Libretti GEISTERTÖNE / GEGENWELTEN

PRIVATE DREAMS AND PUBLIC NIGHTMARES I (1957)

MUSIK: DAPHNE ORAM / TEXT: FREDERICK BRADNUM

Rund und rund wie ein Wind vom Grund / Tief und tiefer fällt die Welt in Schlaf

Ins Nichts fallen, durch weite, leere Räume,/ Dunkelheiten, gebunden mein Puls, / verflochten mit dem Puls einer dunklen Welt, / falle ich weiter, immer weiter /
jetzt aber langsamer, wie Musik scheint der Weg / nach unten, trotzt der Schwerkraft,
fast bis zum Stillstand, / fast…

Die weinenden Himmel, / Vogel oder Engel

Was hält mich schwebend in der Luft? / Ist es die Stille, die mich hält? / Stille, die in allem pulst, / Mich hält, als läge ich in einer Wiege / schaukelnd jetzt / fast ahnungslos

Rund und rund wie ein Wind vom Grund / Tief und tiefer fällt die Welt in Schlaf

Schlaf? Du kannst schlafen? Ahnungslos? / Nein, hör zu! Hör zu! / Hör zu mit deinem inneren Ohr. / Ich kann den Schmerz der Welt hören, / der ruft: Afrika, Asien, Ägypten, Russland / Dort, wohin du gefallen bist / fallen all diese Namen, / treiben verzweifelt umher wie ausgebrannte Raketen

Es kümmert mich, kümmert mich nicht…
 

DER ERSTE TON (1810)

Musik: Carl Maria von Weber / Libretto: Friedrich Rochlitz

Des finstern Chaos unendliche Kräfte /Rangen kämpfend und feindlich verbunden; / Ehe begannen die Zeiten und Stunden: / Endlich erstarren die Fluten, geschieden / Durch ein einziges Wort. / Doch nun, von der Weisheit höchstem Gedanken / Neu vereinigt zu Lieb' und Frieden, / Umfangen sie sich in der Ordnung Schranken; / Und wirken fort / In mächtigem Streben / Bis sie alles, was gedacht,  / Zum Daseyn gebracht, / Und allem, was leben konnte, sein Leben / Und ewiges Wirken gegeben.

Und es ward Licht. / Wolken bauen den Himmel; / Die Erde grünet und blüht; / Der Vogel schwingt sich durch die Luft; / Das Wild betritt die junge Trift: / Und es ward der Mensch, / Dem Bilde Gottes gleich / Alleine in dem weiten Erdenreich. / Denn das weite Reich war Öde; / Lebensvoll, erscheint es todt; / Es war stumm! / Erschrocken, furchtsam-staunend, blöde / Sieht der Mensch die Wundergestalten / Um ihn wogen, um ihn walten, / Siehet sich, und blickt bedrängt zum Wort! / Da vernahm ein erstes Wort die Welt: / Jedem Leben / Sei die Kraft gegeben / Sein Geheimnis zu verkünden, / Wie es ihm selbst gefallt!

Nun schwingen die Stürme die Flügel / Mit lautem Rauschen und Wogen, / Und die raschen Ströme / Kommen brausend dahergezogen; / Bäche flüstern gesprächig zu Bäumen, / Die sich befreundet zu ihnen neigen, / Und die belebten Blätter lispeln / Freundliche Antwort. Es bricht sein Schweigen / Der düstre Stier, / Von mächtigem Kraftgefühl bewegt; / Der Löwe brüllt, / Von seines Stolzes Gluth durchregt; Die Lerche ruft aus goldner Wolke, / Die Nachtigall aus dunklem Hain :/ Ich bin! und glücklich soll ich seyn!

Da schließt auch dem ersten Menschen / Die sehnsuchtbedrängte Brust sich auf: / Leis verlangend, / Die Schönheit der Töne umfangend, / Ruft auch er: / Ich bin, bin glücklich, und bin es nicht allein! / Und die schmeichelnde Echo wird wach; / Sie hallt des Glücklichen Melodieen / Durchs weite Reich der Luft harmonisch nach.

 

HYMNE. IN SEINER ORDNUNG SCHAFFT DER HERR (1812)

Musik: Carl Maria von Weber / Libretto: Friedrich Rochlitz

Nr. 1: In seiner Ordnung schafft der Herr

In seiner Ordnung schafft der Herr; und seine Wunder
all ́ nach Mass zu ihrer Zeit
entsteigen sie dem Grund der Ewigkeit.
Mag das Geschöpf den Schöpfer übereilen?
Wenn Er es ruft, kann es verweilen?
In seiner Ordnung schafft der Herr, der Herr.

Die Sonne glüht, der Mittag strahlt:
Die Glut verlischt erquickend naht der Abend.
Der Winter weicht, die Erd ́ ergrünt:
Sie welkt dahin, es schwellen, reifen Früchte.
Die Jungfrau blüht, ihr Lenz ist da,
die Blüte sinkt, aus ihr keimt neues Leben.
Mag das Geschöpf den Schöpfer übereilen?

Es drängen sich Wetter im Kampf
der kommenden Sonne entgegen.
Es krümmt sich die Knospe vor kältendem reif,
es zittert die Jungfrau vor roher Gewalt.
Doch steht seine Ordnung.
Es dämmert der Tag, der Reif zerschmilzt,
die Liebe siegt.

Was er hervorruft, kann ́s verweilen?
in seiner ordnung schafft der Herr, der Herr.

Nr. 2 Rezitativ

So schwebt die dumpfe Nacht der Geister heran,
umhüllend Gottes Licht;
so schleicht die Sorg in milde Herzen
und ringt mit frommem Gottvertrau ́n;
so stürmt die Furcht wild durch die Völker
und beugt der Menschheit schönsten Keim.
Was rein und gut, was wahr und schön,
mit Bösem soll in Kampf es gehn,
doch muss im Kampfe siegen und bestehn.

Nr. 3 Choral

Drum lerne still dich fassen, erwarten seine Zeit,
nicht freveln, nicht erblassen in jedem Kampf und Streit.
Nicht heute oder morgen, nur wenn es dir gefällt,
o Vater, wird geborgen mein Herz und deine Welt.

Nr. 4 Gelobt sei Gott

Gelobt sei Gott! Gelobt sei Gott,
dess Wunderkraft, dem Guten Bahn und Sieg verschafft,
dess Ordnung, was dagegen strebt,
in neuem Glanze strahlt und lebt.
Erhebt das Herz, schwingt auf den Geist
zu ihm, den Licht und Dunkel preist.

Nr. 5 Im Wettersturm

im Wettersturm, im Wogendrang,
verkünd ́ ihn, wie im Festgesang,
mein freier jubelvoller Dank!

 

PRIVATE DREAMS AND PUBLIC NIGHTMARES II (1957)

MUSIK: DAPHNE ORAM // TEXT: FREDERICK BRADNUM

Tief und tiefer fällt die Welt in Schlaf….

Das Bild zerspringt. / In der Welt, ich der ich wohne – / meinen Hut trage, Steuern zahle –, / bin ich besorgt über die Heereszüge der Armeen, / das Aushungern ganzer Kontinente, / die Vermessungen Afrikas. / In der Welt jenseits davon lehrt mich die Atombombe / Respekt vor der Wissenschaft. / Lehrt mich die Lage Respekt vor der Weisheit der Staatsmänner. / Lehren mich die Politiker Respekt vor der Politik. / In jener Welt gibt es viele, denen ich vertrauen muss / und daraus schließe ich, dass Männer mit tierischen Gesichtern, / Schnurrbärten, Aktentaschen vernünftige Ansichten haben sollten. Andernfalls …

Das Bild zerspringt. / Jetzt zerspringt es, weil du dich fürchtest. / Es breitet sich aus wie Wasser, / flutet ein ganzes Land voller Gesichter. / Ich bahne mir den Weg über das Meer, / wandle über das Wasser zwischen treibenden Aktentaschen / Regenschirmen, ertrunkenen Gesichtern.

Oh, Freunde, meine Freunde… / Ihr habt gelernt, meine Feinde zu sein.

Wer wird beten für jene,  / die an einsamen Orten ertrinken?

Oh, betet für mich. / Oh, betet für mich.

Wer wird beten für jene, / die an belebten Orten sterben?

Oh, betet für mich. / Oh, betet für mich.

Die Glocke! Hör zu.
Sie läutet über den ewigen Weiten aus Wasser und Fels.
Und die Toten sinken hinab zum Gelächter der Fische…

Aber was ist mit mir? Was ist mit mir?

Rund und rund wie ein Wind vom Grund / Tief und tiefer fällt die Welt in Schlaf.

Was ist mit mir?

 

GEISTERCHÖRE AUS DEN OPERN OBERON (1826) UND FREISCHÜTZ (1821)

Musik: Carl Maria von Weber // Libretti: Friedrich Kind / William Shakespeare / Gustav Brecher

PUCK: Geister der See, der Erd und Luft / Geister der Glut, der Meister ruft! / Ihr, die beherrscht so Well als Wind / Kommt hierher, ihr Geister, geschwind! / Ob ihr gebannt in der Erde Nacht / einzig erhellt von demant’ner Pracht, / ob ihr tief im Weltmeer säumt, / wo Korall und Perle träumt / ob von Höhn ihr Kunde bringt, / wohin Menschenaug nicht dringt; / ob ihr im Schlund eines Kraters haust, / wo die Lava kocht und dampfend braust; / Geister, wo immer auch sei Euer Reich, / kommt hierher, Geister, kommt sogleich! / Herbei ihr Geister, nah und fern, / gehorcht treu dem Freund, der Elfen Herrn!

CHOR DER GEISTER: Wir sind hier! Wir sind hier! / Sprich, was soll geschehn? / Gilts zu spalten den Mond? / Soll'n wir trüben die Sonn'? / Soll'n wir schöpfen den Ozean von Grunde aus leer? / Sprich! Wir sind stark und tun auch noch mehr!

PUCK: Nein! Nein! s’genügt schon vorderhand, ihr treibt ein Boot auf fels’gen Strand. Uns zarte Elfen deucht’s zu schwer, und deshalb rief ich euch hierher.

CHOR DER GEISTER: Nichts als das? Hohoho! Leichtre Arbeit nie ich sah! / Wog und Wind / Hoch auf und hohl! Horch! Geschehn!

(…)

STIMMEN UNSICHTBARER GEISTER:  Milch des Mondes fiel aufs Kraut! / Uhui! Uhui! / Spinnweb' ist mit Blut betaut! / Uhui! Uhui! / Eh' noch wieder Abend graut - / Uhui! Uhui! Ist sie tot, die zarte Braut! / Uhui! Uhui! / Eh' noch wieder sinkt die Nacht, / Ist das Opfer dargebracht! / Uhui! Uhui! Uhui!
 

TONGUES OF FIRE I

MUSIK: JANI CHRISTOU // TEXT: BIBEL UND GRIECHISCH-ORTHODOXE MESSE

Auf dem Weg nach Emmaus träumen die Jünger alle Ereignisse der Passion Jesu noch einmal und geraten dabei in einen geisterhaften Fieberwahn. Sie reden durcheinander, in Zungen. Die folgenden Texte geben eine grobe Orientierung über den vielstimmigen Handlungsverlauf.

CHÖRE: Gott, du hast geschwiegen! Was ist hier los? Hast du nichts mitbekommen? Was mitbekommen? Die Sache mit der Kreuzigung. Erinnert Ihr Euch nicht? Kreuzige! Kreuzige! Gott, du hast geschwiegen! Ich beschwöre dich, dass du uns sagst, ob du seist Christus, der Sohn Gottes. Gott, du hast geschwiegen! Psssst! Wir hatten gehofft, er sei der Erlöser. Einige von uns waren am Grab. Und das Grab war leer. Aber ihn haben sie nicht gesehen.

GEIST JESU: Ihr Thoren! Eure Herzen sind zu träge, um die Prophezeiungen zu begreifen. Ihr hört, aber Ihr versteht es nicht. Ihr seht, aber Ihr bemerkt es nicht. Gott, verfette das Herz dieses Volks!

CHÖRE: Gott, wann kriegen wir Antwort?

GEIST DER MARIA: Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären. Und sie wird ihn nenne: Emmanuel.

CHÖRE: Denn uns ist ein Kind geboren. Ein Sohn ist uns gegeben. Und die Herrschaft wird ruhen auf seinen Schultern. Und er wird heißen: Wunder-Rat. Gott-Held. Ewig-Vater. Friede-Fürst.

GEIST DER MARIA: Warum musste mein Sohn sterben? Wie soll ich dich begraben, Du Licht meiner Augen? Wer gibt mir Flüsse und Meere, dich zu beweinen? Brennt uns das Herz?

CHÖRE: Fürwahr, er trug unsere Krankheit. Aber durch seine Wunden wurden wir geheilt. Wir gingen alle wie Schafe in die Irre. Alle sahen nur ihren eigenen Weg. Am Kreuz hat Gott geschwiegen wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird.

GEIST DER MARIA: Mein Sohn!

CHÖRE: Gott, du hast geschwiegen! Ich beschwöre dich, dass du uns sagst, ob du seist Christus, der Sohn Gottes. Psssst!
 

ARIE AUS DER OPER „DER FREISCHÜTZ“ (1821)

MUSIK: CARL MARIA VON WEBER // LIBRETTO: FRIEDRICH KIND

Rezitativ

MAX: Nein, länger trag' ich nicht die Qualen,
Die Angst, die jede Hoffnung raubt!
Für welche Schuld muss ich bezahlen?
Was weiht dem falschen Glück mein Haupt?

Arie

Durch die Wälder, durch die Auen
Zog ich leichten Sinns dahin;
Alles, was ich konnt' erschauen,
War des sichern Rohrs Gewinn,
Abends bracht' ich reiche Beute,
Und wie über eignes Glück,
Drohend wohl dem Mörder, freute
Sich Agathens Liebesblick!

Rezitativ

Hat denn der Himmel mich verlassen?
Samiel tritt, fast bewegungslos,
im Hintergrund einen Schritt aus dem Gebüsch
Die Vorsicht ganz ihr Aug' gewandt?
mit verzweiflungsvoller Gebärde
Soll das Verderben mich erfassen?
Verfiel ich in des Zufalls Hand?

Arie

Jetzt ist wohl ihr Fenster offen,
Und sie horcht auf meinen Tritt,
Lässt nicht ab vom treuen Hoffen;
Max bringt gute Zeichen mit!
Wenn sich rauschend Blätter regen,
Wähnt sie wohl, es sei mein Fuss;
Hüpft vor Freuden, winkt entgegen -
Nur dem Laub, nur dem Laub den Liebesgruss.
Doch mich umgarnen finstre Mächte!
Mich fasst Verzweiflung! foltert Spott! -
O dringt kein Strahl durch diese Nächte?
Herrscht blind das Schicksal? Lebt kein Gott?
Mich fasst Verzweiflung! foltert Spott!

 

PRIVATE DREAMS AND PUBLIC NIGHTMARES III (1957)

MUSIK: DAPHNE ORAM TEXT: FREDERICK BRADNUM

Im Schlaf schmiegen sich
unsere Schatten aneinander
wie die Schleier von Liebenden

Als Liebende können wir die Welt aussperren.
Nicht an morgen denken
Nicht an unser erbarmungsloses Aufwachen.

Stille, Stille.
Wir gemeinsam, alles und nichts
vor uns und hinter uns Stille.
Die Leere, in der ein Augenblick
unseres Lebens zur Ewigkeit wird.

Verschlafen und schläfriger
liegen dort, wo vielleicht
monströse Steine ruhen,
zu beiden Straßenseiten
zwischen weiten Hügeln
die Ordnungen aus Nichts -

das Nichts.

KAVATINE AUS DER OPER „DER FREISCHÜTZ“ (1821)

MUSIK: CARL MARIA VON WEBER // LIBRETTO: FRIEDRICH KIND

AGATHE: Und ob die Wolke sie verhülle,
Die Sonne bleibt am Himmelszelt;
Es waltet dort ein heil'ger Wille,
Nicht blindem Zufall dient die Welt!
Das Auge, ewig rein und klar,
Nimmt aller Wesen liebend war!

Für mich auch wird der Vater sorgen,
Dem kindlich Herz und Sinn vertraut,
Und wär' dies auch mein letzter Morgen,
Rief' mich sein Vaterwort als Braut:
Sein Auge, ewig rein und klar,
Nimmt meiner auch mit Liebe wahr!

 

TONGUES OF FIRE II

MUSIK: JANI CHRISTOU // TEXT: BIBEL / GRIECHISCH-ORTHODOXE MESSE

CHOR: Ich will dir die Schätze der Dunkelheit geben, auf dass du erkennst, dass ich der bin, der Dich bei Deinem Namen ruft.

GEIST JESU: Maria! Warum weinst Du?

GEIST DER MARIA: Weil sie mir den Sohn genommen haben. Und ich weiß nicht, wo sein Grab ist.

CHOR: Wen suchst du?

GEIST DER MARIA: Sag mir, wo du ihn begraben hast.

GEIST JESU: Maria!

CHOR: Ich bin der Herr. Es gibt keinen anderen.

GEIST DER MARIA: Rabbi!

CHOR: Ich habe dich bei Deinem Namen gerufen. Aber Du hast mich nicht erkannt. Wach auf, Jerusalem, heilige Stadt.

GEIST DER MARIA: Ich habe ihn gesehen. Er ist verschwunden.

TENOR: Ach Herr, strafe mich nicht in Deinem Zorn. Züchtige mich nicht in Deinem Grimm. Erhöre mein Flehen. Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu Dir! / Meine Seele dürstet nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich sein Angesicht schauen? Tränen sind meine Speise Tag und Nacht, während man täglich zu mir sagt: Wo ist nun Dein Gott? Was betrübst Du Dich, meine Seele und bist so unruhig in mir?

CHOR: Rette uns! Schick Deinen heiligen Geist. Denn Du bist unsagbar. Unverständlich. Unsichtbar. Rette uns mit Deiner Unverständlichkeit. Schick Deinen heiligen Geist. Deine sechsflügeligen Seraphim. Heilig ist der Herr Sabaoth. Himmel und Erde sind Deiner Ehren voll. Licht: Der Vater. Himmel und Erde sind Deiner Ehren voll. Licht: Der Vater. Licht: Das Wort.  Licht: Der Heilige Geist, der über uns Apostel kam wie Feuerzungen. Feuerzungen aus Licht! Feuerzungen! Feuerzungen!

GEIST JESU: Singt dem Herrn ein neues Lied!

CHÖRE: Ein Lied aus Licht! Licht! Licht! Licht!