13. und 14. Oktober 2015 – Finalistenkonzerte des Internationalen Max-Rostal-Wettbewerbs für Violine und Viola

In den Finalistenkonzerten des diesjährigen Max-Rostal-Wettbewerbs entscheidet nicht nur die Jury über die Preisträgerinnen und Preisträger in den Fächern Violine und Viola, auch das Publikum wird in jedem Fach einen Publikumspreis vergeben – am 13. und 14. Oktober 2015 um 19 Uhr im Großen Saal des Konzerthauses Berlin am Gendarmenmarkt. Insgesamt können Preise von über 25000 Euro vergeben werden, darunter auch für die beste Interpretation der beiden Auftragswerke. Die Finalistinnen und Finalisten spielen gemeinsam mit dem Konzerthausorchester Berlin unter dem Dirigat von Marc Piollet, der zuletzt Generalmusikdirektor am Hessischen Landestheater war.

Das Hauptgewicht in der Beurteilung der Wettbewerbsteilnehmenden wird auf deren Musikalität, Interpretation, Stilgefühl und Ausstrahlung gelegt. Hohes technisches Niveau wird vorausgesetzt, ist aber nicht ausschlaggebender Maßstab. Aus mehr als 140 Bewerbungen lud die Jury je 35 junge Musikerinnen und Musiker an Geige und Bratsche aus insgesamt 19 Nationen ein, am Wettbewerb teilzunehmen. Die Wertungsspiele finden von Donnerstag, 8. Oktober, bis Sonntag, 11. Oktober 2015, an der Universität der
Künste Berlin statt und sind öffentlich. Die international besetzte Jury aus zehn Professorinnen und Professoren für Viola oder Violine wird ab der zweiten Runde gemeinsam in beiden Fächern bewerten und entscheiden, wer es in die Finalkonzerte schafft.

Der mehrfach ausgezeichnete schweizer Komponist David Philip Hefti schrieb das Auftragswerk für das Wettbewerbsfach Viola, „con anima. Mosaik für Viola solo“, während Søren Nils Eichberg, Hauskomponist des Dänischen Rundfunksinfonieorchesters, das Werk „Recitare“ für Violine komponierte. Beide Kompositionen erleben jeweils ihre Uraufführung im Rahmen der Finalkonzerte.

Namensgeber und Gründer des internationalen Wettbewerbs ist Max Rostal, eine der bedeutendsten Erscheinungen in der Geschichte des Violinspiels, der jungen Menschen die Gelegenheit geben wollte, abseits der üblichen Wettbewerbsprogramme ihre künstlerischen Fähigkeiten in anspruchsvollen Programmen zu präsentieren. Seit 2009 wird der Internationale Max-Rostal-Wettbewerb alle drei Jahre an der Universität der Künste Berlin in den Fächern Violine und Viola ausgetragen. Künstlerischer Leiter ist der UdK-Professor
Hartmut Rohde, als Schirmherr wirkt Donald Runnicles.

Dienstag, 13. Oktober 2015, 19 Uhr, Konzerthaus Berlin
Finalistenkonzert Viola mit Preisverleihung und Vergabe des Publikumspreises
Repertoire zur Auswahl der Finalistinnen und Finalisten:
Béla Bartók: Konzert für Viola und Orchester op. post., Version Tibor Serly
William Walton: Konzert für Viola und Orchester
Cecil Forsyth: Konzert für Viola und Orchester g-Moll op. 25
Konzerthausorchester Berlin
Marc Piollet, Dirigent
Eintritt: 15 Euro

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 19 Uhr, Konzerthaus Berlin
Finalistenkonzert Violine mit Preisverleihung und Vergabe des Publikumspreises
Repertoire zur Auswahl der Finalistinnen und Finalisten:
Béla Bartók: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 Sz 112
Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Peter Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35
Konzerthausorchester Berlin
Marc Piollet, Dirigent
Eintritt: 15 Euro

Das genaue Programm sowie die Namen der Finalistinnen und Finalisten werden am Abend des 11. Oktobers 2015 auf der Seite www.max-rostal-competition.de veröffentlicht, wo Sie auch Informationen zum Wettbewerb, den Teilnehmenden, der Jury und den Wettbewerbsbedingungen befinden.

Veranstalterin der Finalkonzerte ist die Universität der Künste Berlin in Kooperation mit der Stiftung Internationale Max Rostal Competition Bern und dem Konzerthaus Berlin.
Tickets können über das Konzerthaus Berlin, Tel. 030.2030 92101, erworben werden.

Weitere Informationen und Pressekarten für die Finalkonzerte:
Constanze Beger
Pressestelle der Universität der Künste Berlin, musikalische Produktionen
Tel. 030 - 3185 2130
constanze.beger@intra.udk-berlin.de
www. udk-berlin.de

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