Studienstruktur

Studienstruktur, Studien- und Prüfungsordnungen

Das Kompositionsstudium ist als Bachelor- und Masterstudium angeboten.

Bachelor

Das Bachelorstudium setzt in den ersten 4 Semestern den Schwerpunkt auf handwerkliche Grundlagen: Instrumentation, Satztechnik, Akustik, Kompositorische Analyse u.a. Ab dem 5. Semester steht die Erweiterung der Musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten im Mittelpunkt: Elektroakustische Musik, Intonation / Tonsystem, Intermediale Komposition, Experimentelle Musik und Neues Musiktheater.

Master

Der Masterstudium kann wahlweise mit den Schwerpunkten Intonationsforschung / mikrotonale Komposition, Kompositionstheorie, Experimentelles Musiktheater oder Klangorganisation abgeschlossen werden, wobei ein allgemeines Masterstudium ohne Schwerpunkt ebenso möglich ist.

Intonationsforschung und mikrotonale Komposition
Akustik und Psychoakustik in Beziehung zur kompositorischen Praxis. Akustische und elektronische Klangexperimente; praktische Arbeit mit Instrumentalisten. Vermittlung der Fähigkeit, komplexe harmonische Strukturen auf akustischen und elektronischen Instrumenten zu realisieren.

Kompositionstheorie
Kompositionsgeschichte als Problemgeschichte: Wandlungen kompositorischen Denkens werden als Lösungen sich immer wieder neu stellender Probleme historisch, systematisch, analytisch und in der praktischen Erprobung nachvollzogen. Beherrschung wissenschaftlicher Arbeitstechniken, Strategien und Argumentationsweisen. Geschichte und Systematik der Musiktheorie, Grundlagen von Tonsystemen und ihrer historischen Erscheinungsformen, Kontrapunkt, Generalbass-Denken, Entstehung und Prinzipien der harmonischen Tonalität, Harmonik Neuer Musik, Konstruktion und Dekonstruktion in der Musik des 20./21. Jahrhunderts.

Experimentelles Musiktheater
Studium des Hauptinstruments bis zur Aufführungsreife mit Schwerpunkt auf zeitgenössischen Spieltechniken und experimentellen, transmedialen Aufführungsformen. Grundlagen der Körper- und Stimmarbeit, Körperarbeit als Voraussetzung von erfolgreichem Einsatz der Stimme. Theatergeschichte und –theorie mit besonderer Berücksichtigung des zeitgenössischen, experimentellen Musiktheaters. Grundlagen der Dramaturgie und der intermedialen Zusammenarbeit. Selbständige Durchführung einer Projektarbeit im Bereich des Neuen
Musiktheaters, unterstützt durch einen Mentor/eine Mentorin.

Klangorganisation
Theorie und Praxis elektroakustischer Prozesse: Grundlagen der Elektroakustik, Aufnahmetechnik, Transformationstechnik, Wandlertechnologie, Schnittstellen und Protokolle, Grundlagen digitaler Produktion, Klangsynthesetechniken und deren Modelle. Kenntnisse über die Geschichte der Elektroakustischen Musik, Computermusik und Klangkunst. Theorie und Praxis der Klangkunst: Raum- und Zeittheorie. Anleitung zu Analyse, Konzeption und Umsetzung von raum- und zeitbasierten künstlerischen Produktionsprozessen.

Bewerbungsfrist: 15.03. - 14.04.

Der Zulassungsantrag ist nur innerhalb des Bewerbungszeitraums verfügbar/freigeschaltet.

Verwandte Themen