Failing Forward - 2024
Failing Forward - 5. Semester
What’s wrong? …what’s right? This project is the antithesis of the relentless pursuit of perfectionism. Instead of avoiding mistakes, it consciously allows the inclusion and experimental provocation of rule- breaking, risks, mistakes, missteps, and failures in the development process. These supposed shortcomings are observed, reflected upon, and analyzed to recognize and exploit their potential for promoting innovation. The project welcomes the imperfect, the unconventional, the flawed, the ugly, the uncomfortable, the unexpected and the surprising and celebrates their inherent value.
The project kicks off with experimental studies inspired by historical examples of haute couture known for their dedication to excellence and meticulous craftsmanship, providing a contrast to the thematic focus. Building on these inspirations, it is about challenging perceived notions of perfection and turning things upside down and inside out to discover the potential for creative iteration, and – basically – to overcome your inner monsters in the process. Based on these influences, the project stands on three interconnected pillars: Experimentation, craftsmanship, and materiality.
Achim Kwong
When I think about 'mistakes', I've felt discomfort when revealing too much of my personal self or too many things to others, and it has felt like a mistake to me.
So, I often felt something was wrong when my personal parts were directly revealed to someone.
Not only that, but also in my personality and aesthetic taste, I prefer indirect things over direct ones, and they come to me as beauty.
Inspired by these things, I did this project and focused on expressing the elements of mistakes intentionally.
Ina Bak
Mein Projekt „Break the Mold“ untersucht experimentell Kontraste in Materialien, indem hartes Material in fließende Formen gebracht und umgekehrt dargestellt wird. Inspiriert von Lavagestein mit seinen natürlichen Falten, führte ich zahlreiche Materialproben durch, um ein Rüschenkleid aus Seidensatin und Weichporzellan, eine Tischdecke aus Weichporzellan und eine Vase aus Seidensatin zu erschaffen. Das Ziel war, die optischen Unterschiede zwischen den Materialien zu verwischen und eine Täuschung zu erzeugen, bei der Seidensatin und Weichporzellan ununterscheidbar sind. Obwohl die Umsetzung nicht gelang, brachte das Projekt wertvolle Erfahrungen, die ich mit einer Skulptur aus meinem Nesselkleid als Symbol des Scheiterns abschloss.
Justin Griffith
In „BIG BOY" erkunde ich die Beziehung zwischen Mode, Körper und Objekten, indem ich bewusst den menschlichen Körper aus meiner Arbeit herauslöse. Das Projekt stellt grundlegende Fragen zur Natur der Mode: Was bleibt von Kleidungsstücken, wenn sie nicht am menschlichen Körper getragen werden? Ist der Mensch notwendig, um etwas als Kleidung zu erkennen? Wo fängt Bekleidung an und wo hört sie auf?
Durch die Kombination, Verfremdung und Verzerrung von Körper und Objekt will ich die Funktion und Bedeutung von Mode kritisch hinterfragen. Was passiert, wenn der Träger nicht menschlich ist? Wie verändert sich das Textil ohne menschliche Form?
Elea Jenner
“Everything for you, my love” - As an artist, your passion is your profession. All of your professional achievements and failures are connected to your own identity. As you strive to perfect your art continuously, personal needs are often left behind. The art has taken over all aspects of the life, being the primary source of ones (felt) value. With time passing, one can feel themselves being increasingly consumed by the craft, as if one were turning into it.
Maren Eisemann
Based on own disregarded ideas and unsuccessful samples. Finding potential in the process of creating and keeping the garments in that moment. Fully fashioned knit, completed with hand stitching.
Yeram Kim
I explored the concept of mistakes in the creative process, drawing inspiration from Chopin's Etudes, Op. 25 No. 5 and Maria Lassnig's body-awareness paintings. Mistakes, often seen as flaws, can be intentionally incorporated into design to create unique patterns and textures. Inspired by the dissonance in Chopin's music and Lassnig's use of color and form, I experimented with smocking techniques on a shirt, altering traditional seamlines and emphasizing imperfections like wrinkles. This approach allowed me to create a design that embraces discomfort, tension, and unconventional beauty.
Marina Kolushova
Repeating same mistakes in a slightly different manner. Focus on developing Multilayered / double faced /waxed/ crinkled / sealed textiles. Input garments: raincoat, trench coat & old knits.
Melanie Schill
Lost in perfection - Das Projekt thematisiert „Failing“ durch die Darstellung innerer Konflikte, die aus dem Spannungsfeld zwischen Vernunft und Trieb entstehen. Im Fokus steht der moderne Druck zur Selbstoptimierung, der in einer wettbewerbsorientierten Gesellschaft allgegenwärtig ist. Das Streben nach Perfektion führt häufig zu Widersprüchen und Überforderung, die schließlich im Scheitern münden. Die Kollektion visualisiert diese inneren Konflikte durch bewusst unpraktische und einschränkende Designs. Ein Blazer, dessen Ärmel im Rücken zu einer Schleppe verbunden sind, oder ein langer Rock, der das Gehen erschwert, symbolisieren die Diskrepanz zwischen dem Drang nach Optimierung und rationalem Denken. Diese Entwürfe verdeutlichen, wie der Druck zur Selbstoptimierung unproduktive und schädliche Konsequenzen nach sich ziehen kann und reflektieren die komplexen Herausforderungen dieses gesellschaftlichen Phänomens.
Maleka Wiedemann
Die 'Königin der Farben' ist ein Experiment. Acrylfarbe wird auf eine bestimmte Art und Weise getrocknet, um ein Material zu generieren, welches sich nähen lässt. Das Material wird wie eine Skulptur behandelt und macht es möglich, Kleider direkt an der Puppe zu formen. Im Prozess der Materialgewinnung gibt es unterschiedliche Stufen. So ist ein Kleid aus dem Trockenprozess der Farbe auf Folie entstanden und das Kleid komplett aus Farbe sieht bei jedem Tragen etwas anders aus und ist somit wirklich eine tragbare Skulptur.
Das Projekt funktioniert an der Stelle von Bildender Kunst und Mode.
Dominik Bittmann
FAILING TO DRESS - Im Rahmen des projektes failing forward habe ich mich mit dem Thema failing to dress auseinander gesetzt und wie man Sich in einem seriösen Raum wie beispielsweise eines Büros zu kleiden hat.
Meine Recherche begann damit mich mit mich verschiedensten kleidungsfauxpas auseinander zu setzen und diese visuell durch drapage aber auch schnitteichnisch darzustellen. In meinen Print blieb ich bei klassischen Pünktchen Muster die Inspiration daher holte ich mir Vorallem aus den konservativ konoltierten Royals. Welche sich modisch auch eher klassisch positionieren. Die Inspiration der Unterwäsche bekam ich recht schnell durch diverse Kleidungs Knigge Bücher welche Dinge wie einen sichtbaren bh Träger oder einen durch einen aufspringenden Reißverschluss sichtbaren panty zu tiefst verurteilten. Zudem wollte ich bei dem Materialien relativ nah an einer Mischung aus klassischen Stoffen und Unterwäsche Stoffen wie mesh bleiben und diese durch Layering kombinieren. Beim layering wollte ich besonders mit dem zu weiten und zu engen im Kontrast spielen beides sind passformen welche in der Knigge als ungewünscht gelten
Arkadiusz Swieton
Im Rahmen dieses Projekts habe ich mich mit den Malereien des Künstlers Stephen Whatcott auseinandergesetzt. Seinen Arbeitsprozess beeinflusst Improvisation, Emotion, Instinkt, Ungewissheit und Offenheit. Jedes Werk wurde begonnen ohne zu wissen, was das Resultat sein wird. Ich habe Whatcott’s Arbeit in Textile Werke übersetzt, und habe mich bezüglich der Materialauswahl mit Dressocodes in Galerien auseinandergesetzt.
Camilla Hagenauer
Ausgehend vom Konzept der "Desire Paths" habe ich einen bestehenden Schnitt intuitiv neu zusammengesetzt und direkt auf der Schneiderpuppe drapiert, um einzigartige Silhouetten zu schaffen. Für Material- und Print-Inspirationen habe ich verschiedene Flohmärkte durchstöbert und die dort gefundenen Schätze in mein Design integriert. Diese Herangehensweise verleiht dem Design eine individuelle und unvorhersehbare Ästhetik.
@camilla.afra
Kieun Hong
My thema is broken daily life, when I start my project I was thinking about when I feel failed or wrong. For me, I felt my lifestyle is wrong when I was doing nothing, staying at home with depression, or living irregular life.