#15 Words for Struggle: How to Unearth Liberatory Languages Buried by History? – Övül Durmuşoğlu

Drei entführte Jets auf einer Landebahn in der Wüste in der Nähe von Amman, Jordanien

Johan Grimonprez: „Dial H-I-S-T-O-R-Y“, Filmstill. Drei entführte Jets auf einer Landebahn in der Wüste in der Nähe von Amman, Jordanien, 12. September 1970

Quelle: Johan Grimonprez: „Dial H-I-S-T-O-R-Y“

Words for struggle: How to unearth liberatory languages buried by history?

Diejenigen, die in den 2000er Jahren Teenager*innen waren, kämpfen heute darum, sich als politische Subjekte zu behaupten – zugleich sind sie aber Teil des kapitalistischen Systems, das an seine Grenzen stößt. Angesichts des heute zunehmenden Rechtspopulismus ist es an der Zeit, an Geschichten und Praktiken früherer Freiheitskämpfe zu erinnern, um faschistischen Tendenzen entgegenzuwirken. An die Stelle von revolutionären Gedichten und Widerstandsliedern ist jedoch unproduktiver Zynismus oder gespenstische Romantik getreten. Keins von beidem funktioniert in der gegenwärtigen Krise. Wie lässt sich revolutionäre Geschichtsschreibung neu denken? Wie können frühere Narrative heute reaktiviert werden? Wie lässt sich eine Sprache für den Widerstand finden? 

Mit Övül Durmuşoğlu, Gastprofessorin an der Graduiertenschule, und Marwa Arsanios. Moderiert von Jan Verwoert.

Die Veranstaltungssprache ist Englisch. 

Die Salonreihe ist eine Kooperation zwischen dem Haus der Kulturen der Welt und der Graduiertenschule im Berlin Centre for Advanced Studies in Arts and Sciences (BAS) der UdK Berlin.

Wann? Wo?
14. Oktober 2019, 19Uhr
Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin

Die Hirschfeldbar im HKW ist barrierefrei. Es gibt barrierefreie Toiletten. Der Bus der Linie 100 hält vor dem Haus. Es gibt Sitzgelegenheiten mit Rückenlehne. Es ist kein Ausweisdokument erforderlich. Für weitere Informationen wenden sie sich bitte an bas3@intra.udk-berlin.de . 

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