Haus der Statistik

Quelle: Nils Koenning
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wiederholte Kooperationen seit 2016

Das Haus der Statistik ist ein Modellprojekt für civic-public Partnership. Einzigartig ist die zivilgesellschaftlich-öffentliche Kooperation, die in der „Koop5“ die ZUsammenKUNFT Berlin e.G. (Vertreterin der Zivilgesellschaft) mit dem Bezirk Mitte, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie der WbM (Wohnungsbaugesellschaft Mitte) und der BIM (Berlin Immobilien Management) vereint. Die Standorttransformation ist ein Testfeld für Strategien der kulturellen Stadtentwicklung. Erdgeschoßflächen der ruinösen Bestandsimmobilie werden während der Sanierungstätigkeiten mit vielfältigen Pioniernutzungen als zivilgesellschaftlicher Entwicklungsraum aktiviert und das hier gewonnen Wissen in die Planungsprozesse zurückgespielt. 

Das Haus der Statistik ermöglicht mehrere Aspekte der neuen Leipzig Charta an einem Studienobjekt zu beobachten. Sie wird als Leitdokument der gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung verstanden und baut auf die Leipzig Charta von 2007 auf. Die Hauptansätze sind: Gemeinwohlorientierung, integrierter Ansatz, Beteiligung und Koproduktion, Mehrebenenkooperation, Bodenpolitik und Digitalisierung. So sollen resiliente Strukturen und Städte ermöglicht werden, die den transformativen Herausforderungen von Klimawandel, sozialer Zusammenhalt und Digitalisierung produktiv begegnen.

Die Kooperation mit dem Haus der Statistik begann direkt 2016 mit dem Entwurfsprojekt „Spaces of Emergence“ und wurde im Rahmen des Aktionsforschungsprojekts mit der großen „making futures School“ vertieft. Im Rahmen der Entwurfsprojektreihe „designing transformation“ wurde das Haus der Statistik Partnerstandort für Untersuchungen, Vergleich und 1:1 Experimente. Die Studierendenarbeit ist heute noch am Standort im Gebrauch.