UdK x KW auf der Hansa, Connecting over Bridges, 2025/2026
Kooperationsprojekt
Im Rahmen der Ende Oktober eröffneten Ausstellung „Kazuko Miyamoto – String Constructions“ kooperieren das KW Institute for Contemporary Art mit der UdK Berlin. „String Constructions“ ist die erste institutionelle Einzelausstellung der japanischen Künstlerin Kazuko Miyamoto (*1942) in Deutschland, die als führende Vertreterin der postminimalistischen und feministischen Bewegung in New York gilt, wo sie seit 1964 lebt. Viele ihrer Arbeiten sind site specific, temporär und in kollaborativen Prozessen entstanden. So wurden auch die meisten Arbeiten in und für die KW re-konstruiert. Das Seminar und Kooperationsprojekt „Connecting over Bridges“ ist Ausgangspunkt für die gemeinsame Produktion eines Werkes für die Ausstellung. Für die „Studie nach Bridges”, in Anlehnung an Miyamotos „Nine Bridges in Bryant Park” (New York, 1982-83), haben die Studierenden Material in einem Forst in Schmöckwitz gesammelt, mit einem Boot in die Innenstadt von Berlin transportiert und die Brücken aus Seilen und Ästen im Innenhof der KW installiert. Zu sehen ist Studie während des gesamten Ausstellungszeitraums. Der gemeinsame Prozess um sie herum war der Auftakt für die experimentellen Auseinandersetzungen in der eigenen künstlerischen Praxis der Studierenden innerhalb des Seminars.
Studierende: Kaivalya Brewerton, Lucas Dudeck, Luis Fritz, Julia
Kafizova, Jiwoo Lee, Jusun Lee, Paula Oltmann, Yoon Park, Alexandra
Ravkina, Sarah Schroth, Katia Lina Sternel, Franz Warnke.
Die Arbeiten entstehen unter der Leitung von Akiko Bernhöft,
Kuratorin, Prüfungs- und Ausstellungsorganisation, Sarah Kamender,
Leitung Holzwerkstatt, UdK Berlin, Miriam Döring, Projektassistenz,
Alexia Manzano, Projektleitung KW.
Präsentation: 10.-18. Januar 2026
KW Institute for Contemporary Art, Auguststraße 69, 10117 Berlin
www.kw-berlin.de