Gedenkort der UdK Berlin

Quelle: Dietmar Schenk

Gedenkort der UdK Berlin

Im kriegszerstörten ehemaligen Antikensaal, dem heutigen Ruinengarten der UdK im Gebäude Hardenbergstraße 33, wurde am 9. November 1988 anlässlich des fünfzigsten Jahrestags der Reichspogromnacht eine von Professor Harro Jakob geschaffene Skulptur zum Gedenken der Opfer von Diskriminierung und Unrecht in der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft (1933–1945) der Öffentlichkeit übergeben.

Fast dreißig Jahre nach ihrer Entstehung war es erforderlich geworden, Skulptur und Gedenktafel zu restaurieren. Die Wiedereröffnung fand am 8. Dezember 2016 statt.

Der Gedenkort erinnert an das Schicksal der zahlreichen Angehörigen der Vorgängereinrichtungen der heutigen UdK, die aus rassischen, politischen, religiös-weltanschaulichen und kulturellen Gründen verfolgt und zum Teil ermordet wurden, aber auch an den tiefen Bruch, den die nationalsozialistische Barbarei für die institutionelle Entwicklung künstlerischer Ausbildung in Berlin bedeutet. 
  
Ein Verzeichnis der Opfer von Diskriminierung und Unrecht in der NS-Zeit finden Sie hier.