Das UdK-Plenum

Das UdK-Plenum

Jan Stassen und Marie Grau vom Museum für Werte zusammen mit Prof. Dr. Michael Häfner.
Initiiert durch Dr. Michaela Conen und Insa Ruckdeschel aus der Stabsstelle Strategisches Marketing der UdK Berlin.

Workshop, Deutsch/English, 1 SWS, 1 ECTS, ca. 40-60 Plätze

Workshop-Termine:
29. April 2024 von 10 - 14:30 Uhr (14:30-17 Uhr: Arbeit an Aufgabe) oder
6. Mai 2024 von 10 - 14:30 Uhr (14:30-17 Uhr: Arbeit an Aufgabe)
Ausstellung:
27. Juni 2024 im Foyer des Konzertsaals von 13 - 20 Uhr, Hardenbergstraße/Ecke Fasanenstraße

Anmeldung für den zweiten Workshop-Termin bis spätestens 5.5.2024 an alchemie_ @udk-berlin.de
Sofern genug Plätze frei sind, werden wir Ihren Terminwunsch erfüllen. Geben Sie aber bitte auch gerne an, wenn Sie an beiden Terminen teilnehmen könnten. Die Teilnahme am Ausstellungstag ist verpflichtend.

Was hält die UdK Berlin im Innersten zusammen? Um sich diese Frage anzunehmen, lädt das UdK-Plenum zu einem offenen Gespräch über Werte, Perspektiven und Bedürfnisse ein. Studierende, Mitarbeitende und Lehrende können sich hier außerhalb ihrer gewohnten Kontexte begegnen und die Kultur der UdK Berlin im Kollektiv erkunden. In Zusammenarbeit mit dem Museum für Werte werden wir uns in verschiedenen Formaten mit unseren Werten, unserer Identität im Kontext der anderen sowie unserer Wahrnehmung der UdK-eigenen Kultur beschäftigen.

Das UdK-Plenum ist ein ergebnisoffenes Experiment, welches von allen Teilnehmenden mitgestaltet wird und das Ziel verfolgt, unterschiedliche Perspektiven aus der, und auf die, Universität sichtbar und besprechbar werden zu lassen.

Diese Perspektiven, die im Workshop erarbeitet werden, fließen dann im Weiteren in das Projekt “Alchemie der UdK Berlin” ein, welches sich in Form von Experimenten, Erforschungen und fakultätsübergreifendem Austausch dem Selbstverständnis und den Werten der UdK Berlin sowie ihrer Bedeutung für das Zusammensein widmet.

Die Beobachtungen und Erzeugnisse, die im Laufe des gesamten Prozesses entstehen, werden in einer Ausstellung am 27.06.2024 zum Weiterdenken präsentiert und zur Diskussion gestellt und dienen als Inspiration zur Weiterentwicklung der UdK Berlin Visualität. Begleitet wird der Prozess vom Team der Stabsstelle Strategisches Marketing. Fragen dazu können gerne an das Team gestellt werden unter: alchemie@udk-berlin.de

Hinweis: Mitarbeitende und Lehrende sind ebenfalls zu den Workshops eingeladen (von jeweils 10 – 14:30 Uhr). So entsteht eine strukturübergreifende, interdisziplinäre Reflexion der Facetten der UdK Berlin.

Leistungsanforderungen: aktive und vollständige Teilnahme an einem der angebotenen Workshops und Abgabe der anschließenden Aufgabe sowie Mitarbeit an der Ausstellung

 

Marie Grau studierte im Bachelor Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der UdK Berlin. Im Rahmen ihres Abschlussprojekts beschäftigte sie sich mit den Themen Sterben, Tod und Trauer und rief gemeinsam mit drei Kommiliton*innen die Ausstellung „Lieber Tod,“ ins Leben, die diese Themen besprechbar werden ließ. In ihrer Bachelorarbeit widmete sie sich der Rolle von Erinnerung in der Trauer und plant aktuell weitere Projekte in diesem Themenfeld. In ihrer Arbeit beim Museum für Werte interessiert Marie sich besonders dafür, über persönliche Geschichten in Themen einzutauchen und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Jan Stassen arbeitet, experimentiert und schreibt seit 10 Jahren an der Schnittstelle von Gesellschaft und sozialer Innovation. Seine erste Initiative hat Handwerk und Jugendkultur verbunden, er war Teil eines Empowerment-Projektes in Malaysia und Indonesien und führte die Geschäfte des cocreation.loft in Berlin, das mit Persönlichkeitsentwicklung und New Work experimentiert. Sein forscherisches Interesse liegt momentan vor allem in den Themenfeldern der Embodied Cognition und kollektiver Wertesysteme. Jan ist der Co-Founder vom Museum für Werte und begeistert sich besonders für soziale, kulturelle und digitale Technologien, die zwischenmenschliches Begegnen fördern.

Das Museum für Werte (MfW): Als gemeinnützige Organisation kombiniert das Museum für Werte künstlerische, kulturelle und soziale Kompetenzen, um Botschaften und Ideen in inspirierende und  einprägsame Formate zu übersetzen. So entwickelt es Ausstellungen, Workshops und Konzepte für gesellschaftliche und soziokulturelle Themen, die originell und niedrigschwellig zur kritischen Auseinandersetzung mit den großen Fragen unserer Zeit einladen. Seit 2017 kooperiert das Team des MfW mit etablierten Museen, Bildungseinrichtungen, öffentlichen Institutionen und engagierten Unternehmen.

Michael Häfner studierte in Deutschland, Finnland und in den USA Psychologie, Soziologie und Philosophie. 2002 promovierte er als Sozialpsychologe an der Universität Würzburg, wo er anschließend zwei Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschung und Lehre tätig war. Ein 2004 eingeworbenes Post-Doc Stipendium der DFG führte ihn dann für zwei Jahre an die Universität Groningen in den Niederlanden. Von dort aus folgte er 2006 einem Ruf auf ein Assistant Professorship für Sozialpsychologie an die Universität Utrecht in den Niederlanden. Seit 2014 ist Michael Häfner Professor für Kommunikationspsychologie / Psychologie im Studiengang Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin.