Zur Eröffnung der Nominiertenausstellung am 21. Mai verleiht die UdK Berlin den Art Award 2026
Pressemitteilung
Berlin, 29.4.2026
Zur Eröffnung der Nominiertenausstellung am 21. Mai 2026 verleiht die UdK Berlin den diesjährigen UdK Berlin Art Award an vier herausragende Talente unter den Absolvent*innen der Fakultät Bildende Kunst und des Studiengangs Kunst und Medien der Fakultät Gestaltung.
Die Jury aus namhaften Vertreter*innen des Berliner Kunst- und Kulturlebens hat zunächst zehn Nominierte ausgewählt und verkündet im Rahmen der Eröffnung am 21. Mai 2026 die vier Preisträger*innen. Die Werke der Nominierten sind am 22. und 23. Mai 2026 in der Halle und Quergalerie der Hardenbergstraße 33 zu sehen. Der Preis umfasst einen monographischen Katalog und eine gemeinsame Ausstellung der Preisträger*innen im November 2026 in der Kommunalen Galerie Berlin.
„Mit dem Art Award fördern wir als UdK Berlin gezielt herausragende Künstler*innen unserer Universität“, sagt UdK-Präsident Prof. Dr. Markus Hilgert. „Wir bieten ihnen damit – trotz umfänglicher Sparauflagen, denen die Berliner Universitäten und Hochschulen unterliegen – finanziert aus eigenen Mitteln die größtmögliche Sichtbarkeit. Dies tun wir mit dem Ziel, der neuen Generation von Künstler*innen bestmögliche Startbedingungen für ein langfristiges berufliches Bestehen im künstlerischen Kontext zu ermöglichen.“
Die Nominierten:
Aisha Altenhofen beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Praxis mit der Veränderung der öffentlichen Wahrnehmung von Fotografie und den damit zusammenhängenden Verschiebungen von Öffentlichkeit. Wie afrodiasporische Identitäten Raum navigieren, gestalten und Präsenz behaupten, steht im Zentrum von Sarah Ama Duahs Arbeiten. Amanda Ezquerra untersucht Identität, Sprache und Realität und fragt, wie sie sich verändern, wenn Geschichten anders erzählt werden. Enno Haar bewegt sich mit seinen Arbeiten im Spannungsfeld zwischen urbaner Intervention und normativen Grenzen. Tara Habibzadeh interessiert die Spannung zwischen Objekten und Ideen in Landschafts-, Zeit- und Ortskomplexen. In Auseinandersetzung mit westlichen und afrikanischen Theorie- und Bildtraditionen hinterfragt Steve C. E. Knoll lineare Geschichtsnarrative und dominante Blickregime. Minu Park untersucht die Dekonstruktion und Rekonstruktion von Identität durch kinetische Strukturen. Josephine Rothäuser nimmt in ihrer künstlerischen Arbeit den Körper in den Blick – gleich, ob er als Farbe auf der Leinwand erscheint oder aus dem Bildträger selbst hervorgeht. Mit infrastrukturellen und systemischen Bedingungen, unter denen Objekte produziert, gebrandet und in Umlauf gebracht werden, setzt sich Miriam Umiń auseinander. Karl Alexander Schickhardts Arbeit zeigt, was geschieht, wenn andere Disziplinen – wie Malerei oder Komposition – auf zentrale Fragen der Bildhauerei zielen.
Die Jury:
Univ.-Prof. Dr. Sabeth Buchmann, Kunsthistorikerin, -kritikerin und Hochschullehrerin
Emma Enderby, Direktorin KW Institute for Contemporary Art
Anna Gritz, Direktorin Haus am Waldsee
Thomas Locher, Künstler
Durch die Kooperation mit der Kommunalen Galerie und den renommierten Jury-Mitgliedern aus dem Berliner Kunst- und Kulturleben wirkt der Preis als Brücke zwischen Universität und Kunstbetrieb und ist ein wichtiger Bestandteil der Nachwuchsförderung.
Eröffnung und Preisverleihung: 21. Mai 2026 um 18 Uhr
Die Nominiertenausstellung ist zu sehen bis zum 23. Mai 2026,
täglich von 10 bis 18 Uhr
Halle und Quergalerie in der Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin
Eintritt frei
Mehr zum Projekt
Pressekontakt:
Anna Etteldorf
Presse / Kommunikation künstlerische Vorhaben
Tel. 030 3185-2732
anna.etteldorf@intra.udk-berlin.de
Die Universität der Künste Berlin gehört zu den größten und vielseitigsten Kunstuniversitäten Europas, an der sich künstlerische Lehre und Praxis sowie wissenschaftlicher Diskurs gegenseitig beeinflussen und das akademische Profil prägen. Mit ihrer über 300-jährigen Geschichte ist sie tief in der Stadt Berlin verankert und ist mit jährlich über 700 Veranstaltungen eine bedeutende kulturelle Impulsgeberin. Die UdK Berlin vereint ein breites Spektrum an Studiengängen der Bildenden Kunst, Gestaltung, Musik, Darstellenden Kunst und der auf sie bezogenen Wissenschaften. Ihr Profil wird durch das Hochschulübergreifende Zentrum Tanz Berlin und durch das Jazz Institut Berlin ergänzt. Ihren rund 4.500 Studierenden – von denen etwa ein Drittel international ist – bietet sie exzellente Lehre und Forschung und fördert einen kontinuierlichen Austausch zwischen künstlerischer Praxis und wissenschaftlicher Reflexion. Präsident der UdK Berlin ist seit dem 1. April 2025 Prof. Dr. Markus Hilgert.