Prof. Gabi Schillig

Kurzvita

Gabi Schillig (*1977 in Coburg) studierte Architektur in Coburg und absolvierte ein postgraduales Studium des Konzeptionellen Entwerfens an der Städelschule - Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Frankfurt am Main (Klasse Prof. Ben van Berkel und Prof. Johan Bettum, Prof. Mark Wigley).

Gabi Schilligs Arbeiten waren in zahlreichen Ausstellungen zu sehen, sie erhielt Preise und Stipendien, u.a. war sie Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude Stuttgart (2007 - 2008), am Van Alen Institute New York (2009) und am Nordic Artists´ Centre Dale (2010). Sie erhielt den Weissenhof Architekturförderpreis (2010), war Artist-in-Residence an der KHOJ International Artists´ Association Neu-Delhi (2011), Largo das Artes Rio de Janeiro (2015) und im Residenzprogramm Stiftung Bauhaus Dessau (2016). Seit 2008 entwickelt sie künstlerisch-gestalterische Projekte im Rahmen ihres 'Studio for Dialogical Spaces' in Berlin.

Währenddessen folgten unterschiedliche Lehrtätigkeiten, u.a. von 2005 bis 2007 in der Architekturklasse der Städelschule und von 2007 bis 2011 am Institut für Transmediale Gestaltung der Universität der Künste Berlin. Sie hielt Vorträge oder leitete Workshops u.a. an der Lebanese-American University Beirut, Universität für Angewandte Kunst Wien, Universität Stuttgart, The Bartlett London, Swedish School of Textiles Borås, Aristotle University Thessaloniki, University of Manitoba Winnipeg, Columbia University New York und der PUC Pontifíca Universidade Católica do Rio de Janeiro.

Von 2012 bis 2018 war Gabi Schillig Professorin für Räumlich-Plastische Gestaltung an der Hochschule Düsseldorf, Peter Behrens School of Arts im Fachbereich Design und stellvertretende Vorsitzende des Institute for Research in Applied Arts - IRAA. Seit 2016 ist sie Vertrauensdozentin der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Im April 2018 wurde sie als Professorin für Raumbezogenes Entwerfen und Ausstellungsgestaltung an die Universität der Künste Berlin berufen.
  
In ihren Arbeiten und in der Lehre verfolgt Gabi Schillig zeitgenössische und zukunftsorientierte architektonische und gestalterische Ansätze, die von der Räumlichkeit sozialer und physischer Prozesse ausgehen. Material, Körper und Kommunikation stehen im Zentrum eines experimentellen, sowohl digitale als auch analoge Ebenen und Methoden einbeziehenden Gestaltungsprozesses. Ihre Raumkonzepte münden in multisensorische, prozesshafte und dialogische Strukturen und Kommunikationsräume, die in unterschiedlichen Maßstäben und Kontexten realisiert werden – Ausstellung, Stadt und Landschaft – und Materialität und Interaktion auf unmittelbare Weise verbinden.