Beständeübersicht

Das Archiv der Universität der Künste Berlin erschließt und bewahrt das Archivgut der Universität und ihrer Vorgängereinrichtungen, damit es für die heutige und zukünftige Benutzung zugänglich ist.
Die Bestände umfassen zur Zeit ungefähr 4000 laufende Meter archivischen Schriftguts, Zeichnungen, Fotografien, Plakate sowie Skulpturen und Sammlungsgut.
Das nachfolgende Verzeichnis gibt einen ersten Überblick der öffentlich zugänglichen Bestände. 

Hinweis
Die Beständeübersicht ist aktuell noch nicht vollständig und wird laufend erweitert.

Musik und Theater

  • Verwaltungsunterlagen (überwiegend Akten), Amtsbücher, Fotografien, Druckschriften und Gegenstände

    1869 gegründet als Königliche akademische Hochschule für Musik. Später Umbenennung in Akademische Hochschule für Musik.
     

    Laufzeit: 1869–1945
    Umfang: 5463 Archiveinheiten (62 lfm)
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Jahresberichte, Prospekte, Festschriften und Programme die der Hochschule für Musik im Rahmen eines Schriftenaustauschs übersandt wurden.

    Laufzeit: 1863–1947
    Umfang: 101 Archiveinheiten
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Verwaltungsunterlagen (überwiegend Akten)

    1927 eingerichtet und in der NS-Zeit abgewickelte Versuchsstelle. Einschließlich einiger Unterlagen der Fachgruppe Musik und Technik (ab 1933).

    Laufzeit: 1926–1945
    Umfang: 31 Archiveinheiten (0,4 lfm)
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Verwaltungsunterlagen (überwiegend Akten), Amtsbücher und Druckschriften

    1822 in Preußen gegründet als Königliches Musik-Institut zu Berlin zur Bildung guter Cantoren und Musiklehrer für Kirchen und Lehranstalten. 1922 wurde das Institut in die Akademie für Kirchen- und Schulmusik umbenannt und 1945 in die Hochschule für Musik eingegliedert.

    Laufzeit: ca. 1864–1945
    Umfang: 721 Archiveinheiten (8 lfm)
    Status: ✓ vollständig erschlossen

  • Verwaltungsunterlagen, Fotografien und Zeitungsausschnitte

    Der Chor wurde 1843 als Königlicher Domchor begründet. 1923 wurder er in die Akademische Hochschule für Musik eingegliedert.

    Laufzeit: 1843–heute
    Umfang: ca. 12 lfm
    Status: ↺ Teilweise erschlossen

  • Verwaltungsunterlagen (überwiegend Akten) und Druckschriften

    Die Schule wurde 1936 nach der Nazifizierung des Sternschen Konservatoriums gegründet und nach 1945 als Städtisches Konservatorium fortgeführt.

    Laufzeit: 1936–1945
    Umfang: 284 Archiveinheiten (2,5 lfm)
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Verwaltungsunterlagen, Fotografien und Druckschriften

    1945 als Fortführung der Akademischen Hochschule für Musik und der Hochschule für Musikerziehung als Hochschule für Musik Berlin neu gegründet.
    1964 wurde die Max-Reinhardt-Schule integriert und die Schule erhielt den Zusatz Hochschule für Musik und darstellende Kunst.
    1975 Zusammenfassung in die Hochschule der Künste (HdK) (heute UdK).

    Laufzeit: 1945 - 1975
    Umfang: 5463 Archiveinheiten (62 lfm)
    Status: ✓ Personenakten vollständig erschlossen

  • Weitere Sammlung von Dokumenten des Staats- und Domchors aus der Zeit nach 1945. Hier gibt es Überschneidungen mit Best.3

    Laufzeit: ca. 1945 – heute
    Umfang: unbekannt
    Status: ╳ nicht erschlossen

  • Zur Zeit nur Personenakten enthalten

    Das Julius-Stern-Institut ist Teil der heutigen Fakultät Musik der Universität der Künste Berlin. Es ist die älteste und größte Einrichtung zur Förderung des musikalischen Nachwuchses in Europa.

    Laufzeit: ca. 1955 - heute
    Umfang: 972 AE (wachsend)
    Status: ↺ Teilweise erschlossen

  • Der Bestand enthält Programmhefte, die im Konzertsaal-Büro in der Hardenbergstraße in Verbindung mit der Saal-Vermietung, überwiegend von Fremdveranstaltungen, gesammelt wurden. Die Sammlung ist vermutlich nicht vollständig.

    Laufzeit: 1954–1975
    Umfang: 4037 Archiveinheiten (2,5 lfm)
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Verwaltungsunterlagen der Bibliothek der HfM

    Laufzeit: 1945–1975
    Umfang: 50 Archiveinheiten
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Verwaltungsunterlagen (Sach- und Personalakten der Lehrenden und Studierenden), Programme

    Die Schule wurde 1946 am Hebbel-Theater in Berlin-Kreuzberg gegründet. Ihr Leiter war bis 1948 der Schauspieler Ernst Schröder. Auf ihn folgte Karl Meixner.
    1951 ging sie in der neu begründeten staatlichen Berliner-Theater-Schule unter der Leitung von Hilde Körber auf.
    Standorte: Clayallee 34 bis 38; Grolmannstr. 70/72; Richard-Strauss-Platz 4, Berliner Straße 11

    Laufzeit: 1946–1951
    Umfang: 144 Archiveinheiten (1 lfm)
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Verwaltungsunterlagen (Sach- und Personalakten der Lehrenden und Studierenden)

    Die Schule wurde 1951 als Berliner-Theater-Schule gegründet und bereits 1953 in Max-Reinhardt-Schule umbenannt.
    Zum Jahreswechel 1964/65 wurde sie als Abteilung IX - Darstellende Kunst in die Hochschule für Musik eingegliedert.

    Laufzeit: 1948–1965
    Umfang: 483 Archiveinheiten (5lfm)
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Verwaltungsunterlagen, wenige Fotografien

    1945 als Forführung des Konservatoriums der Reichshaupstadt (siehe Bestand 5) gegründet und 1966/67 in die Hochschule für Musik eingegliedert.

    Laufzeit: 1945– ca.1967
    Umfang: 4233 Archiveinheiten (14 lfm)
    Status: ↺ Teilweise erschlossen

Bildende Kunst, Architektur und Gestaltung

  • Verwaltungsunterlagen (überwiegend Akten) und Druckschriften

    1875 wurden die Unterrichtsaufgaben aus der damaligen Akademie der Künste ausgegliedert und einer eigenständigen Hochschule (Akademische Hochschule für die bildenden Künste) zugewiesen. Zum Wintersemester 1924/25 fusionierte sie zusammen mit der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums und wurde zu den Vereinigten Staatschulen für freie und angewandte Kunst, ab 1939 Staatliche Hochschule für Bildende Künste.

    Jahre: ca.1868–1924
    Umfang: 245 Archiveinheiten (6 lfm)
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Verwaltungsunterlagen (überwiegend Akten), Amtsbücher und wenige Druckschriften
    Zum Bestand gehörige Aufnahme- und Zensurenlisten für die Zeit von 1891 bis 1924 stehen online

    Das Musuem wurde 1867 als privater Verein Deutsches Gewerbe Museum gegründet. Da die künstlerische Ausrichtung der Ausbildung stieg wurde das Museum 1879 in Kunstgewerbemuseum umbenannt. Zusammen mit der Akademischen Hochschule für die bildenen Künste fusionierte die Anstalt zum Wintersemester 1924/25 zu dem Vereinten Staatschulen für freie und angewandte Kunst.

    Jahre: 1868–1924
    Umfang: 395 Archiveinheiten (9 lfm)
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Verwaltungsunterlagen (überwiegend Akten), Amtsbücher, wenige Fotografien, Druckschriften und Gegenstände

    1924 durch die Fusion der Akademischen Hochschule für die bildenden Künste und der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums gegründet. 1939 Umbenennung in Staatliche Hochschule für Bildende Künste. 

    Jahre: ca.1924–1945
    Umfang: 705 Archiveinheiten (6 lfm)
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Verwaltungsunterlagen (überwiegend Akten), Fotografien und wenige Druckschriften

    Die Einrichtung ging 1869 aus einer allgemeinen Zeichenschule und einer Kunst- und Gewerkschule hervor, die beide an der Akademie der Künste bestanden.
    1872 wurde sie von der Akademie abgetrennt. Sie bildete zunächst Zeichner*innen und Kunsthandwerker*innen aus, ab 1905 ausschließlich Zeichenlehrer*innen und Kunsterzieher*innen.
    1880 zog sie in die Klosterstraße und ab 1920 in das neue Gebäude in der Grunewaldstraße 2–5 (heute Medienhaus der UdK).
    Ab 1924 wurden staatliche Prüfungen für das Künstlerische Lehramt eingeführt.

    Jahre: 1867–1945
    Umfang: 1173 Archiveinheiten (10 lfm)
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Verwaltungsunterlagen (überwiegend Akten), Druckschriften und Fotografien

    1945 als Fortführung der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste und der Hochschule für Kunsterziehung gegründet.
    Anfangs bestanden 4 Abteilungen: Abt. 1: Freie Kunst, Abt. 2: Architektur, Abt. 3: Angewandte Kunst und Abt. 4: Kunstpädagogik (siehe Best. 16a).
    1971 wurden die Staatliche Akademie für Werkkunst und Mode als Abt. 5 und die Staatliche Akademie für Grafik, Druck und Werbung (Bestand 18) als Abt. 6 integriert. Die Hochschule für bildende Künste (HfBK) fusionierte 1975 mit der Hochschule für Musik und die Hochschule der Künste (HdK) wurde geründet.

    Jahre: 1945–1975
    Umfang: 10 945 Archiveinheiten (67 lfm)
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Verwaltungsunterlagen, Fotografien

    Jahre: 1945–1975
    Umfang: 757 Archiveinheiten
    Status: ↺ Teilweise erschlossen

  • Verwaltungsunterlagen (u.a. Blankovordrucke und Flyer der Abendkurse), wenige Veranstaltungsplakate, wenige Fotografien

    Jahre: 1949–1971
    Umfang: 2205 Archiveinheiten
    Status: ↺ Teilweise erschlossen und vorverzeichnet

    1892 als II. Handwerkerschule Berlin gegründet, entwickelte sich die Einrichtung im Laufe der Zeit zunehmend in Richtung Werbung und Gestaltung. 1932 erfolgte die Umbenennung in Fachschule für das graphische Gewerbe der Stadt Berlin – Höhere graphische Fachschule der Stadt Berlin. In den Jahren 1932 bis 1945 wurde die Schule gefördert und politisch u.a. durch das Einsetzen einer nationalsozialistischen Studentengruppe vereinheitlicht. 

    Nach der Zerstörung der Gebäude im Februar 1945 teilte sich die Schule 1949 auf: Der in Ost-Berlin verbliebene Teil wurde zur Fachschule für Werbung und Gestaltung (Bestand 17), während der westliche Teil unter Leitung des Gebrauchsgrafikers und damaligen Direktors Ulli Huber als Meisterschule für Grafik, Druck und Werbung fortgeführt wurde. Ab 1955 entstand am Einsteinufer 43–45 in Berlin-Charlottenburg ein Neubau mit einer großen Druckereihalle.

    Bis zur Eingliederung in die HfbK (Bestand 16) im Jahr 1971, trug die Schule verschiedene Namen:

    • ab 1892: II. Handwerkerschule Berlin
    • ab 1922/23: Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Berlin
    • ab 1982: Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Berlin Ost
    • ab 1932: Fachschule für das graphische Gewerbe der Stadt Berlin – Höhere graphische Fachschule der Stadt Berlin
    • ab 1938: Schule der Reichshauptstadt Berlin für das graphische Gewerbe
    • ab 1939: Meisterschule für Graphik und Buchgewerbe, Fachschule der Reichshauptstadt
    • ab 1948: Meisterschule für Graphik und Buchgewerbe von Groß-Berlin
      //Teilung der Schule//
    • ab 1949: Meisterschule für Graphik und Buchgewerbe
    • ab 1961: Meisterschule für Graphik, Druck und Werbung
    • ab 1964: Staatliches Lehrinstitut für Graphik, Druck und Werbung
    • ab 1967: Staatliche Akademie für Graphik, Druck und Werbung

     

  • Verwaltungsunteralgen, wenige Fotografien

    1816 als Fortbildungsschule für Handwerker gegründet und 1899 in Kunstgewerbe- und Handwerkerschule umbenannt, 1936 zur Meisterschule für das Kunsthandwerk aufgewertet. 1971 wurde die Schule in die HfbK (Bestand 16) integriert.

    Jahre: 1945–1971
    Umfang: 6068 Archiveinheiten
    Status: ↺ Teilweise erschlossen

Bildvorlagen-Sammlungen

  • Einzelblattsammlung

    Überwiegend Kupferstiche und Radierungen, nicht auf Karton aufgezogen.

    Thematischer Inhalt: Antike, Architektur, Kunstreproduktion (insbesondere italienische Kunst), Ornament

    Laufzeit: ca.1550er–1870er
    Umfang: 2.086 Blätter
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Einzelblattsammlung

    Auf Karton aufgezogene grafische und fotografische Bildvorlagen, die als Lehrmaterialien für den Unterricht an der Akademie der Künste bzw. der akademischen Hochschule für die bildenen Künste genutz wurden

    Thematischer Inhalt: Architektur, Ornament, Innenausstattung

    Laufzeit: 1830er–ca. 1920
    Umfang: 4.611 Blätter, davon 1.114 fotografisch
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Einzelblattsammlung

    Reproduktionen von Werken div. Kunstschaffender des 19. und frühen 20. Jahrungderts

    Thematischer Inhalt: akademische Landschafts-. Historien-, Genre- und Portraitmalerei

    Laufzeit: ca.1830er–1930
    Umfang: 787 Blätter, 430 fotografisch
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Sammlung von Tafeln

    Großformatige Tafeln mit fotogrammetrischen Aufnahmen der Messbild-Anstalt

    Thematischer Inhalt: mittelalterliche Sakralbauten auf dem Gebiet des ehemaligen Deutschen Reichs, antike Architektur in Athen

    Laufzeit: 1880er–1900
    Umfang: 170 Tafeln
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Einzelblattsammlung

    Auf Karton montierte Blätter die für den Unterricht an der Akademie der Künste bzw. der akademischen Hochschule oder den Vereinten Staatschulen erworben wurden

    Thematischer Inhalt: Außen- und Innenansichten Sakral- und Profanbauten auf dem Gebiet des ehemaligen Deutschen Reichs (besonders viele aus Berlin und Umgebung), sowie dessen Nachbarländern

    Laufzeit: ca.1860er–1920
    Umfang: 627 Blätter, davon 413 fotografisch
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Einzelblattsammlung

    Auf Karton montierte Blätter die für den Unterricht an der Akademie der Künste bzw. der akademischen Hochschule oder den Vereinten Staatschulen erworben wurden

    Thematischer Inhalt: Architektur-, Reise und Genrefotografie aus West-, Mittel-, Süd, und Südosteuropa, sowie Regionen in Nordafrika

    Laufzeit: ca. 1840er–1900er
    Umfang: 1.419 Blätter
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Sammlung von Fotografien mit Leporelli

    Thematischer Inhalt: Momentaufnahmen von Menschen und Tieren, Genreszenen und millitärische Manöver (hauptsächlich Bildserien)

    Laufzeit: 1883–1889
    Umfang: 1.161 Blätter
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Einzelblattsammlung

    Überlieferte Lehrtafeln der akademischen Bibliothek, überwiegend auf Karton Montierte Bildvorlagen

    Thematischer Inhalt: botanische und architektonische Vorlageblötter (u.a. auf Moritz Meuer – Vergleichende Formlehre des Ornaments und der Pflanze [1909]), Studienblätter für den Zeichenunterricht, farbige Gemäldereproduktionen

    Laufzeit: ca.1870er–1890er
    Umfang: 190 Blätter
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Einzelblattsammlung

    Auf Karton aufgezogene Bildvorlagen auf der Unterrichtsanstald des Berliner Kunstgewerbemuseums

    Thematischer Inhalt: Architektur, Bauornament, Kunstgewerbe, Ornament, Kunstreproduktion, Studien der Natur (Akt, Tiere, Pflanzen)

    Laufzeit: ca.1860er–1930
    Umfang: 35.116 Blätter, davon 17.984 fotografisch
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Einzelblattsammlung

    Auf Karton aufgezogene Bildvorlagen auf der Unterrichtsanstald des Berliner Kunstgewerbemuseums

    Thematischer Inhalt: Fotgrafien von Arbeiten von Lehrenden und Studierenden, Tafeln von Wappen, grafische Voralgen zum Kunstgewerbe und hangezeichnete Demonstrationsblätter

    Laufzeit: ca.1890er–1920er
    Umfang: 1.346 Blätter, davon 500 fotografisch
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Einzelblattsammlung

    Vorlagen mit Kunstgewerblichen Motiven

    Thematischer Inhalt: hauptsächlich Drucke div. Fotografien

    Laufzeit: 1860er–1940er
    Umfang: ca. 4.000 Blätter, davon 760 fotografisch
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Gebundene Bücher, Mappenwerke und Konvolute

    Werke aus der Akademiebibliothek, sowie der Bibliothek der Unterrichtsanstalt bzw. der Vereinigten Staatschulen

    Thematischer Inhalt: hauptsächlich Drucke div. Fotografien

    Jahre: 1850er–1930er
    Umfang: 263 Bände bzw. Konvolute, davon 120 fotografisch
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Einzelblattsammlung

    Plakte aus der Akademiebibliothek, sowie der Bibliothek der Unterrichtsanstalt bzw. der Vereinigten Staatschulen

    Thematischer Inhalt: Plakate und Werbegrafik von Austellungen und Veranstaltungen

    Laufzeit: 1880–1945
    Umfang: 293 Blätter
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Glasdias

    Sammlung aus der Abteilung Bildene Kunst der Universitätsbibliothek

    Thematischer Inhalt: Schwarz-Weiß Dias des Instituts üfr wissenschaftliche Projektion, Unterrichtsmaterialien aus dem Fach Fotografie (Stadtansichten, Grundrisse, Stadtpläne und Ballon-Photos), Dias von Plakaten (1895–1939)

    Laufzeit: ca. 1895–1960
    Umfang: 149 Kästen (ca. 11.000 Dias)
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Glasdias

    Sammlung aus der Königlichen, später Staatlichen Kunstschule zu Berlin(Bestand 9). Die Abteilung Kunstpädagogig war ab 1920 in der Grunewaldstraße 2–5.

    Thematischer Inhalt: fragmentierte Schwarz-Weiß Diasammlung, hauptsächlich mit den Themengebieten Kunst, Architektur und Malerei; Reproduktionen von Zeichnungen (wahrscheinlich Arbeiten von Studierenden)

    Laufzeit: ca. 1895–1945
    Umfang: 19 Kästen (1.806 Dias)
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

Sammlung Moritz Meurer und Karl Blossfeldt

  • Einzelblattsammlung

    Nach dem Tod Blossfeldts wurden die Lehrmittel als Nachlass der Schule übergeben

    Siehe auch Werksammlung Karl Blossfeldt

    Thematischer Inhalt: Fotografien und Großaufnahmen von Pflanzenteilen (teils bis zu 40-fach vergrößert)
    Laufzeit: ca.1899–1932
    Umfang: 631 Blätter
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

    Im Rahmen einer Kooperation mit der Photographischen Sammlung der SK Stiftung Kultur in Köln ist ein Werkverzeichnis entstanden. Darin sind alle erhaltenen Abzüge, Herbarien und Plastiken aus der Sammlung Karl Blossfeldt der Universität der Künste Berlin recherchierbar.

     

  • Abgüsse und Plastiken

    Siehe auch Werksammlung Karl Blossfeldt

    Thematischer Inhalt: Modelle von Pflanzenformen, teils in Starker Vergrößerung

    Laufzeit: 1891–1896
    Umfang: 60 Abgüsse bzw. Plastiken
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

    Überlieferungsgeschichte: Für das vergleichende Studium von Natur- und Kunstformen an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums, erhielt Meurer Subventionen vom Preußischen Staat und dem Kunstgewerbemuseum, um Unterrichtsmittel anzufertigen. Neben Lehrtafeln (Bestand 323) sind dafür Modelle von Pflanzenformen ab 1891 unter der Beteiligung von Karl Blossfeldt in Meurers Ateliers in Berlin und Rom angefertigt worden. 

  • Herbarien (Sammlung konservierter Pflanzenteile)

    Nach dem Tod Blossfeldts wurden die Lehrmittel als Nachlass der Schule übergeben

    Siehe auch Werksammlung Karl Blossfeldt

    Thematischer Inhalt: getroknete Pflanzen in pyramidalen Schaukästen und Rahmen

    Laufzeit: ca.1899–1932
    Umfang: 39 Herbarien
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

    Überlieferungsgeschichte: Ein Teil der erhaltenen Herbarien wurden in den Jahren 1911 und 1913 für die Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums angekauft, der andere Teil stammt aus Blossfeldts Nachlass. Diesen übergab seine Witwe nach dem Tode Blossfeldts 1933 der Schule.

  • Konvolut

    Lehrtafeln zwischen 1891 und 1909 unter Mitwirkung von Stipendiaten in Rom hergestellt

    Thematischer Inhalt: Lehrtafeln für die Naturstudienklasse von Moritz Meurer; einzelne Lichtdrucke, Feder- und Bleistift Zeichnungen, wenige Fotos

    Jahre: ca.1873–1899
    Umfang: 187 Blätter
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

Institutionelle Archive

  • Gedruckte Jahresberichte, Festschriften und Prospekte.
    Das Konservatorium wurde 1850 gegründet und bestand unter diesem Namen bis 1935. Danach wurde es vom nationalsozialistischen Staat enteignet und gleichgeschaltet.

    Jahre: 1989–1935
    Umfang: 59Archiveinheiten (0,3 lfm)
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 

  • Geschäftliche Unterlagen, Rundbriefe und Lehrmaterialien der Tonika-Do-Methode, Unterlagen zu Agnets Hundoegger (Gründerin des Bundes)

    Jahre: 1881–1974
    Umfang: 80 Archiveinheiten und Gegenstände 
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 
     

  • Sammlung von studentischen Abschlussarbeiten

    Jahre: 1919–1971
    Umfang: 333 Archiveinheiten (Mappen von 315 Absolvent*innen, darunter 4.428 Pläne)
    Status: ↺ Teilweise erschlossen
     

  • Sammlung des von der Gotthard-Schierse-Stiftung e.V. seit 1920 als Anzeigeblatt herausgegebenen "Führer durch die Konzertsäle Berlins"

    Jahre: 1920–heute
    Umfang: 1823 Archiveinheiten (3,5 lfm)
    Status: ✓ Vollständig erschlossen

    [Bestand Online verfügbar]

  • Geschäftliche Unterlagen des Privatkonservatoriums und handschriftlichen Noten von Kompositionen Scharwenkas (Leiter des Konservatoriums)

    Jahre: 1935–1960
    Umfang: 198 Archiveinheiten (3 lfm)
    Status: ✓ Vollständig erschlossen 
     

    Überlieferungsgeschichte:  Der Bestand wurde dem Universitätsarchiv von einem Nachfahren Walter Scharwenkas übergeben.