Einzelausstellung „Circumscribe“

Rundes Schattenspiel

Rindon Johnson, Leah and I … , 2019, 35-mm-Dias. Still. Courtesy of the artist.

Quelle: Rindon Johnson

CIRCUMSCRIBE, die erste institutionelle Einzelausstellung unseres Assoziierten Rindon Johnson in Europa, ist noch bis Ende Juli in der Julia Stoschek Sammlung in Düsseldorf zu sehen. Der Künstler untersucht materielle und konzeptuelle Formen der Zirkulation und des Eingeschlossenseins in Bezug auf Kapital und Konsum sowie Sprache, Bilder, Körper und neue Technologien. Neben bekannten Werken umfasst die Ausstellung neue Video- und Virtual Reality-Arbeiten, eine ortsspezifische Livestream-Installation sowie einen in Kooperation mit Milo McBride produzierten Soundtrack.

Johnsons Untersuchungen, die stets mit Sprache beginnen, kehren am Ende auch immer wieder durch die Titel der Werke zu ihr zurück. Jedes einzelne entsteht aus einem konstanten Dreiecksverhältnis aus Lyrik, Video oder Objekt sowie dem oder der Betrachter*in. Für Johnson ist Sprache keine nachträgliche Ergänzung, sondern ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Werkes – sie ist eines der zahlreichen Materialien, die er findet, sich aneignet, in neuen Kombinationen zusammensetzt und benutzt, um Fragen hinsichtlich Autonomie und Macht aufzuwerfen. In Johnsons Arbeiten ist es die Sprache, die die Autarkie des Kunstwerks testet, in dem sie nahelegt, dass das skulpturale Objekt und das Geschriebene gleichwertig sind.

Wann? Wo?
31. März bis 28. Juli 2019
JULIA STOSCHEK COLLECTION
Schanzenstraße 54
40549 Düsseldorf

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