"Wer nicht denken will, fliegt raus!" Denken jenseits von Eindeutigkeit, Einfachheit und Beharrung

Prof. Dr. Markus Feufel | Prof. Dr. Sabine Fischer | Prof. Dr. Wolfgang Mühl-Benninghaus | Prof. Dr. Jürgen Schulz
Wer nicht denken will fliegt raus! Denken jenseits von Eindeutigkeit, Einfachheit und Beharrung.

Ringvorlesung von TU + HU + UdK, 2 SWS, 2 ECTS, offen
Montags, 15-16 Uhr, wöchentlich ab 9.11.2020
Um Anmeldung bis spätestens 9.11. unter sekretariat_ @awb.tu-berlin.de  wird gebeten. Sie werden dann über Webex zu den Terminen eingeladen.

Unsere Vorlesungsreihe findet in diesem Wintersemester in „actio per distans“* und nur für Student*innen statt.
Corona wirft uns wieder zurück in die Höhle. Wissenschaftliches und gestalterisches Arbeiten ist derzeit methodisch und inhaltlich überschattet. Wir machen Licht via Videokonferenz und überwinden die Distanz zum Begehrten.
„Ich denke sowieso mit dem Knie“, hatte einst der Namensgeber unserer Vorlesungsreihe Joseph Beuys bemerkt.
Sie sind eingeladen, mit uns über das Denken wissenschaftlich zu arbeiten, d.h. zu lesen, zu denken und zu sprechen bzw. zu schreiben. Der multidimensionale Denkraum unserer Vorlesungsreihe "Wer nicht denken will, fliegt raus" ist uns dabei ein Ansporn.    

Literatur:
Blumenberg, Hans (2007). Theorie der Unbegrifflichkeit. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

Kirn Feser ist Musikwissenschaftler, Soziologe und Philosoph. Schwerpunkte in Forschung und Lehre : elektronische Musik, Neue Musik und Grenzbereiche von Pop/Underground/Avantgarde. Publikationen u.a. zur musikkulturellen Bedeutung von Synthesizern und Sequenzern, Mitherausgeber des Tagungs-Bandes „Techno Studies. Ästhetik und Geschichte elektronischer Tanzmusik" (2016). 2018/19 Lehrbeauftragter an der UdK, der FU Berlin und der Universität

Grei fswald. 2018 Forschungs-Stipendiat der Paul Sacher Stiftung Basel. 2011-17 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der UdK im DFG-Projekt ,,,Ereignis Darmstadt'. Die Internationalen Ferienkurse für Neue Musik 1964-1990 als ästhetischer, theoretischer und politischer Handlungsraum". 2006