Absolventinnen und Absolventen im Fach Rhythmik
Johanna Schmalöer
Johanna Schmalöer schloss 2026 das Studium Bachelor of Arts (B.A.) in Rhythmik/Musik und Bewegung mit der Vertiefung Jazz/Pop-Gesang an der Universität der Künste Berlin ab. In ihrer Bachelorarbeit setzte sie sich mit der Entwicklung der Rhythmischen Erziehung nach Elfriede Feudel in Deutschland (1926–1949) auseinander. Künstlerisch arbeitet sie als Musikerin und Performerin. Unter dem Namen franna entwickelt sie Arbeiten mit Stimme, Cello, Elektronik und analogen Technologien. Darüber hinaus unterrichtet sie Gesang sowie Stimme und Bewegung.
Johannes Heidelk
Johannes Heidelk beendete 2026 erfolgreich sein Studium der Rhythmik. Seine künstlerische Praxis verbindet die Klarinette mit elektronischer Livemusik – ein Spektrum, das er unter dem Synonym Hanni Elk in Clubs sowie auf Ambient-Veranstaltungen präsentiert. Im Laufe des Studiums vertiefte er sein Engagement in interdisziplinären Theaterproduktionen als Komponist, Musiker und Darsteller. Angeregt durch seine Erfahrung als Klarinettenlehrer thematisierte er in seiner Bachelorarbeit Alexander Truslit und Émile Jaques-Dalcroze als Pioniere der bewegungsbezogenen Instrumentaldidaktik. Zudem gründete er während des Studiums mit Sandra Kiesel das elektroakustische Duo IANU, das unter anderem im Rahmen des Festivals 48h Neukölln Orgelimprovisation mit Livetechno verband.
Karolina Runge
Karolina Runge absolvierte 2026 den Bachelor of Arts Rhythmik mit dem instrumentalen Hauptfach Flöte. Seit 2022 arbeitet sie im Fach Rhythmik an der Musikschule Leo-Kestenberg in Berlin und sammelt dort umfangreiche Berufserfahrung. Mit ihrer Bachelorarbeit über das Konzept liebevoller pädagogischer Führung nach Stotz und Weber untersucht sie konfliktbelastete Situationen aus dem eigenen Unterricht bezogen auf Ursachen und entwickelt Lösungsansätze. Mit Interessenschwerpunkt auf die menschliche Körperlichkeit absolvierte sie 2025 die Eutonieausbildung an der Eutonieakademie Bremen und knüpft daran die Eutonie-Therapie.Ausbildung.
Vanessa Budai
Vanessa Budai schloss 2025 ihr BA-Studium Rhythmik/Musik und Bewegung mit dem Schwerpunkt Jazz-Violine ab. Als Violonistin und Tänzerin arbeitet sie an der Schnittstelle von Performance, Komposition, Improvisation und Choreografie. Seit 2024 ist sie Mitbegründerin des interdisziplinbären Kollektivs Laz Brujaz, das weiblich gelesene Künstlerinnen aus Jazz, Latin-Musik und Tanz miteinander verbindet und gemeinsame künstlerische Formate entwickelt. Neben ihrer künstlerischen Arbeit widmet sie sich seit 2019 der musikpädagogischen Vermittlung im Fach Violine. Seit 2025 ist sie Teil des Teams der Musikschule Streicherklassenpunkt Berlin und leitet Gruppenunterricht für Streicher.
Johanna Faller
Johanna Faller schloss 2025 ihr Rhythmik-Studium mit dem Hauptfach Jazz/Pop-Gesang ab. Zuvor hatte sie bereits Operngesang und Gesangspädagogik in Darmstadt studiert. Künstlerisch erforscht sie die Beziehung von Nervensystem und Stimme als Grundlage von Solo- und Gruppenperformances. Sie entwickelte das Stück “tightrope walk” für Stimme und Schlagzeug, bei dem sie durch permanentes Wiederholen jedes spontan entstehenden Stimmklangs einen hochenergetischen Prozess durchläuft, der sich im Zusammenklang mit dem Schlagzeug polyrhythmisch entfaltet.
Nachdem sie zwei Kinder im Studium bekommen hat, lebt und unterrichtet sie aktuell in Freiburg im Breisgau und ist in Ausbildung zum Clown.
Xueqing Yu
Xueqing Yu schloss 2023 ihr Studium in Rhythmik/Musik und Bewegung (B.A.) mit Schwerpunkt Klavier ab. In ihrer Bachelorarbeit untersuchte sie die Wechselwirkung zwischen Freiheit und Regeln als Gestaltungsmittel in der strukturierten Tanz-Improvisation und verwendete dabei Sasha Waltz' "In C" als Beispiel.
Ihre künstlerische Praxis und Forschung konzentrieren sich auf die Machtverhältnisse und dynamischen Beziehungen zwischen individueller Freiheit und kollektiver Zustimmung/Energie, sowie die formgebenden Bedingungen und das unendliche, unbekannte Potenzial, das daraus entstehen kann. Seit 2024 initiierte sie das künstlerische Forschungsprojekt "Ongoing Repetition" in Zusammenarbeit mit Künstler:innen und Praktizierenden aus den Bereichen Tanz, Musik, Film und Bühnenbild auf Augenhöhe.
Aktuell unterrichtet sie als Honorarkraft Klavier an der Musikschule Fanny Hensel und leitet Tanz-/Körperorientierte Workshops sowie musikpädagogische Aktivitäten in verschiedenen Gemeinschaften.
Merle Falk
Merle Falk schloss 2023 das Studium Bachelor of Arts (B.A.) in Rhythmik/Musik und Bewegung mit der Vertiefung Jazz/Pop Gesang ab. Merle befasste sich in seinerihrer* Bachelorarbeit mit dem Thema „Stimme und Gender- Ziele und Perspektiven für einen gendersensiblen Gesangsunterricht“.
Merle belebt das postdisziplinäre Feld von Musik und Bewegung im Bereich Tanz, Musik/Gesang, Performance, Choreografie und Pädagogik.
In Zusammenarbeit mit anderen Künstler_innen aus ganz verschiedenen Bereichen entwickelt Merle regelmäßig Kreationen im transdisziplinären Bereich von Musik/Klang, Sprache, Tanz und Video. Dabei setzt ersie sich intensiv mit kulturellen, soziologischen und politischen Themen auseinander.
Merle absolvierte ein Auslandsjahr und studierte für zwei Semester an der Akademie für Tanz und Musik in Jerusalem.
Seit 2021 arbeitet Merle als DozentIn für „Stimme und Sprache“ an der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg/Bremen, 2022 war dies die erste Hochschule in Deutschland, die Menschen mit Lernschwierigkeiten ein reguläres Studium ermöglichte; Merle unterrichtet den ersten Jahrgang mit Art+ Studierenden. Momentan bereitet sich Merle auf ein weiterführendes Studium in Jazzgesang vor.
sieer: Ein genderneutrales Personalpronomen, statt sie|er
Website: https://merle-thordis.com/
Daiyan Fidel Kindelán Carcasés
Daiyan Fidel Kindelán Carcasés schloss 2022 das Studium Bachelor of Arts (B.A.) in Rhythmik mit der Vertiefung Gesang ab. In seiner Bachelorarbeit beleuchtete er den Einsatz von Rhythmik als Methode im Rahmen der Musiktherapie bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung. Schon während des Studiums, aber auch darüber hinaus, arbeitete er als freischaffender Musikpädagoge für Rhythmik und Gesang an verschiedenen Musikschulen in Berlin. Gegenwärtig komplettiert er sein Profil im Studium der Psychologie an der Universität Bern.
Vincent Brock
Vincent Brock schloss 2022 sein Rhythmik-Studium ab. Er arbeitet seitdem u.a. als freischaffender Workshopleiter für Musik und Bewegung. Sein Schwerpunkt liegt in dem in seiner Bachelorarbeit behandelten Themenfeld zwischen Bewegungsqualitäten (nach Laban) und Bewusstseinszuständen mit dem Ziel das Flow-Erlebnis zu vermitteln. Währenddessen arbeitet er als (reisender Straßen-)Musiker und spezialisiert sich mit eigenen Kompositionen und Arrangements in Mittelaltermusik, Barockmusik, elektronischer Tanzmusik, Singer-Songwriter, freier Improvisation und Jazz mit Blockflöte, Klavier, Ukulele, Percussion und Gesang. Instagram: @vinko.palisona
Myriam Brigmann
Myriam Brigmann schloss 2023 das Rhythmik-Studium bei Prof. Dorothea Weise ab. Seit 2019 arbeitet sie freischaffend als Lehrerin für Klavier und Gesang und unterrichtet Rhythmik/Musik und Bewegung in sozialen und künstlerisch-pädagogischen Einrichtungen sowie in selbst organisierten Workshops in Berlin. Sie setzt sich weiterhin intensiv mit dem Erlernen und Vertiefen verschiedener Tanzstile und Bewegungstechniken auseinander, u.a. durch das Absolvieren des Bildungsjahres Tanz 2022/23 bei Seneca Intensiv in Berlin.
Sie beschäftigt sich theoretisch und praktisch mit der Frage, wie die kreative Arbeit mit dem Körper in Musik und Bewegung dazu beitragen kann, Kommunikations- und Gestaltungsprozesse auch außerhalb von künstlerisch-pädagogischen Kontexten zu vereinfachen und zu bereichern. In ihrer Abschlussarbeit hat sie untersucht, inwiefern die praktische Auseinandersetzung mit Komik im und am Körper im Rhythmikunterricht dazu beitragen kann, Offenheit für Andersartigkeit und Fremdheit in der Gesellschaft zu fördern.
Absolvent*innen seit 1995
David Lima
Maria Hector
Linda Schewe
Re-Work Studien zu Anne Teresa De Keersmaekers Ausstellung Work/Travail/Arbeid.
Anna Petzer
Eva Schorndanner
Lydia Kaisser
Lisa Baeyens
Thema der Diplomarbeit: „Synästhetische Prozesse in der Vermittlung von Experimenteller Musik“ (Teil 1 & Teil 2)
Judith Hille
Maria-Dorothea Kölle
Felicitas Conrad
Thema der Diplomarbeit: „Mit Brecht spielen“. Brechts Theorie des episch-dialektischen Theaters als Fundgrube für den Instrumentalmusiker.
Elisabeth Ruhe
Wicki Bernhardt'
Thema der Diplomarbeit: „Biografie & Performance. Künstlerische Strategien und persönliche Erfahrung im Umgang mit der Lebenswelt der DDR vor und nach '89”
Elisabeth Riesel
Thema der Diplomarbeit: Die Vision eines Musikkindergartens
Marei Lutzer
Jenny Ribbat
Thema der Diplomarbeit: Von der Raumgestaltung zum Handlungsfeld. Ein Choreographie-Projekt für Laien.
Hans Block
Marlène Bunge
Thema der Diplomarbeit: „Meg Stuart: all together now” – Partizipatorische Performance im Zeitgenössischen Tanz
Kontakt: marlenebunge@yahoo.de, http://dance-germany.org/index.php?id=44186&pos=0400
Kerstin Wehmeyer
Thema der Diplomarbeit: Rhythmik als Unterrichtsfach in der Schule
Nicola Knappe
Thema der Diplomarbeit: Synchronisation – Ein grundlegendes Element des Rhythmikunterrichts
Kontakt: https://www.erzaehlklang.de
Lotte Greschick
Hanne Pilgrim
Kontakt: http://hannepilgrim.net
Frauke Losert
Kontakt: www.rhythmik-und-klavier.de
Anna Maria Bauer
Kontakt: bauer.a-m@arcor.de
Simone Schutte
Kontakt: simoneschutte@kabelmail.de
Claudia Aden
Thema der Diplomarbeit: „Körpersprache und nonverbale Kommunikation und ihr Bezug zur Rhythmik”
Kontakt: claudia.aden@googlemail.com
Katharina Daur
Thema der Diplomarbeit: „Rhythmik mit Blinden”
Anke Zapf
Thema der Diplomarbeit: Die Eshkol-Wachman-Bewegungsnotation als Denkinstrument in der Tanzimprovisation
Lynn Raav
In ihrer Abschlussarbeit befasste sie sich mit raumbasierter Klangkunst in Verbindung mit Prozessen des Embodiment und deren Nutzung als tänzerisches Werkzeug.
Marthe Howitz
Ihre Abschlussarbeit schrieb sie über Das Triadische Ballett und dessen zeitgeschichtliche Einordnung und Beleuchtung bedeutendster Einflüsse, im Speziellen der Rhythmik.