Statement zu rassistischen Übergriffen auf internationale Studierende der UdK Berlin

Vor wenigen Tagen wurden internationale Studierende der UdK Berlin außerhalb der Universität rassistisch angegriffen. Die diskriminierenden Übergriffe standen in direktem Zusammenhang mit der globalen Coronapandemie und ihren Auswirkung auf das Zusammenleben.  

In Anbetracht der Vorkommnisse sieht sich die UdK Berlin zu einer klaren Positionierung veranlasst:

„Wenn Menschen nach äußerlichen oder (vermeintlichen) kulturellen Merkmalen eingeteilt und die „Anderen“ als weniger wert oder sogar als Gefahr für „uns“ eingestuft werden, dann nennt man das Rassismus.“, so lautet die Definition der Amadeu Antonio Stiftung.

Betroffene von rassistischen Angriffen, die aufgrund von tatsächlichen oder zugeschriebenen gruppenspezifischen Merkmalen erfolgen, treffen in der letzten Zeit insbesondere Menschen, welche als „asiatisch“ wahrgenommen werden. Die Universität der Künste lehnt jegliche Form dieser rassistischen und diskriminierenden  Angriffe gegenüber unseren Hochschulangehörigen strikt ab.  Unsere Solidarität gilt daher allen Betroffenen, welche ausgegrenzt, angegriffen, verletzt oder beleidigt werden.

Die UdK Berlin sieht sich in der Verantwortung diskriminierungssensibel und differenziert auf allen Ebenen zu agieren, Schweigen ist der falsche Weg. Wir treten solchen Angriffen deutlich entgegen und unterstützen die Betroffenen in den uns möglichen Formen.

Die Hochschulleitung und Mitglieder der UdK Berlin solidarisieren sich deshalb mit ihren internationalen Gästen, Studierenden, Lehrenden, Mitarbeitenden und Partnerinstitutionen im In- und Ausland in der Ablehnung und Bekämpfung dieses diskriminierenden Verhaltens.