Verwaltungsunterlagen (u.a. Blankovordrucke und Flyer der Abendkurse), wenige Veranstaltungsplakate, wenige Fotografien
Jahre: 1949–1971
Umfang: 2205 Archiveinheiten
Status: ↺ Teilweise erschlossen und vorverzeichnet
1892 als II. Handwerkerschule Berlin gegründet, entwickelte sich die Einrichtung im Laufe der Zeit zunehmend in Richtung Werbung und Gestaltung. 1932 erfolgte die Umbenennung in Fachschule für das graphische Gewerbe der Stadt Berlin – Höhere graphische Fachschule der Stadt Berlin. In den Jahren 1932 bis 1945 wurde die Schule gefördert und politisch u.a. durch das Einsetzen einer nationalsozialistischen Studentengruppe vereinheitlicht.
Nach der Zerstörung der Gebäude im Februar 1945 teilte sich die Schule 1949 auf: Der in Ost-Berlin verbliebene Teil wurde zur Fachschule für Werbung und Gestaltung (Bestand 17), während der westliche Teil unter Leitung des Gebrauchsgrafikers und damaligen Direktors Ulli Huber als Meisterschule für Grafik, Druck und Werbung fortgeführt wurde. Ab 1955 entstand am Einsteinufer 43–45 in Berlin-Charlottenburg ein Neubau mit einer großen Druckereihalle.
Bis zur Eingliederung in die HfbK (Bestand 16) im Jahr 1971, trug die Schule verschiedene Namen:
- ab 1892: II. Handwerkerschule Berlin
- ab 1922/23: Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Berlin
- ab 1982: Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Berlin Ost
- ab 1932: Fachschule für das graphische Gewerbe der Stadt Berlin – Höhere graphische Fachschule der Stadt Berlin
- ab 1938: Schule der Reichshauptstadt Berlin für das graphische Gewerbe
- ab 1939: Meisterschule für Graphik und Buchgewerbe, Fachschule der Reichshauptstadt
- ab 1948: Meisterschule für Graphik und Buchgewerbe von Groß-Berlin
//Teilung der Schule// - ab 1949: Meisterschule für Graphik und Buchgewerbe
- ab 1961: Meisterschule für Graphik, Druck und Werbung
- ab 1964: Staatliches Lehrinstitut für Graphik, Druck und Werbung
- ab 1967: Staatliche Akademie für Graphik, Druck und Werbung