Feminismen

Dr. Anne Kurr
Feminismen

Blockseminar, Deutsch/English, 2 SWS, 2 ECTS
Freitags und Samstags, 10-17 Uhr: 10./11.5. und 7./8.6.2024, HybridLab

Anmeldung auf Moodle beginnt am 15.04.2024:
https://moodle.udk-berlin.de/moodle/course/view.php?id=2237
Moodle Enrollment Key / Einschreibeschlüssel: intersektional

INFOSESSION: Mittwoch, 24.4.2024, 18 Uhr:https://udk-berlin.webex.com/udk-berlin/j.php?MTID=m5d5e1c545e652906bc528d86e182f378
Kennwort: 2734 955 3762, Passwort: 4EGqFdrpu79

Im ersten Teil des Seminars lesen wir aktuelle feministische Theorien und diskutieren und reflektieren sie im Kontext der eigenen künstlerischen Praxis. Schwerpunkte liegen hierbei auf aktuelle intersektionalen Ansätzen, Diskursen zur Care-Arbeit und künstlerischem Aktivismus. Zudem soll das Phänomen des Anti-Feminismus diskutiert werden.

In einem zweiten Teil wollen wir uns mit künstlerischen Praktiken und kuratorischen Projekten, die das Thema Feminismus behandeln, auseinandersetzen. Ich plane studio visits und Ausstellungsbesuche und eine intensivere Zusammenarbeit mit einem Ausstellungsprojekt zu Feminismus und Kunst im Kunstraum Neurotitan im Mai/Juni 2024. Im Rahmen der Ausstellung könnten die Studierenden einen Beitrag erarbeiten und diesen ausstellen und oder ein Programm gestalten. Dies soll zuvor im Kurs gemeinsam diskutiert/erarbeitet werden, welcher Beitrag sinnvoll und realistisch erscheint.
Ziel des Seminars ist eine intensivere Verzahnung von politischen Theorien/Diskursen und künstlerischem Schaffen der Studierenden.

Leistungsanforderungen für den unbenoteten Studium-Generale-Schein: regelmäßige aktive Teilnahme, Lektüre und ein Projekt.

Anne Kurr ist Koordinatorin der Hybrid Plattform, einem inter- und transdisziplinären Kooperationsprojekt der UdK und TU Berlin. Des Weiteren arbeitet sie als unabhängige Kuratorin, Koordinatorin und Kunstvermittlerin an der Schnittstelle zwischen Geschichte, Kulturwissenschaften und Kunst, unter anderem für das Goethe-Institut, die staatlichen Museen zu Berlin sowie für NGOs und Offspaces. In dieser Rolle hat sie zahlreiche öffentliche Veranstaltungen und Projekte konzipiert, organisiert und betreut, die sich mit Themen wie Feminismus und Care-Diskurse, Rassismus und Antisemitismus, künstlerischem Aktivismus, Dekolonialisierung, Recht auf Stadt und urbane Interventionen sowie Wissenstransfer zwischen Wissenschaften und künstlerischer Praxis befasst haben.