crescendo26: GegenTöne
Unheard Resistance – Musica inaudita meets SOUB – crescendo
Das Symphonic Orchestra Utopy Berlin (SOUB) verfolgt eine klare Mission: Musik marginalisierter Komponist*innen sichtbar und hörbar zu machen, Werke jenseits des etablierten Kanons aufzuführen, die künstlerisch herausragend sind und dennoch nur selten auf der Bühne erklingen. Genau das geschieht an diesem Abend.
Grażyna Bacewicz: Violinkonzert Nr. 3
Samuel Coleridge-Taylor: Ballade für Orchester a-Moll op. 33
Takashi Lorenz Waschkau, Violine / Symphonic Orchestra Utopy Berlin / Aneray Jaimee Heidenreich, Leitung
In der Arbeit des SOUB lernen die Musiker*innen marginalisierte Komponist*innen kennen, führen deren Werke aktiv auf, erweitern ihr Repertoire und gewinnen neue Perspektiven auf die Musikgeschichte. Gleichzeitig vereint das Orchester Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Altersgruppen und Ausbildungswegen und bildet ein Ensemble, das Diversität nicht nur thematisiert, sondern lebt.
An diesem Abend erklingt das Violinkonzert Nr. 3 der polnischen Geigerin und Komponistin Grażyna Bacewicz, die erst als zweite Frau ihres Landes auch als Komponistin Bekanntheit erlangte, und eine Ballade von Samuel Coleridge-Taylor, der als Mentee von Edward Elgar musikalische Ideen in bewegenden Melodien und reichen Streicherklängen auf hervorragende Weise umsetzte.
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Der Berliner Senat hat den öffentlichen Hochschulen enorme Sparvorgaben aufgegeben. Sie wissen: Eine musikalisch exzellente Ausbildung besteht nicht nur aus den vielen Stunden einsamen Übens und den Unterrichtsstunden durch die Professor*innen, sondern ganz wesentlich auch aus den Auftritten vor Publikum. Dieser immanente Bestandteil der Ausbildung ist andererseits auch die Möglichkeit für Sie, fast immer kostenlose Konzerte auf hohem Niveau zu besuchen. Daran möchten wir nicht sparen müssen. Zeigen Sie mit dem Besuch unserer Veranstaltungen auch den Verantwortlichen in der Politik, dass Musik und Kunst sinnstiftend für jede Gesellschaft sind. Und wenn es Ihnen möglich ist: unterstützen Sie uns durch kleine oder größere Spenden. Die Spenden werden eingesetzt für die Lehre, Stimmungen, Transporte, Werbematerial, für unser Musikfestival crescendo – überall dort, wo gerade keine Mittel ausgegeben werden können. Sie kommen damit direkt unseren Studierenden und auch Ihnen als Publikum zugute, denn nur so können wir Veranstaltungen auf diesem Niveau und von dieser Vielfalt beibehalten.
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Info
crescendo – Künstlerisches Betriebsbüro der Fakultät Musik
crescendo@udk-berlin.de
