Werkzeuge des Städtebaus
In der Vorlesungsreihe werden verschiedene Werkzeuge und Konzepte zur Entwicklung, Erhalt und Transformation von Stadt vorgestellt.
Städtebau und Stadterneuerung II (BA) / (MA)
Struktur Städtebaukurs Modul 13, 3 CP
WS 26/26 – montags 13:30 Uhr R336
01 42. KW 12.10. Auftakt
02 43. KW 19.10. VL Hierarchie und Komposition
03 44. KW 26.10. Exkursionswoche (Stadtspaziergang)
04 45. KW 02.11. VL Archetypen I
05 46. KW 09.11. VL Archetypen II
06 47. KW 16.11. VL Abendländische Stadtbaukunst
07 48. KW 23.11. VL asM+E: additiv
08 49. KW 30.11. VL asM+E: subtraktiv
09 50. KW 07.12. VL Stadtplanung
10 51. KW 14.12.26 VL Conversion of a Garden City Zwischen den Jahren
11 01. KW Kollisionswoche
12 02. KW 11.01.27 VL asM+E: Maßstab
13 03. KW 18.01. VL asM+E: Erzählung
14 04. KW 25.01. VL Nachhaltige Stadt
15 05. KW 01.02. VL Das Labyrinthische
16 06. KW 08.02. VL Stegreife
Leistungen: Teilnahme Vorlesung und Stegreif (Abgabe bis 29.01.27)
Städtebauliches Projekt für die Oberstufe (Master und Bachelor)
Stadt beruht auf einem gebauten Ideal gesellschaftlicher Solidarität. Dies ist verbunden mit einer Bestrebung: dem Prozess des Stadtwerdens – wenn man Stadt als Ausdruck dieser Idealität anerkennt. Eine gebaute Ordnung als Spiegel der gesellschaftlichen Verfasstheit. Nicht auf einen konkreten Ort soll Bezug genommen werden, sondern auf das Prinzip urbanen Zusammenlebens, so alt wie die Menschheit. Selbstverständlich ist dem Prozess des Bauens inhärent, Fehlentwicklungen zu produzieren, die abgebaut, umgebaut, repariert werden können.
Wenn die Stadt zu einem Ort geworden ist, der die Gesundheit und das Wohlergehen bedroht, widerspricht das dem Prinzip des Städtischen.
Als eine epochale Fehlentwicklung bekannt sind die Folgen für die Gesundheit durch die Industrialisierung des 19. Jh. Heute kämpfen wir mit den Folgen einer ebenso epochalen Fehlentwicklung der Mobilität und der Funktionstrennung. Beide sind Ergebnisse der industriellen Entwicklung. Doch sie haben sich von den technischen Voraussetzungen abgekoppelt und verselbstständigt. Die Funktionstrennung wirkt sich zum Schaden der Nachhaltigkeit und des Zusammenlebens aus. Produktionsbedingungen – Stichwort: „Saubere Industrie“ – haben sich durch den technologischen Wandel verändert. Ebenso reift die Erkenntnis, dass Leben und Arbeiten zusammengehören. Die Mobilität, im Extrem der Individualverkehr, stößt an technische Grenzen, zerstört die Umwelt und die städtische Lebensweise. Der öffentliche Raum der Stadt wird immer noch vornehmlich auf seine Rolle als Straßenraum, der dem motorisierten Verkehr zu dienen hat, reduziert. Sei es als Fahrweg oder als Abstellplatz. Proportion und Geschwindigkeit gehören zum Nimbus einer anhaltenden einseitigen Nutzung. Eine Mischung – im Privatverkehr – aus Gewohnheiten, Symbolen für Unabhängigkeit und Status und der Faszination für Form und Technik zeigt sich heute als ein Missbrauch des Gemeinsamen am Recht auf Stadt.
„Ob eine Stadt zivilisiert ist, hängt nicht von der Zahl ihrer Autobahnen und Schnellstraßen ab, sondern davon, ob ein Kind auf dem Dreirad unbeschwert und sicher überall hinkommt.“ Enrique Peñalosa, Bürgermeister von Bogotá (1998-2000, 2015-19)
Wir setzen uns in unserem Seminar mit den Lebensbedingungen der verletzlichsten Gruppe der Gesellschaft auseinander. Als ein selbstverständlicher Bestandteil des öffentlichen Lebens in der Stadt werden wir Kinder betrachten und untersuchen, wie Architektur und Städtebau dies beeinflussen. Über Analysen, Beispiele, Umwelt- wie Gesellschaftskritik wollen wir selbstständige Ansprüche im Fortgang des Semesters definieren, die uns einen gewandelten Blick auf die gebaute Ordnung der Stadt ermöglichen.
Das Seminar besteht aus einem eigenständigen Referat als Beitrag zu einer gemeinsamen Diskussion, der Planung und Durchführung eines Gruppen-Experiments im öffentlichen Raum und der Dokumentation dieser Arbeiten.
Prof. Klaus Schäfer
LB-Städtebau UdK
In der Vorlesungsreihe werden verschiedene Werkzeuge und Konzepte zur Entwicklung, Erhalt und Transformation von Stadt vorgestellt.
Zusammen mit den Hallo: e.V. wollen wir im Seminar einen Reader für die Nachbarschaft erarbeiten, der Texte und Material zur Stadtentwicklung mit Betroffenen und Nutzer*innen versammelt und der Akteur*innen und Planungsgegenstände beschreibt, darstellt und erklärt.
In Zusammenarbeit mit den Teilnehmer*innen des Seminars Ein Community Design Center für den Hamburger Osten? übernehmen die Teilnehmer*innen dieses Seminars verschiedene Rollen für die gemeinsame Erarbeitung einer Publikation.
Modul 3 Theorie und Geschichte/Stadterneuerung, 3 CP
Modul 5 Wahlbereich, 5 CP
Modul 3 Theorie und Geschichte/Stadterneuerung, 3 CP