Aufsätze

Wendelin Bitzan: Die Vokalise im Schaffen russischer Komponisten (PDF:294KB)
Das Prinzip der Vokalise, deren melodische Merkmale in dieser Studie betrachtet und in ihren Detaileigenschaften untersucht werden, besitzt zwei verschiedene Ursprünge: einerseits die Solfège-Schule des 19. Jahrhunderts, andererseits eine große Gruppe untextierter Lieder und Konzertstücke für Singstimme und Klavier zu Beginn des 20. Jahrhunderts. In Russland kommt es auf diesem Gebiet zu interessanten Entwicklungen, etwa bei Sergej Rachmaninov und Rejngol'd Glier. Nikolaj Metner etabliert mit seinem Werkpaar op. 41 (Sonate-Vocalise und Suite-Vocalise) die Vokalise als Spezies der Kammermusik.

Hartmut Fladt: Gattungstheorie des Streichquartetts im 20. Jahrhundert (PDF:92KB)

Hartmut Fladt: Stravinskij und der Third Stream (PDF:110KB)

Volker Helbing: Zwischen Pilgerfahrt und Travestie (PDF:1.2MB)

Ariane Jeßulat: Spiel am Rand der Ereignisse (PDF:1.5MB)

Birger Petersen: Klangfortschreitungsmodelle in Rheinbergers Generalbassübungen (PDF:201KB)
Josef Gabriel Rheinberger hinterließ in seinen über 40 Jahren Unterricht an der Königlichen Musikschule München kein Lehrwerk im eigentlichen Sinne, mit dem Manuskript BSB Mus. ms. 4738–2 aber eine umfangreiche Sammlung von Unterrichtsmaterial, auf das Rheinberger offenbar immer wieder zurückgreift; darunter befinden sich 32 »Bässe mit Bezifferungen« sowie 28 »Freie Bässe«. In diesem Beitrag werden einzelne Übungen auf die Inszenierung spezifischer Satzmodelle untersucht.

Uri Rom: Enharmonische Gedanken (PDF:1.5MB)

David Santos: Das Liedchen hinter dem Lied (PDF:494KB)

Reinhard Schäfertöns: Anmerkungen zu einem Adagio von Carl Philipp Emanuel Bach (PDF:145KB)

Ullrich Scheideler: Der Übergang zur Reprise in Mendelssohns Liedern ohne Worte (PDF:530KB)

Jan Philipp Sprick: Der Komponist als Autor (PDF:227KB)
In dem Beitrag wird am Beispiel von Anton Weberns op. 24 untersucht, inwiefern Musik des 20. Jahrhunderts in einem diskursiven Beziehungsnetz steht, das die analytische Beschäftigung bestimmt. Eine Neuerung im 20. Jahrhundert sind die vielfältigen schriftlichen Äußerungen von Komponisten über Ihre eigene Musik, oder die analytische Beschäftigung von Komponisten mit anderer Musik. Neben der Diskussion der Frage, inwiefern die schriftlichen Äußerungen der Komponisten in die Analyse einbezogen werden müssen, geht es in dem Beitrag auch um die Frage, wie das diskursive Beziehungsnetz auch die didaktische Vermittlung der Musik in Schulbüchern bestimmt.

Katja Steinhäuser: Hispanismen in Debussys Klaviermusik (PDF:1.6MB)

Emmanouil Vlitakis: Struktur und Dramaturgie (PDF:225KB)