Nova Tribe Voices: Überlebende des 7. Oktober zu Gast an der Universität der Künste Berlin
Pressemitteilung
Berlin, 14. Oktober 2026
Ein Abend mit Tamir Leshetz und Yuval Siman Tov über Erinnerung, Zuhören und die Frage, wie Begegnung nach dem 7. Oktober möglich ist
Was bedeutet es, Überlebende nach dem 7. Oktober 2023 zu fragen: Was hast du erlebt? Und was bedeutet es, wirklich zuzuhören?
Am 2. November 2026 lädt die UdK Berlin unter dem Titel „Nova Tribe Voices – Erinnern. Zuhören. Verstehen.“ zu einem moderierten Zeitzeugengespräch ein. Zu Gast sind Tamir Leshetz und Yuval Siman Tov, die den Terrorangriff der Hamas auf Israel und das Nova-Festival am 7. Oktober 2023 überlebt haben. Beide gehören zu den Protagonist*innen des Dokumentarfilms „We Will Dance Again“.
Im Gespräch mit der Journalistin Anina Pommerenke erzählen sie von ihren persönlichen Erfahrungen. Anschließend öffnet sich die Veranstaltung für das Publikum. Fragen und unterschiedliche Perspektiven sind willkommen – auch dort, wo Fragen schwierig oder unbequem sein können.
Im Mittelpunkt steht die Begegnung: zuhören, nachfragen und miteinander im Gespräch bleiben. Die Veranstaltung schafft Raum für persönliche Erfahrungen und einen respektvollen Austausch und möchte damit einen Beitrag zu Erinnerung, Verständigung und demokratischem Dialog leisten. Zugleich setzt sie ein Zeichen gegen Antisemitismus, Hass und Gewalt und für eine offene und demokratische Gesellschaft.
Veranstaltet wird der Abend von Dr. Michaela Conen, Prozessbeauftragte für Antisemitismusprävention an der UdK Berlin, gemeinsam mit den Ansprechpersonen für von Antisemitismus Betroffenen der Freien Universität Berlin, des Antisemitismusbeauftragten der Evangelischen Hochschule Berlin, der Antisemitismusbeauftragten der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin sowie weiteren kooperierenden Hochschulen.
OFEK e.V. unterstützt die Veranstaltung mit Awareness- und psychosozialer Begleitung. Henning Gutfleisch, Referent des Präsidenten für Antisemitismusfragen an der
UdK Berlin, unterstützt die Veranstaltung ebenfalls fachlich.
2. November 2026, 18 bis 20 Uhr, Einlass 17.15 Uhr
Nova Tribe Voices – Erinnern. Zuhören. Verstehen
Es begrüßen Dr. Michaela Conen, Prozessbeauftragte für Antisemitismusprävention der UdK Berlin und Anina Pommerenke, Journalistin und Moderatorin des Abends
Im Anschluss an das Gespräch mit Tamir Leshetz und Yuval Siman Tov besteht die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion.
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
Aus Sicherheitsgründen wird der Ort erst nach erfolgter Anmeldung und wenige Tage vor der Veranstaltung bekanntgegeben. Die Plätze sind begrenzt.
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, Hochschulangehörige, die interessierte Öffentlichkeit, geladene Gäste und Medienvertreter*innen. Sie bildet den Auftakt für eine bundesweite Veranstaltungsreihe.
Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich unter: https://de.surveymonkey.com/r/RMS7YQL
Medienvertreter*innen werden um Akkreditierung bis zum 26. Oktober 2026 gebeten an presse@udk-berlin.de. Wir bitten darum, sich parallel über o. a. Link zu registrieren.
Die Veranstaltung wird zu Dokumentations- und Bildungszwecken audiovisuell aufgezeichnet. Aufgezeichnet werden ausschließlich das moderierte Gespräch mit den Zeitzeugen sowie die Moderation. Das Publikum wird weder gezielt gefilmt noch in der Aufzeichnung identifizierbar dargestellt.
Pressekontakt:
Claudia Assmann
Leitung Presse / Kommunikation
Universität der Künste Berlin
claudia.assmann@intra.udk-berlin.de
Tel. 030 3185-2456
www.udk-berlin.de
Die Universität der Künste Berlin ist eine der wenigen künstlerischen Hochschulen Europas, die alle künstlerischen Disziplinen und die auf sie bezogenen Wissenschaften in sich vereint. An den Fakultäten Bildende Kunst, Gestaltung, Musik und Darstellende Kunst sowie den hochschulübergreifenden Zentren Tanz (HZT) und Jazz (JIB Berlin) und dem Zentralinstitut für Weiterbildung und Transfer (ZIWT) werden über 70 künstlerische, künstlerisch-wissenschaftliche und künstlerisch-pädagogische Studiengänge angeboten. Von rund 4.000 Studierenden hat etwa ein Drittel einen internationalen Hintergrund. Die Geschichte der Hochschule reicht zurück bis zur Gründung der brandenburgisch-preußischen Akademie der Künste im Jahr 1696. Ihre heutige Form erhielt die UdK Berlin 1975 durch den Zusammenschluss der Hochschule für bildende Künste und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst zur Hochschule der Künste (HdK), seit 2001 trägt die Universität der Künste Berlin ihren heutigen Namen. Im Jahr 2025 feiert sie ihr 50-jähriges Jubiläum. Mit mehr als 700 Veranstaltungen im Jahr trägt die UdK Berlin maßgeblich zum kulturellen Leben der Stadt bei. Präsident der Universität der Künste Berlin ist seit dem 1. April 2025 Prof. Dr. Markus Hilgert.