Tracing Lesbian Spaces
Karla Yumari Royal & Nelly Schubert & Carlota Zoë Carim Maurer
Tracing Lesbian Spaces
Studentische Initiative, Deutsch/Englisch, 2 SWS, 2 ECTS, 12 Plätze
Erster Termin: Freitag, 24.04.2026, 10:30 Uhr, Hardenbergstrasse 33, R401
Regelmäßig Freitags, 10:30-12 Uhr, zzgl. Donnerstags ab 17 Uhr (Fr 24.4., Do 30.4., Fr 8.5., Fr 15.5., Fr 22.5., Do 28.5., Fr 5.6., Fr 12.6., Do 18.6., Fr 26.06., Do 2.7.2026)
Anmeldung: Schreibt uns bitte bis zum 20.4. eine Email mit einem kurzen Absatz zu eurem Interesse am Seminar: c.carim-maurer@udk-berlin.de
In diesem Seminar wollen wir Praktiken queer-lesbischer Raumproduktion aus Perspektiven unterschiedlicher Generationen untersuchen. Wir möchten zum Austausch anregen und dabei zugleich Zugänge sowie Tools der Archivierung kennenlernen. Dafür begeben wir uns an Orte, die schon lange existieren, akut bedroht sind, und sprechen mit Initiativen, die neue Räume erschaffen. Zwischen diesen Exkursionen reflektieren wir unsere Eindrücke sowie unsere eigenen alltäglichen Praktiken. Diese Auseinandersetzung findet in Form regelmäßiger, Stammtischen statt, bei denen wir Beobachtungen teilen, diskutieren und gemeinsam weiterdenken. Den physischen Raum setzen wir dabei als Bezugspunkt für unsere Recherche. Durch den intergenerationalen Austausch, den Besuch verschiedener Archive und Orte versuchen wir, vergessenes Wissen bzw. Wissen mit begrenztem Zugang zu reaktivieren und auf verschiedene Weise nutzbar zu machen.
Wir werden die Möglichkeit haben, in einem Archivierungs-Workshop Einblicke in die queere Archivarbeit zu bekommen und mit Hilfe eines Serigrafie Workshops unsere Ergebnisse festhalten.
Leistungsanforderungen: Regelmäßige Teilnahme sowie die Gestaltung einer Visualisierung und schriftlichen Reflexion
Karla Yumari Royal, Nelly Schubert und Carlota Zoë Carim Maurer sind drei Student*innen, zwei von ihnen studieren Architektur im Master an der UdK, eine Person studiert Soziologie an der TU. Verbunden durch das gemeinsames Interesse an queeren Räumen führen sie ihre unterschiedlichen disziplinären Perspektiven zusammen und arbeiten kollaborativ an verschiedenen Projekten. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Auseinandersetzung mit queerer Raumproduktion.