HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft Berlin

Immer wieder arbeiten wir an Projekten und Aufgabestellungen, die aktuelle Probleme in Berlin betreffen.

Oft finden wir Kooperationspartner – die Themen ergeben sich entweder aus direkten Gesprächen mit Vertretern der Stadt Berlin oder wir werden von Institutionen gebeten, bestimmte Themen zu bearbeiten.

Die HOWOGE, eine der fünf großen Wohnbaugesellschaften in Berlin, hat unseren Lehrstuhl bereits mehrfach zur Zusammenarbeit aufgefordert. Darüber freuen wir uns besonders, da uns gerade Aufgaben im Bereich des Wohnungsbaus speziell interessieren.

Wir haben mittlerweile schon einige schwierige Themen erfolgreich gemeinsam bearbeitet (das ehemalige Stasikrankenhaus Buch, die Wohnbauten am Kottbusser Tor, die unter Denkmalschutz stehende High-Deck-Siedlung in Berlin, Neukölln). Wir schätzen diese Kooperationen sehr, da die freie und unvoreingenommene Sicht der Studierenden auf reale Probleme der gebauten Wohnwirklichkeiten unerwartete und überraschend innovative Lösungen hervorbringt, die in der Diskussion mit den Eigentümern und Nutzern sehr bereichernd und impulsgebend sein können.

Immer betrachten wir die Themen zuerst auf einer möglichst abstrakten Ebene, um die generelle Problematik zu erkennen, und schlagen dann in einem weiteren Schritt konkrete Lösungen, auch mit einem Fokus auf besondere architektonische Qualität, vor.

Wir arbeiten jeweils mit zwei Studios an der gleichen Aufgabe: Das Bachelorstudio (Studierende im 2. Studienjahr) bearbeitet die Thematik anhand von kleineren, detailliert beschriebenen Aufgabenstellungen, während das Masterstudio (Studierende ab dem 3. Studienjahr) völlig frei in der Herangehensweise agieren kann.

Die Entwürfe unserer Studierenden sind ein über das Konventionelle hinausgehender Beitrag im allgemeinen Architekturdiskurs – eine Aufforderung, freiere architektonische Lösungen zu denken und in einem nächsten Schritt möglich zu machen.

Abstract City 33 ‚Identität‘ (WS 24/25)

Quelle: Felix Koch
Quelle: Felix Koch
Quelle: FG Götz
Quelle: FG Götz
Quelle: Felix Koch
Quelle: FG Götz

Die High Deck Siedlung in Neukölln, entstanden in den 1970er Jahren ist ein -fast- typisches Kind seiner Zeit. Interessant und in Berlin einzigartig ist das für Fahrverkehr und Fußgänger getrennte Erschließungssystem, das der Siedlung den Namen gibt und zweifellos interessante architektonische Räume und Möglichkeiten aufmacht. Allerdings ist die Orientierung durch die gleichförmige und schematische Anordnung der Wohnbauten in der Anlage schwierig. Wie können in der High Deck Siedlung individuelle Identitäten entstehen? in Zusammenarbeit mit der städtischen Wohnbaugesellschaft HOWOGE

Abstract City 31 Raumreserven’ (WS 23/24)

Abstract City 31: Projekt von Katharina Bonengl, Canan Öztekin, Sarah Silbernagel

 Quelle: Katharina Bonengl, Canan Öztekin, Sarah Silbernagel

Abstract City 31: Projekte MA Studio

 Quelle: Matthias Numberger

Abstract City 31: Gemeinschaftsmodell BA Studio

 Quelle: Matthias Numberger

Abstract City 31: Ausstellung und Präsentation in der HOWOGE Zentrale

 Quelle: FG Götz
Quelle: FG Götz

Der öffentliche Raum auf Stadtebene ist eine notwendige, geforderte und vielbesprochene urbane Qualität. Oft entsprechen aber gerade die Erdgeschoßzonen und vor allem auch die darunter liegenden Garagengeschoße unserer Bauten so gar nicht unseren architektonischen Vorstellungen. Tiefgaragen ergänzen diese Problematik umfassend: Individuelle Autos werden zusehends weniger, die Räume werden frei, sind aber mangels Aufenthaltsqualität schwer nutzbar. Exemplarisch untersuchen wir den Bereich des Kottbusser Tores - in Zusammenarbeit mit der städtischen Wohnbaugesellschaft HOWOGE

Abstract City 29 ‚Umnutzen’ (WS 22/23)

Abstract City 29: Cover Publikation

 Quelle: FG Götz

Abstract City 29: Gemeinschaftsaxonometrie

 Quelle: FG Götz

Abstract City 29: Gemeinschaftsmodell

 Quelle: FG Götz

Bildunterschrift: Abstract City 29: Projekt von Tessa Gläser, Lars Klemensberger, Manuel E.

 Quelle: Tessa Gläser, Lars Klemensberger, Manuel E. Kost
Quelle: Annika Hölderle, Sofia Lukac

Das seit 2007 leerstehende ehemalige Stasi-Krankenhaus Buch soll entgegen der ursprünglichen Abrisspläne erhalten und in ein hybrides, multifunktionales Großgebäude umgenutzt werden, um sowohl ökologische als auch geschichtliche Erwägungen zu berücksichtigen. Mit dem Ziel, das Gebäude als Zentrum eines geplanten Stadterweiterungsgebiets zu revitalisieren, werden verschiedene Ansätze zur Verbesserung der Raumqualität und Nutzungsmöglichkeiten untersucht. In Zusammenarbeit mit der städtischen Wohnbaugesellschaft HOWOGE, mit orange architekten und Studierenden der Universität Kassel.

Die Kooperation wurde geleitet von Prof. Bettina Götz des Fachgebiets Entwerfen und Baukonstruktion III.