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Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft / Deutsches Internet-Institut

Quelle: Public Domain: NASA

Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme, Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin, Universität Potsdam, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

Das Weizenbaum Institut (Internet-Institut für die vernetzte Gesellschaft) soll die Wechselwirkungen zwischen Digitalisierung und Gesellschaft aus interdisziplinärer Perspektive erforschen. Die Aufgabe des Instituts ist es, aktuelle gesellschaftliche Veränderungen, die sich im Zusammenhang mit der Digitalisierung abzeichnen, zu untersuchen und künftige politische und wirtschaftliche Handlungsoptionen zu skizzieren. Leitendes Ziel ist, demokratische Selbstbestimmung und Teilhabe auch in der vernetzten Gesellschaft zu verwirklichen. Das Institutskonzept folgt der Idee, im Verbund mit den Berliner Universitäten, der Universität Potsdam, dem Fraunhofer FOKUS und dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, ein Institut zu schaffen, das bundesweit und international mit Netzwerkpartnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Medien kooperieren wird. Interdisziplinäre Grundlagenforschung und die Exploration konkreter Lösungen in Open Labs werden verknüpft mit Dialog und Wissenstransfer in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Von der UdK Berlin wird die Digitalisierung aus künstlerisch-wissenschaftlicher Expertise in den Blick genommen. Die von den Teilprojektleitern Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer und Prof. Dr. Gesche Joost an der UdK Berlin betreuten Forschungsgruppen „Produktionsmöglichkeiten der Maker-Kultur“, „Datenbasierte Geschäftsmodellinnovation", „Ungleichheit und digitale Souveränität“ sowie die Professur „Designing Digital Innovation“ werden durch diesen Ansatz die interdisziplinäre Grundlagenforschung auch um das Wissen der Künste und Gestaltungsbereiche sowie digital-orientierte Innovationsverfahren bereichern.

Das Institut wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.