Not to Be(e)? Interdisziplinäres Projektwochenende auf dem Gutshof Sauen

Not to Be(e)?
Interdisziplinäres Projektwochenende auf dem Gutshof Sauen

Dozentinnen: Jessica Haß | Silvia Mazzini
Leitung: Prof. Dr. Sylvia Wächter | Flóra Tálasi

Wochenendworskshop, Deutsch/English, 1 SWS, 1 LP
Freitag, 10.5.2019, ca. 14 Uhr (Abfahrt in Berlin) bis Sonntag, 12.5.2019, ca. 15 Uhr (Ankunft in Berlin) mit zwei Übernachtungen in Sauen

Studierende aus unterschiedlichen Studiengängen der UdK, mit den verschiedensten kulturellen Hintergründen, fahren zusammen in die Gemeinde Sauen. Dort bilden sie für drei Tage eine kleine Künstlergemeinschaft und arbeiten miteinander. In dem Workshop-Wochenende wollen wir uns wissenschaftlich und künstlerisch mit der Frage auseinandersetzen: Not to Be(e)? Wie komplex und zusammenhängend unsere Welt ist, wollen wir am Beispiel der Bienen diskutieren, erfahren und darstellen. Gerät unsere Welt fundamental ins Wanken, wenn ein kleiner Teil krank ist oder stirbt? Von wem die Aussage stammt, dass es ohne Bienen bald keine Menschen mehr geben wird, ist umstritten und letztlich unerheblich. Die Bedeutung der Bienen für das Gedeihen und die Fortpflanzung von Pflanzen und Tieren ist erwiesen. Für das Bienensterben in den letzten Jahren, das zunächst als „Mysterium“ bezeichnet wurde, werden diverse Gifte und andere Ursachen ausgemacht. Außerhalb von Berlin, zwischen Wald und Feldern, kommen wir einig en Antworten auf die Frage „Not to Be(e)?“ möglicherweise näher.
Nach dem Gespräch mit einem Imker aus der Region experimentieren wir spielerisch mit dem Bienenthema. Das Summen und Brummen im Bienenstock, der Tanz der Bienen, die Dramatik ihres Sterbens: Dies alles lässt sich musikalisch und tänzerisch ebenso erkunden wie unter politischen und kulturwissenschaftlichen Gesichtspunkten diskutieren. Unsere interdisziplinäre und interkulturelle Gruppenzusammensetzung bildet den Nährboden für eine ganz besonders fruchtbare Zusammenarbeit. Die Gemeinschaft in der Gruppe und der Spaß an der inhaltlichen Arbeit stehen dabei im Vordergrund.

Vorbesprechung für Teilnehmer*innen und Interessierte:
Mittwoch, 17.4.2018, 18-20 Uhr in der Hardenbergstr. 33, Raum 102 im Rahmen der Semester-Auftaktveranstaltung des Interkulturellen Mentoring.

Voraussetzung für die Teilnahme: Verbindliche Anmeldung und Bezahlung des studentischen Eigenanteils für die Reisekosten
und die Verpflegung in Höhe von 30 Euro bis zum 25.4.2019 in bar im Koordinationsbüro des Studium Generale.

Schwerpunkte:
Ausrichtung der Veranstaltung: interkulturell, kritisch
Kompetenz/Aktivität der Teilnehmenden: artikulieren, transformieren