Cellistin Cosima Regina Federle gewinnt Khachaturian International Competition / 3. Platz für Artyom Ioanisyan / Sonderpreis für Ana Bakradze
Cellistin Cosima Regina Federle, Cellist Artyom Ionisyan und Pianistin Ana Bakradze erfolgreich bei der Khachaturian International Competition
Erfolg beim renommierten Musikwettbewerb
Cosima Regina Federle aus der Klasse von Prof. Jens Peter Maintz hat bei der Khachaturian International Competition den 1. Preis im Fach Violoncello gewonnen. Artyom Ionisyan, ebenfalls aus der Klasse Prof. Jens Peter Maintz, erhielt den 3. Preis und den Publikumspreis. Die Pianistin Ana Bakradze aus der Klasse Prof. Gottlieb Wallisch erhielt zudem den Sonderpreis für die beste Klavierbegleitung in der 1. und 2. Runde des Wettbewerbs.
Cosima Regina Federle
Cosima Regina Federle (*2002 in Regensburg) erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von vier Jahren. Nach ihrer Ausbildung bei Wolfgang Nüsslein und Hanno Simons studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig bei Prof. Peter Bruns. Seit 2023 setzt sie ihr Studium an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Jens-Peter Maintz fort. Meisterkurse besuchte sie u. a. bei Frans Helmerson, Natalia Gutman, Jan Vogler, Kian Soltani und Mischa Maisky.
Sie ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter 1. Preise beim Domenico-Gabrielli-Wettbewerb Berlin, beim Lions-Wettbewerb Regensburg sowie beim Internationalen Dotzauer-Wettbewerb Dresden. Weitere Auszeichnungen erhielt sie beim David-Geringas-Wettbewerb in Klaipėda, beim Concours International de Tremplin in Paris und beim David-Popper-Wettbewerb in Ungarn.
2023 wurde sie in die Konzertförderung des Deutschen Musikrats aufgenommen. Sie konzertiert als Solistin und Kammermusikerin und ist Mitglied des 2Cities Celloquartetts sowie des Axylia Trios. 2024 wurde sie in die Förderung von Villa Musica aufgenommen.
Auftritte führten sie zu Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival und den Dresdner Musikfestspielen sowie in Säle wie die Elbphilharmonie Hamburg, die Philharmonie Berlin und das Gewandhaus Leipzig. Rundfunk- und CD-Aufnahmen entstanden u. a. für BR, Deutschlandfunk, NDR, rbb und Genuin.
Seit 2020 spielt sie ein Violoncello von Nicolas Lupot (Paris, 1821), das ihr von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt wird.
Artyom Ionisyan
Artyom Ioanisyan (*2003 in Jerewan, Armenien) absolvierte seine Ausbildung an der Tschaikowski-Spezialmusikschule in Jerewan. Seit 2022 studierte er an der Hochschule der Künste Bern in der Klasse von Denis Severin. Inzwischen setzt er sein Studium an der Universität der Künste Berlin bei Jens Peter Maintz fort.
Wichtige künstlerische Impulse erhielt er in Meisterkursen bei renommierten Cellisten wie Thomas Demenga, Steven Isserlis, Alban Gerhardt, Raphaël Pidoux, Anne Gastinel, Narek Hakhnazaryan und Wen-Sinn Yang.
Artyom Ioanisyan ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter der Internationale Cello-Wettbewerb Klaipėda (2020, 3. Preis und Sonderpreis), der Internationale Cello-Wettbewerb „Anna Kull“ in Österreich (2020, 3. Preis) sowie der Armenia Harmonium Online Plus International Music Competition (2020, 1. Preis).
Als Solist und Kammermusiker konzertierte er in Armenien, Österreich und der Ukraine und trat mit verschiedenen Orchestern auf. Er war Gastmitglied des Khachaturian Trios und ist Mitglied des UkrCello Ensembles. Darüber hinaus war er bei Festivals in Deutschland, Frankreich, der Ukraine, Rumänien und Armenien zu hören.
Ana Bakradze
Ana Bakradze wurde in Tiflis (Georgien) geboren und begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel an der Kunstschule von Tiflis. Ab 2014 setzte sie ihre musikalische Ausbildung an der Zakaria-Paliashvili-Zentralmusikschule in Tiflis in der Klasse von Prof. Veka Svanidze fort. Im Jahr 2018 schloss sie die Schule als Jahrgangsbeste ab.
Seit 2018 studiert sie Klavier an der Universität der Künste Berlin bei Gottlieb Wallisch, zunächst im Bachelor- und anschließend im Masterstudiengang.
Ana Bakradze ist Stipendiatin der Internationale Musikakademie Liechtenstein, der Paul-Hindemith-Gesellschaft Berlin sowie der Ad Infinitum Foundation. Im Jahr 2025 wurde sie zudem in die Förderung der Lisa Batiashvili Foundation aufgenommen.
Als Solistin und Kammermusikerin trat sie in bedeutenden Konzertreihen und Festivals in zahlreichen europäischen Musikzentren auf, darunter Berlin, München, Frankfurt am Main, Hamburg, London, Paris, Wien, Barcelona, Stockholm, Luxemburg, Amsterdam, Utrecht, Genf und Zürich.
Weitere Auftritte führten sie unter anderem zum Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, zum Pianoscope, zum Grachtenfestival, zum Musikalischer Sommer in Ostfriesland, zum Schiermonnikoog Festival sowie zu Konzerten der Villa Musica Rheinland-Pfalz.
Sie gewann zahlreiche erste Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, darunter beim Nodar-Gabunia-Klavierwettbewerb, beim T. Amirejibi International Piano Competition in Borjomi sowie beim IV. Nationalen Klavierwettbewerb in Tiflis.