Design Research Lab

Das Design Research Lab ist ein Netzwerk von Menschen, Organisationen und nicht-menschlichen Akteuren, die sich an der Schnittstelle von Technologien, Materialien und sozialen Praktiken engagieren. Unser Ziel ist es, sozial und ökologisch nachhaltige Werkzeuge, Räume und Wissen zu entwickeln, die die Teilhabe der Menschen an einer digitalen Gesellschaft unterstützen – basierend auf gemeinsamen Prinzipien der Inklusion und des Respekts für den Planeten. Damit setzen wir das grundlegende demokratische Recht auf Teilhabe am digitalen Leben in die Praxis um. Wir beginnen unsere Forschung ausgehend von individuellen Lebenswelten und den Bedürfnissen marginalisierter Gruppen, jenseits der Konsumentenmehrheiten.

Wir sind ein interdisziplinäres Team aus Designern*innen, Forscher*innen, Technikbegeisterten und kritischen Denker*innen der Universität der Künste Berlin, des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), des Weizenbaum-Instituts für die vernetzte Gesellschaft sowie des Einsteincenter Digital Future (ECDF).

Unser interdisziplinärer Ansatz umfasst kritisches, menschenzentriertes Design, Technologie-Hacks und Prototyping, öffentliche Interventionen und Strategien für einen inklusiven Diskurs. Durch die Zusammenführung neuer Formen transdisziplinärer Forschung wollen wir die Entwicklung von Technologien zu einer partizipativen sozialen Praxis machen. Um solche neuen Konzepte für eine inklusive Gesellschaft zu etablieren, nutzen und fördern wir die Wechselbeziehungen zwischen Wissenschaft, Industrie, Politik, Kunst, Design, Aktivismus und der breiten Öffentlichkeit. Dies tun wir, indem wir unsere Praktiken in den Mainstream-Diskurs einschleusen und zufällige Begegnungen auf der ganzen Welt anregen.

Mehrere verschiedene Gruppen sind mit dem Netzwerk des Design Research Lab verbunden, das von Materialinteraktion und intelligenten Textilien bis hin zu sozialem Design und digitaler Souveränität reicht:

Universität der Künste Berlin
Die Universität der Künste Berlin ist eine der größten und vielfältigsten Kunsthochschulen der Welt. Das Lehrangebot, das überwiegend in traditionellen Formaten in den vier Fachbereichen Bildende Kunst, Architektur, Medien und Design, Musik und Darstellende Kunst sowie am Zentralen Institut für Weiterbildung/Berlin Career College angeboten wird, umfasst das gesamte Spektrum der Künste und verwandter akademischer Studiengänge in mehr als 70 Studiengängen. Mit dem Recht zur Verleihung von Doktorgraden und Postdoktoraten ist die Universität der Künste Berlin auch eine der wenigen Kunsthochschulen in Deutschland mit vollem Universitätsstatus.


Einsteincenter Digital Future
Das Einstein Center Digital Future (ECDF) ist das Zentrum für Digitalisierungsforschung in Berlin. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2017 forschen Wissenschaftler in den Kernbereichen Digitale Infrastruktur, Methoden und Algorithmen sowie in den Innovationsbereichen Digitale Gesundheit, Digitale Gesellschaft und Digitale Industrie und Dienstleistungen. Das ECDF ist ein Projekt, das auf einer groß angelegten öffentlich-privaten Partnerschaft (PPP) zwischen mehr als 30 Unternehmen, Organisationen, allen vier Berliner Universitäten, der Charité – Universitätsmedizin Berlin und mehr als zehn Forschungseinrichtungen aus der Berliner Wissenschaft basiert.

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
Das DFKI ist das größte Forschungszentrum für KI in Europa und wurde 1988 als gemeinnützige öffentlich-private Partnerschaft gegründet. Auf der Grundlage anwendungsorientierter Grundlagenforschung entwickelt das DFKI Produktfunktionen, Prototypen und patentierbare Lösungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie. Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden in zwanzig Forschungsabteilungen, neun Kompetenzzentren und acht Living Labs durchgeführt.

Weizenbaum-Institut
Das Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft – Das Deutsche Internet-Institut ist ein Kooperationsprojekt aus Berlin und Brandenburg, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Ziel ist es, die Dynamiken, Mechanismen und Auswirkungen der Digitalisierung besser zu verstehen. Zu diesem Zweck untersucht das Weizenbaum-Institut die ethischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und politischen Aspekte des digitalen Wandels. Damit wird eine empirische Grundlage für eine verantwortungsvolle Digitalisierung geschaffen. Auf der Grundlage der Forschungsergebnisse werden Handlungsoptionen für Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft entwickelt, um den digitalen Wandel verantwortungsvoll und interdisziplinär zu gestalten.

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