Marleen Hoffmann

Quelle: privat

Kontakt

Sprechzeiten: n.V.
E-Mail: marleen-hoffmann_ @web.de

Vita

Marleen Hoffmann, geb. 1981, studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim mit den Fächern Musik, Theater/Literatur/Medien, Psychologie und Kulturpolitik/Kulturmanagement. 2006 schloss sie das Studium mit „Untersuchungen zum Liedrepertoire des deutschen Männerchores (1850–1950)“ (Diplomarbeit in Zusammenarbeit mit dem Sängermuseum Feuchtwangen) ab. Nach Anstellungen als studentische Hilfskraft am Institut für Musik und Musikwissenschaft der Universität Hildesheim und als Chorleiterin in verschiedenen Ensembles war sie von Ende 2007 bis Anfang 2011 als wissenschaftliche Hilfskraft zur Unterstützung der Geschäftsführenden Leitung am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/ Paderborn beschäftigt. 2008 bis 2014 arbeitete sie bei der Ethel-Smyth-Forschungsstelle mit, um im Rahmen ihrer Dissertation ein umfangreiches Quellenverzeichnis zu erstellen und ein Ethel-Smyth-Archiv aufzubauen. Von Oktober 2008 bis Januar 2011 war sie im Vorstand des Dachverbandes der Studierenden der Musikwissenschaft e.V. (DVSM) tätig. 2015 bis 2017 war sie Dramaturgin der Lautten Compagney Berlin.2017 schloss sie ihre Promotion mit einer Arbeit zu Ethel Smyth ab: „Work is the only safe source of happiness. Auktoriale Überlieferungstradition von Werk, Œuvre und Selbstbild bei Ethel Smyth. Von Dezember 2018 bis Juni 2019 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Archiv Frau und Musik Frankfurt/Main im von der Mariann-Steegmann-Foundation geförderten Forschungs- und Vermittlungsprojekt „Chancengleichheit für Komponistinnen*“. Seit Juli 2019 ist sie Redakteurin der Chorzeit – Das Vokalmagazin. Sie ist Mitglied im Internationalen Arbeitskreis Frau und Musik e. V.

Forschungsschwerpunkte

Ethel Smyth
English Musical Renaissance
Musikwissenschaftliche Frauen- und Genderstudien

Publikationen

Veröffentlichungen

Work is the only safe source of happiness.Auktoriale Überlieferungstradition von Werk, Œuvre und Selbstbild bei Ethel Smyth, masch. Diss., Universität Paderborn 2016.

Art. „Kaiserliederbuch“, „Kaiserpreissingen“, „Kestenberg-Reform“, „Lobeda-Bund“, in: Lexikon des Chors, hrsg. von Friedhelm Brusniak und Martin Loeser (im Druck).

Art. „Sir Adrian Boult“; „Ethel Smyth“; „Philharmonisches Kammerorchester Wernigerode“; „Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz“; „Philharmonisches Orchester Bremerhaven“, in: Lexikon des Orchesters, hrsg. von Frank Heidlberger, Gesine Schröder und Christoph Wünsch, Laaber (im Druck).

Art. „Ethel Smyth“, „The Boatswain’s Mate“, in: Casta Diva. Der schwule Opernführer, hrsg. von Rainer Falk und Sven Limbeck, Berlin 2019.

„‚Gute Nacht du mein geliebter Mensch‘ Die Beziehung zwischen der Komponistin Ethel Smyth und der Sängerin Anna Bahr-Mildenburg“, in: Musik undHomosexualität –Homosexualität und Musik, hrsg. von Kadja Grönke und Michael Zywietz (= Jahrbuch Musik und Gender, Bd. 10), Hildesheim 2017, S. 119–133.

„Vorwort zu The Prison“, in: Ethel Smyth, The Prison, Faksimile des Partiturautographs, hrsg. von Musikproduktion Jürgen Höflich (= Study Score 1654), München 2015.

„Musikwissenschaft: Generationen, Netzwerke, Denkstrukturen. Oldenburg, 16. und 17. Januar 2015“ [Konferenzbericht], in: Die Musikforschung, (http://musikforschung.de/index.php/aktuelles/tagungen-kongresse/tagungsberichte /tagungsberichte-2015/1000-oldenburg-16-und-17-januar-2015, 10.4.2015).

„Ein skandalöses Leben? Die Komponistin und Suffragette Ethel Smyth“, in: Österreichische Musikzeitschrift 69/6 (2014), S. 53–58.

„Die englische Komponistin Ethel Smyth (1858–1944) und das Magazin Time and Tide (1920–1979)“, in: Vivavoce 95 (2013), S. 2–4.

„Ethel Smyth (1858–1944) und die BBC – eine zwiespältige Beziehung“, in: Musik 2.0 – Die Rolle der Medien in der musikalischen Rezeption in Geschichte und Gegenwart, Beiträge zum 24. Internationalen Symposium des DVSM e.V., hrsg. von Marleen Hoffmann, Joachim Iffland und Sarah Schauberger (= Beiträge zur Kulturgeschichte der Musik, Bd. 4), München 2012, S. 86–100.

Musik 2.0 – Die Rolle der Medien in der musikalischen Rezeption in Geschichte und Gegenwart, Beiträge zum 24. Internationalen Symposium des DVSM e.V., hrsg. von Marleen Hoffmann, Joachim Iffland und Sarah Schauberger (= Beiträge zur Kulturgeschichte der Musik, Bd. 4), München 2012.

„‚Wie ich Suffragette wurde‘. Künstlerisches und politisches Selbstverständnis der englischen Komponistin Ethel Smyth (1858–1944)“, in: Gender 4/1 (2012), S. 90–107.

„Konstruktivität von Musikgeschichtsschreibung. Zur Formation musikbezogenen Wissens. Göttingen, 3. bis 5. November 2011“ [Konferenzbericht], in: Die Tonkunst 6/1 (Januar 2012), S. 71–74.

„Liszt als Schriftsteller“, in: Perspektiven auf Franz Liszt, hrsg. von Jascha Barckhan (= Kompendium Junge Musikwissenschaft, Bd. 3), Berlin 2011, S. 27–44.

„Auf den Spuren einer unbekannten Komponistin. Fundstücke zu Ethel Smyth“, in: Forum Musikbibliothek 32/4 (2011), S. 345–355.

„Bettina Marquardt (Hrsg.): Ethel Smyth: Streichtrio op. 6 für Violine, Viola und Violoncello, Kassel (Furore) 2009“ [Rezension], in: Die Tonkunst 5/3 (Juli 2011), S. 385–386.

„Ethel Smyths March of the Women, in: copy&paste – meins, deins, unsers im gespräch, Symposiumsband zum 23. internationalen studentischen Symposium des DVSM e.V. von 9. bis 12. Oktober 2009 am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien, hrsg. von Jonas Pfohl, Steffen Rother und Sabine Töfferl, Aachen 2011, S. 73–92.

 

 

Vorträge

“‘Shout, shout, up with your song!’ Ethel Smyth’s ‘Suffrage music’ and her feminist activities in music politics”, Second International Conference on Women’s Work in Music, Bangor University, 4. – 6. September 2019.

„‚Leipzig!!! ... HERE I AM.‘ Ethel Smyth (1858-1944). Eine eigensinnige Britin in Leipzig“, Feministische Sommeruni Leipzig, 28. Juni 2019.

„Auktoriale Überlieferungstradition von Werk, Œuvre und Selbstbild am Beispiel der englischen Komponistin Ethel Smyth (1858–1944)“, Vortrag im Rahmen des Symposiums Erschließen, Forschen, Vermitteln: Musikkulturelles Handeln von Frauen zwischen 1800 und 2000, Forschungszentrum Musik und Gender an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, 4.–6. April 2019.

„Auktoriale Überlieferungstradition von Werk, Œuvre und Selbstbild am Beispiel der englischen Komponistin Ethel Smyth (1858–1944)“, Vortrag im Rahmen der Jahrestagung der Österreichische Gesellschaft für Musikwissenschaft Musik Quellen Denken Prozesse der Re- und De-Konstruktion in Wissenschaft und Praxis, Wien, Österreichische Akademie der Wissenschaften, 6.–8. Dezember 2018.

„‚Shout, shout, up with your song! ‘ Ethel Smyth’s ‘Suffrage music’ and her political autobiographical writings”, Vortrag im Rahmen der Women’s History Network Conference 2018 The campaign for women’s suffrage: National and International perspectives, University of Portsmouth, GB, 31. August–1. September 2018.

„‚It seemed to me my first duty to signify I was one of the fighters‘ Ethel Smyths suffrage activities and her Suffrage music, Vortrag im Rahmen des Symposiums Centennial Reflections on Women’s Suffrage and the Arts', School of Literature and Languages, University of Surrey, GB29.–30. Juni 2018.

 „‚An Iron Thesis on Opera‘ und The Boatswain’s Mate – Die musikpolitischen und ästhetischen Bestrebungen der Opernkomponistin Ethel Smyth“, Vortrag im Rahmen des Symposiums ‚Life is a composite affair‘. Ethel Smyth – Musik, Kritik, Politik, Hochschule Luzern, 17. Februar 2014.

„The British composer Ethel Smyth (1858–1944) between Germany and Great Britain“, Ninth Biennial Conference on Music in Nineteenth-Century Britain, Royal Musical Association, Cardiff University, 24.–27. Juni 2013.

„Ethel Smyth zwischen Deutschland und Großbritannien“, Vorstellung der Dissertation, Deutsches Historisches Institut London, 16. April 2013.

„Ethel Smyth (1858–1944) as opera composer“, Durchführung einer Seminareinheit an der Brookes-University Oxford, 26. März 2013.

„Ethel Smyth und die Suffragettenbewegung: Eine Komponistin auf ‚Abwegen‘“, Vortrag bei der Finissage zur Ausstellung „Von Rosen, Nelken, Netzen“, alpha nova-kulturwerkstatt galerie futura, Berlin, 20. April 2012.

„Ethel Smyth‘s concept as composer“, Durchführung einer Seminareinheit an der Brookes-University Oxford, 13. März 2012.

„Die Komponistin Ethel Smyth (1858–1944): eine eigensinnige Britin in Leipzig“, Moderation des Konzerts an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig, 15. Januar 2012.

Schön Rohtraut und das Sattelpferd – Lieder von Ethel Smyth“, Moderation des Konzerts im Rahmen der Jahrestagung Gender & Art an der Universität Paderborn, 11. November 2011.

„‚I had every right to be a rebel!‘: Künstlerisches Selbstkonzept und Ich-Konstruktion in Ethel Smyths Selbstzeugnissen“, Vortrag im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 5.–8. Oktober 2011.

„Auf- und Beschreiben des Oeuvres der englischen Komponistin Ethel Smyth“, Vortrag im Rahmen des Symposions Aufschreiben - Beschreiben - Zuschreiben – Einschreiben. Praktiken des Wissens und der Kunst, Kulturwissenschaftliches Symposion für DissertantInnen an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, 23.–26. März 2011.

„Ethel Smyth und die BBC“, Vortrag im Rahmen des 24. Internationalen Studentischen Symposiums des DVSM e.V. Musik 2.0 - Die Rolle der Medien in der musikalischen Rezeption in Geschichte und Gegenwart am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn, 13.–16. Januar 2011.

„Ethel Smyths Autobiografien – Problematik von Quellen- und Werkstatus im Werkverzeichnis“, Vortrag im Rahmen des 3. Niedersächsischen Studientags Musikwissenschaft am Institut für Musik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 30. Oktober 2010.

„Ethel Smyth. Thematisch-bibliografisches Werkverzeichnis“, Vortrag im Rahmen der 3. Graduiertentagung der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn, 6.–7. Mai 2010.

„Ethel Smyths March of the Women“, Vortrag im Rahmen des Symposions copy & paste – meins, deins, unsers im gespräch, 23. Internationale Studentische Symposium des DVSM e. V. am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien, 9.–12. Oktober 2009.