Tara Habibzadeh
Meine Arbeit entfaltet sich an der Schnittstelle von Grenze, Kontrolle und Widerspruch. Mich interessiert die unendliche Spannung zwischen Objekten und Ideen in Landschafts-, Zeit- und Orts-komplexen, die größer, freier und indifferenter ist als das Selbst. Materialisierte Spannung wird dabei zur Komposition, Dissonanz zu einer Form des Denkens jenseits von Sprache. Die Arbeiten folgen häufig strengen Regeln oder Partituren, doch entscheidend sind weder Spektakel noch Sensation,
sondern das konsequente Vermeiden deterministischer Narrative durch Erhaltung des Widerspruchs, künstlerische Abgrenzung und moralische Distanzierung.