Berliner Sommersemester 2020


Auch die Universität der Künste Berlin startet ab dem 20. April in die digitale Vorlesungszeit. lehrende und Studierende entwickeln gemeinsam Lehrformate, die den besonderen Anforderungen einer künstlerischen Hochschule entsprechen.

Wie alle Berliner Hochschulen startet auch die Universität der Künste Berlin ab dem
20. April in die digitale Vorlesungszeit, die derzeit in allen Fakultäten und Zentren der
Universität mit großem Einsatz vorbereitet wird. Angesichts der Corona-Pandemie soll
das Berliner Sommersemester von Flexibilität, Rücksicht und Verlässlichkeit geprägt
sein, darauf haben sich die Senatskanzlei - Wissenschaft und Forschung und die staatlichen,
konfessionellen und privaten Hochschulen verständigt. Da bis auf Weiteres keine
Präsenzveranstaltungen stattfinden können, verfolgen die Berliner Hochschulen das
Ziel, ihren Studierenden ein möglichst breites Spektrum an digitalen Lehr-, Lern- und
Prüfungsangeboten zur Verfügung zu stellen. Die spezifischen Anforderungen der künstlerischen
Arbeit, die geprägt ist durch einen engen, physischen Austausch sowohl mit
dem Material als auch in der gemeinsamen Arbeit im Studio, in den Probenräumen, den
Ateliers oder Werkstätten, stellen die künstlerischen Hochschulen und damit auch die
UdK Berlin vor besondere Herausforderungen.

Dazu der Präsident der UdK Berlin, Professor Dr. Norbert Palz: ,, Eine Öffnung hin zu
digitaler Lehre und Auswahlverfahren kann Sorgen über die Verhandelbarkeit unserer
Qualitätsbegriffe und künftige Studienbedingungen hervorrufen. Wir befinden uns in dem
gemeinsamen Versuch von Studierenden und lehrenden, aus dem Provisorischen, dem
Fragmentarischen und dem Experimentellen neues künstlerisches und gestalterisches
Potential zu schöpfen. Denn in der Entwicklung digitaler Lehrformate geht es nicht um
das Zerkleinern zusammenhängenden Wissens oder um eine Ablösung des Materiellen
zugunsten des Synthetischen. Dies kann nicht das Ziel sein. Es ist eine befremdliche und
schon jetzt historische Situation in der sich das verschoben hat, was als gefestigt geglaubt
war. Es kann ein bedeutender künstlerischer Moment sein, der jedoch schnell vergeht.
Lassen Sie uns gemeinsam diesen Moment nutzen. Wir danken allen Studierenden,
lehrenden, Beschäftigten und allen Beteiligten, die daran mitwirken, dieses außergewöhnliche
Berliner Sommersemester 2020 zu gestalten."

Für die Meldung der Senatskanzlei zum Berliner Sommersemester siehe:

www.berlin.de/sen/wissenschaft/aktuel!es/pressemitteiIungen/2020/pressemitteilung.9160 50.php

Claudia Assmann
Leiterin Presse/Kommunikation
Universität der Künste Berlin
cla ud ia .assman n@intra. ud k-berl in. de
030 3185-2456
www.udk-berlin.de

Die Universität der Künste Berlin ist eine der größten künstlerischen Hochschulen Europas und einige der wenigen, die alle künstlerischen Disziplinen und die auf sie bezogenen Wissenschaften in sich vereint. An den vier Fakultäten Bildende Kunst, Gestaltung, Musik und Darstellende Kunst sowie dem Zentralinstitut für Weiterbildung und den hochschulübergreifenden Zentren Tanz und Jazz (JIB Berlin) werden über 70 künstlerische, künstlerisch-wissenschaftliche und künstlerisch-pädagogische Studiengänge angeboten. Von rund 4.000 Studierenden stammt etwa ein Fünftel aus dem Ausland. Die Geschichte der Hochschule reicht zurück bis zur Gründung der brandenburgisch-preußischen Akademie der Künste im Jahr 1696.

Ihre heutige Form erhielt die UdK Berlin 1975 durch den Zusammenschluss der Hochschule für bildende Künste und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst zur Hochschule der Künste (HdK). Seit 2001 trägt die Universität der Künste Berlin ihren heutigen Namen. Mit mehr als 700 Veranstaltungen im Jahr trägt die UdK Berlin maßgeblich zum kulturellen Leben der Stadt bei. Präsident der UdK Berlin ist seit dem 1. April 2020 Prof. Dr. Norbert Palz.