der erste Preis in über 40 nationalen und internationalen Wettbewerben verliehen. Im Alter von nur 14 Jahren erhielt er von der New York International Artists Association einen Konzertpreis in der renommierten Carnegie Hall; 2019 gewann er den ersten Preis beim Wettbewerb „Giovani musicisti“, der von der Filarmonica della Scala veranstaltet wurde; 2020 gewann er den ersten Preis beim „J. Brahms“-Wettbewerb in Pörtschach mit der höchsten je erreichten Punktezahl;  Er war der jüngste Finalist des Wettbewerbs „Janigro“ in Zagreb, gewann die „A. Kull Cello Competition“ in Graz, den 2. Preis, den Publikumspreis und den Preis für die beste Sonate bei der Enescu International Competition 2024, sowie den 1. Preis bei der XVIII. Khachaturian International Competition 2022.

Ettore Pagano wurde vom Staatspräsidenten Sergio Mattarella für seine künstlerischen Verdienste mit dem Titel „Cavaliere della Repubblica“ ausgezeichnet.

 

Yo Kitamura erhält den 5. Preis

Der ebenfalls bei Jens Peter Maintz studierende Yo Kitamura erhielt bei der QUEEN ELISABETH CELLO COMPETITION 2026 den 5. Preis.

 

Yo Kitamura wurde 2004 in Japan geboren. Im Jahr 2023 gewann er den ersten Preis und den Sonderpreis beim 29. Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb sowie den ersten Preis und fünf Sonderpreise beim 92. Japanischen Musikwettbewerb, dem prestigeträchtigsten Wettbewerb in Japan. 2022 gewann er den 2. Preis beim Internationalen Chatschaturian-Wettbewerb und 2017 einstimmig den ersten Preis beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb für junge Musiker. 2024 gewann  Yo Kitamura den 1. Preis beim Internationalen George-Enescu-Wettbewerb.

Er studierte bei Prof. Tsuyoshi Tsutsumi am Toho Gakuen College of Music und ist derzeit Student bei Prof. Jens-Peter Maintz an der Universität der Künste Berlin. Er nahm an Meisterkursen mit Wolfgang Boettcher, David Geringas, Steven Isserlis, Philippe Muller, Mischa Maisky, Mario Brunello und Kangho Lee teil. 2018 und 2022 besuchte er Meisterkurse an der Kronberg Academy bei Jens-Peter Maintz und 2019 an der Cello Academy Rutesheim bei Claudio Borques.

Sein Orchesterdebüt gab er im Alter von 9 Jahren, sein Rezitaldebüt mit 10 Jahren. Sein Debüt als Solist in der Suntory Hall gab er im Alter von 11 Jahren mit dem Haydn-Cellokonzert C-Dur. Er trat mit zahlreichen professionellen Orchestern auf und arbeitete mit den Dirigenten Kenichiro Kobayashi, Ken Takaseki, Naoto Otomo, Sachio Fujioka und Kazuki Yamada, Andrei Feher, Alfredo Sorichetti und vielen anderen zusammen.

Im Jahr 2020 erhielt er hervorragende Kritiken, als er Julian Steckel in einem Konzert unter der Leitung von Michiyoshi Inoue mit dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra vertrat. Er ist Stipendiat der 52. Ezoe Memorial Recruit Foundation und der ROHM Music Foundation.
 

Er spielt ein „Casini“-Cello von 1668, eine Leihgabe der Ueno Fine Chemicals Industry, Ltd.