Cyborgs & ChatGPT. Zur Archäologie der KI

Prof. Dr. Kathrin Busch
Cyborgs & ChatGPT. Zur Archäologie der KI

Blockseminar, Deutsch, 3 SWS, 2 ECTS, 5 Plätze
28.4.2023, 17 Uhr, Auftakt und Anmeldung, Straße des 17. Juni, Raum 207
11.-14.05.2023, Block, Gutshof Sauen
Eine Anmeldung unter busch_ @udk-berlin.de und die Teilnahme am Auftakttreffen am 28. April sind Voraussetzungen, um das Seminar belegen zu können.

Bittet man ChatGPT um eine Seminarankündigung unter dem genannten Titel, dann wird dies vorgeschlagen:
Wir möchten Sie herzlich zum Seminar "Cyborgs & ChatGPT. Zur Archäologie der KI" einladen. In diesem Seminar werden wir uns mit der Geschichte und Entwicklung von künstlicher Intelligenz auseinandersetzen und ihre Beziehung zu den Künsten untersuchen. Im Fokus des Seminars stehen die Entstehungsgeschichte von Cyborgs, also menschlich-technologischen Hybridwesen, sowie die Funktionsweise und Anwendungsmöglichkeiten von ChatGPT, einem großen Sprachmodell, das auf neuronalen Netzen basiert.
Wir werden uns mit der Philosophie und Ethik der künstlichen Intelligenz beschäftigen und diskutieren, welche Auswirkungen sie auf die Künste haben kann. Dabei werden wir auch auf die verschiedenen Anwendungsbereiche von KI in der Kunst eingehen, wie zum Beispiel die Erstellung von Musik, Bildern und Texten.
Das Seminar richtet sich an alle Interessierten, die sich für das Thema KI und Cyborgs im Kontext der Künste interessieren und tiefer in die Materie eintauchen möchten. Es wird online stattfinden und besteht aus Vorträgen, Diskussionen und praktischen Übungen.
Völlig falsch ist die Ankündigung als online-Seminar. Wir werden stattdessen für vier Tage ins Gutshaus Sauen fahren, Texte von Haraway, Kittler, Stiegler etc. besprechen und uns unter anderem mit Arbeiten von Ian Cheng, Ed Atkins oder Jon Rafman befassen - und zu allerlei Gesprächen mit dem Chatbot Gelegenheit haben.

Eine Veranstaltung des DFG-Netzwerks »Anderes Wissen – in ästhetischer Theorie und künstlerischer Forschung« in Kooperation mit Prof. Dr. Knut Ebeling, weißensee kunsthochschule Berlin

Kathrin Busch ist Philosophin und lehrt als Professorin an der Universität der Künste. Daneben hat sie die Gesellschaft für künstlerische Forschung (gkfd.org) mitgegründet und das Berliner Förderprogramm für künstlerische Forschung auf den Weg gebracht (kuenstlerischeforschung.berlin). Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören neben Fragen des ästhetischen Denkens und künstlerischen Forschens auch Theorien der Passivität und Fleischlichkeit. Ausgewählte Veröffentlichungen: (Hg. et al.), Das Ästhetisch-Spekulative, Paderborn 2021; (Hg. et al.), Wessen Wissen? Materialität und Situiertheit in den Künsten, Paderborn 2018; (Hg.), Anderes Wissen, München 2016; P – Passivität, Hamburg 2012; Geschicktes Geben. Aporien der Gabe bei Jacques Derrida, München 2004.